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Reststoffe

Abwasser (Foto: J.-P. Pellisier, Pixabay)

Abwasserbehandlung | Im Rahmen des Forschungsprojektes „Energieintegrierte Brauereiabwasserreinigung mit mikrobiellen Brennstoffzellen“ wurde im November 2019 eine Pilotanlage mit mikrobieller Brennstoffzelle zur Abwasseraufbereitung und Strom­produktion in Betrieb genommen. Die von einem Forschungskon­sortium entwickelte Anlage soll im Vergleich zu konventionellen Verfahren der Abwasserbehandlung in Brauereien zeigen, was in Zukunft von dem System zu erwarten ist.

Ökologische Zweitverwertung | Seit über 60 Jahren wird Kieselgur weltweit erfolgreich zur Filtration von Bier eingesetzt und zeichnet sich dabei durch exzellente Wirtschaftlichkeit, hohe Flexibilität gegenüber Rohstoffschwankungen und sehr gute Fil­trat­qualitäten aus. Erprobt, robust und für den Brauer beherrsch- sowie beeinflussbar.


Krones | Gebrauchte PET-Flaschen und andere Kunststoffabfälle können der Verpackungsbranche und weiteren Industriezweigen als wertvolle Ressource dienen. Nur liegt diese – zumindest Stand heute – noch in weiten Teilen brach. Um das nachhaltig zu ändern, haben sich die Neutraublinger Krones AG und die Stadler Anlagenbau GmbH zu einer Kooperationspartnerschaft zusammengeschlossen.


Im Rahmen dieser Arbeit sollte untersucht werden, in welchem Verhältnis Lipide und Arabinoxylan im Treber bzw. gelöst in der Würze vorliegen und wo genau diese Stoffe im Filterkuchen des Läuterbottichs zurückbleiben.


Das Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz unterscheidet zwischen Abfall zur Be-seitigung und Abfall zur Verwertung und schreibt dafür unterschiedliche Handhabungen vor. Daraus haben sich insbesondere für Gewerbe- und Produktionsbetriebe Schwierigkeiten ergeben. Sie waren vielfach daran interessiert, die hauseigenen Abfälle einem gewerblichen Abfallentsorger überlassen zu können, während die Kommunen daran interessiert waren, die Entsorgung selbst durchzuführen.
Bei dieser Ausgangslage hat sich das Bundesverwaltungsgericht im Urteil vom 15. Von dem gesamten Material war ein Anteil von etwa 75% für eine stoffliche Verwertung geeignet. Nach dem Gesetz wären sowohl Abfälle zur Verwertung wie Abfälle zur Beseitigung getrennt zu halten. Dies traf auf die Abfälle des Betriebes zu.


Üble Gerüche aus Produktion und Abwasseranlagen belasten nicht nur Beschäftigte, Anwohner und Natur, sondern aktivieren schnell auch das Umweltamt. Fritzmeier Umwelttechnik hält mit dem coalsi Volumenmax dagegen.


Wasseraufbereitung | Ziel des Life-ANSWER-Projekts (Advanced Nutrient Solutions With Electrochemical Recovery) ist die Bereitstellung innovativer Technologien, die Elektrokoagulation und mikrobielle Elektrochemie zur Aufbereitung von Abwässern der Agrar- und Nahrungsmittelindustrie miteinander verknüpfen. Das ANSWER-System macht es möglich, aufbereitetes Wasser wiederzuverwenden und angereichertes Biogas (CH4+ H2) und Dünger aus Abwässern herzustellen.


Mit dem Projekt „KWKplusBierkohle“ wollen die Brauerei Schneider Weisse und das Fraunhofer Institut Umsicht in Sulzbach-Rosenberg die Energieeffizienz im Brauprozess steigern. Die klimaneutrale Kohle, die sich aus den Biertrebern gewinnen lässt, soll als Grillkohle durch das Holzkohlewerk Lüneburg vermarktet werden. Das vom Bundesministerium für Wirtschaft geförderte Verbundvorhaben läuft noch bis 2020.


In dieser Bachelorarbeit am Lehrstuhl für Brau- und Getränketechnologie wurde der Einfluss verschiedener Prozessparameter, die bei der hydrothermalen Spaltung von Biertreber variiert wurden, im Hinblick auf die Molmassenverteilung hydrolysierter Arabinoxylane (AX) untersucht.


Die im Brauprozess anfallenden Hefen besitzen ernährungsphysiologisch wertvolle Komponenten. Das verleiht ihnen großes Potential für die Lebensmittelindustrie. Neben der Funktion als Nahrungsergänzung besitzt die Hefezellwand ebenso das Potential, als Verkapselungsmaterial genutzt zu werden.


Die im Zweijahresturnus durchgeführte Messe in München wächst kontinuierlich. Als „Internationale Fachausstel­lung für Abwassertechnik“ (IFAT) 1966 gegründet ist sie nun schon längere Zeit die weltgrößte Plattform für die Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Recyclingwirtschaft. In den 18 Münchner Messehallen und auf dem Freigelände verteilten sich von 14. bis 18. Mai über 3350 Aussteller und über 141 000 Besucher aus 160 Ländern.