Markt
Nach den Ergebnissen der neuen GfK-Studie "Food Trends" ist jeder fünfte Deutsche als "convenience-affin" zu bezeichnen. Er nutzt nahezu jede Erleichterung, die ihm die Nahrungsmittelindustrie und die Schnell-Gastronomie bietet. Das gilt auch insbesondere für die Gruppe des gesundheits- und schlankheitsbewussten "Vitaltyps" (28 Prozent der Bevölkerung). Der abwechslungsorientierte "Ethnik-Typ", dem rd. 22 Prozent der Bevölkerung zuzuordnen sind, verwendet Convenience-Produkte sehr viel seltener als alle anderen Konsum-Typen. Auch der konservative "Heimat-Typ" (30 Prozent) steht Convenience-Produkten eher reserviert gegenüber. Mehr als ein Drittel der Deutschen beurteilt so ein selbstbestellendes Kühlgerät als nützlich..
Markt
Nach den Ergebnissen der IR/GfK Retail Services über den Absatz von Bier nach Gebinden und Preisen im Lebensmitteleinzelhandel und in den Abholmärkten ergab sich im Jahr 2001 nach einer Mitteilung des Deutschen Brauer-Bundes folgendes Bild:
- 0,5-l-Mehrwegflasche: 25,925 Mio hl (-4,1%) bzw. 56,9% (58,6%);
- 0,33-l-Mehrwegflasche: 5,831 Mio hl (-4,4%) bzw. 12,8% (13,2%);
- 0,33-l-Einwegflasche: 1,01 Mio hl (+1,8%) bzw. 2,2% (2,2%);
- 0,5-l-Dose: 12,06 Mio hl (+6,8%) bzw. 26,5% (24,5%);
- 0,33-l-Dose: 0,299 Mio hl
(-19,8%) bzw. 0,7% (0,8%);
- 5-l-Party-Dose: 0,269 Mio hl
(+33,5%) bzw. 0,6% (0,4%).
Der Marktanteil der 0,5-l-Dose lag zwischen 45,2% in Berlin und 15,9% in Baden-Württemberg. Der Durchschnittspreis pro Liter sank auf 1,72 DM..
Markt
Wie das Statistische Bundesamt am 1. Februar 2002 in Wiesbaden mitteilte, ging der Bierabsatz im Jahre 2001 um 1,8% auf 107,8 Mio hl zurück. Der Inlandsabsatz sank um 2,1% auf 96,7 Mio hl, der steuerfreie Absatz dagegen stieg um 0,3% auf 11,0 Mio hl. Davon gingen 8,2 Mio hl (+4,0%) in EU-Länder und 2,6 Mio hl (-9,7%) in Drittländer. Als Haustrunk gaben die Brauereien 0,2 Mio hl Bier steuerfrei an die Beschäftigten ab
(-3,6%).
Der Deutsche Brauer-Bund in Bonn erklärte den Rückgang unter anderem mit einem "Demographischen Faktor". Jüngere Menschen bestellten häufiger in Kneipen und Gaststätten andere Getränke. Nach Branchendaten macht zunehmend aber auch der Wein dem Bier Marktanteile streitig. Von den Biermischgetränken, wie Radler usw..
Markt
Der Beitrag widerspiegelt die Entwicklung der Brauereigruppen und Privatbrauereien mit einem Gesamtausstoß über 2,0 Mio hl im Jahres-vergleich 2001 zu 2000.
Betrachtet man die Tabelle 1 über den Gesamtbierabsatz nach Bundesländern für das Jahr 2001, so fällt auf, dass der Gesamtabsatz um 1,8% zurückgegangen ist. Dieser Rückgang kommt aus den Ländern Berlin/Brandenburg
(-3,1%), Hessen (-9,6%), Rheinland-Pfalz/Saarland (-6,5%), Schleswig-Holstein/Hamburg (-6,3%) Nordrhein-Westfalen (-1,6%), Baden-Württemberg (-4,9%) und Bayern (-0,3%) sowie besonders aus Sachsen-Anhalt (-14,9%).
Die stärksten Absatzanstiege wurden in Mecklenburg-Vorpommern (+4,4%), in Niedersachsen/Bremen (+0,7%), Sachsen (+0,6%) und besonders in Thüringen (+23,3%) durch Oettinger festgestellt.
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Markt
Der Exportanteil an der Gesamtbierproduktion in Deutschland ist im vergangenen Jahr wieder leicht angestiegen. Er lag erstmals bei 10%, das entspricht 10,8 Mio hl (Vorjahr 9,8%). Das Exportvolumen hingegen blieb gegenüber dem Vorjahr konstant. Hauptlieferländer sind Italien (1,7 Mio hl), die USA (1,5, Mio hl) und das Vereinigte Königreich (1,1 Mio hl). Die Biereinfuhr lag bei 3% der deutschen Produktion. In Europa exportierten nur die Niederländer mit 13,1 Mio hl noch mehr Bier.
Markt
Der Verband des Getränkefachgroßhandels Nord- und Westdeutschland hielt am 1. März 2002 in Hannover seine diesjährige Jahreshauptversammlung ab. In ihrer gemeinsamen Begrüßung der über 200 Teilnehmer wiesen der geschäftsführende Vorstand Günther Guder, der Beiratsvorsitzende Hugo Schauerle und der stellvertretende Beiratsvorsitzende Bernd Hillebrand, darauf hin, dass im Zuge der neuen Strukturen im Bundesverband die Bedeutung der einzelnen Regionen in Zukunft stärker herausgestellt werden sollen. Aus diesem Grund wird das Amt des Beiratsvorstandes rotieren und jedes Jahr in andere Hände übergehen.
Für Hillebrand war das Jahr 2001 ein sehr bewegtes Jahr: Euro-Einführung, Leergutproblematik, Pfandsätze usw. All diese Probleme habe der GFGH gut gemeistert. Dazu kommt lt..
Markt
Premium- und Superpremium-Biere werden auch in Zukunft wachsen, wenn auch nicht mehr mit so hoher Dynamik wie bisher. Das sagen die Marktforscher von Canadean in ihrem neuen Beer Service Special Report. Während der globale Biermarkt von 1996 bis 2000 um durchschnittlich 2,2% pro Jahr angestiegen ist, machten die Premiumbiere ein Plus von 3,9% pro Jahr und die Superpremium-Biere ein Plus von 7,7% pro Jahr. Dieses Wachstum wird sich fortsetzen, allerdings auf niedrigerem Niveau.
Im Jahre 2000 hat der Absatz von Premium- und Superpremium-Bieren weltweit die Marke von 200 Mio hl (15% des gesamten Biermarktes) knapp erreicht. Auf die Premium-Biere entfielen dabei 10% Marktanteil.
Canadean führt diese Entwicklung auf die Authentizität dieser Biere zurück.
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