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Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, ist der Bierabsatz in Deutschland im ersten Halbjahr 2001 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,3% auf 53,1 Mio hl gesunken. Darin ist der Absatz von alkoholfreiem Bier und Malztrunk sowie das aus Ländern außerhalb der Europäischen Union (EU) eingeführte Bier nicht enthalten. Der Absatz von Biermischgetränken belief sich im Berichtszeitraum auf 1,1 Mio hl, ein Anstieg gegenüber dem ersten Halbjahr 2000 von 6,1%. 47,6 Mio hl der abgesetzten Menge waren für den Inlandsverbrauch bestimmt und wurden versteuert. Der Rückgang dieser Menge betrug 4,8%. Steuerfrei wurden 5,4 Mio hl oder 0,1% weniger abgesetzt. Davon gingen 4,0 Mio hl in EU-Länder (+4,5%) und 1,3 Mio hl in Drittländer (-11,7%). Von einem Einbruch könne keine Rede sein..
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Die EDS Consulting GmbH hat vor kurzem eine nationale Studie zum Thema "Einsatz von Electronic Business in den Brauereien" durchgeführt. Die Studie hatte das Ziel festzustellen, in welchen Bereichen E-Business in den Brauereien eingesetzt wird und welchen Nutzen die Brauereien darin sehen.
Es wurden hierzu Brauereien unterschiedlicher Größe befragt. Die Fragen wurden meist von den Abteilungsleitern aus den Bereichen Controlling, EDV und Marketing beantwortet. Die rege Teilnahme an unserer Studie zeigt das Interesse der Unternehmen an E-Business.
Im Vordergrund der Studie standen Fragen zu Kenntnissen und Einsatz von E-Business sowie zukünftige Dienstleistungen via Internet und Prozessverbesserungen durch E-Business. Ausreichende Kapazitäten müssen gewährleistet sein.
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Das Deutsche Reinheitsgebot ist für die überwiegende Mehrzahl der Bundesbürger ein unverzichtbarer Garant für unbeschwerten Genuss. Dies ergab eine repräsentative Meinungsumfrage des Forschungsinstituts Emnid. In einer Zeit der Lebensmittelskandale sprachen sich 88,7% für die Beibehaltung dieses ältesten deutschen Verbraucherschutzes aus. Als wichtigsten Grund nannten die Befragten den Schutz vor chemischen Zusatzstoffen.
"Deutsches Bier besteht aus Hopfen, Gerste, Hefe und Wasser und sonst nichts" - diese Erfolgsformel für den heimischen Gestensaft kennen 57,8% der Bundesbürger. Bei den täglichen Biergenießern sind es sogar 82%. Das älteste deutsche Verbraucherschutzgesetz hat der bayerische Herzog Wilhelm IV..
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"Tief im Westen", so sang schon Herbert Grönemeyer und spätestens seit diesem Zeitpunkt wusste ganz Deutschland, wo Bochum auf der Landkarte zu finden ist. Was viele bis heute nicht wissen: Von Bochum aus ist Bayern nur den vielzitierten "Katzensprung" entfernt. Die Adresse: Diesel Straße 12. Dort findet man bayrische Bierkultur vom Feinsten. Bei Dirk Lobitz, Inhaber des Spezialitäten-Fachgroßhandels Bayern-Dilo.
Bayrische Bierkultur in Bochum wird auch von Bayern aus mit Wohlwollen betrachtet. Dies zeigt eine Auszeichnung, auf die Lobitz zu Recht stolz ist: Die "Goldene Bier Idee 2000", verliehen vom Bayrischen Brauerbund.
Eine ganz einfache Idee
Wie viele große Dinge beginnen, begann auch die Erfolgsgeschichte von Bayern-Dilo mit einer ganz einfachen Idee..
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Die Deutschen sind laut der aktuellen Trend Topics-Marktstudie des Axel Springer Verlages beim Bierkonsum in Europa Spitze. Pünktlich zum Start der Biergarten-Saison hat der Bereich Marketing in Berlin die Daten zum Thema Bier vorgelegt. Auf 16 Seiten wird der deutsche Biermarkt ausführlich analysiert.
So habe das Jahr 2001 für die Bierbrauer mäßig begonnen. Für das erste Quartal meldete das Statistische Bundesamt einen Absatzrückgang von 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Bierverbrauch gehe in den vergangenen Jahren insgesamt immer weiter zurück. Wurden 1994 noch durchschnittlich knapp 138 Liter Bier pro Kopf getrunken, so waren es 2000 nur noch 125,5 Liter. Dennoch liege Deutschland in Westeuropa an der Spitze der Biertrinker, gefolgt von Österreich und Dänemark..
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Nach einer Pressemitteilung der IRI/GfK Retail Services GmbH, Nürnberg, wurden im Jahre 2000 in Deutschland für alkoholische Getränke, ohne Bier, 14,2 Mrd DM
(+ 3%) ausgegeben. Das entspricht ziemlich genau einem Drittel der gesamten Getränkeausgaben für den Haushaltskonsum. Zurückzuführen ist dies in erster Linie auf die stetig wachsende Beliebtheit des Rotweins mit einem Absatzplus von mehr als 5 Prozent im Lebensmitteleinzelhandel. Während der Weinverkauf insgesamt im Jahr um 2 Prozent zulegte, büßten andere Getränkekategorien Anteile ein. Sekt und Champagner mussten im Nach-Milleniumsjahr 2000 sogar einen kleinen Einbruch hinnehmen.
Richtig profitieren vom Wein-Boom konnten die Discounter mit zweistelligen Zuwachsraten beim Rotwein..