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Wie das Statistische Bundesamt am 1. Februar 2002 in Wiesbaden mitteilte, ging der Bierabsatz im Jahre 2001 um 1,8% auf 107,8 Mio hl zurück. Der Inlandsabsatz sank um 2,1% auf 96,7 Mio hl, der steuerfreie Absatz dagegen stieg um 0,3% auf 11,0 Mio hl. Davon gingen 8,2 Mio hl (+4,0%) in EU-Länder und 2,6 Mio hl (-9,7%) in Drittländer. Als Haustrunk gaben die Brauereien 0,2 Mio hl Bier steuerfrei an die Beschäftigten ab
(-3,6%).
Der Deutsche Brauer-Bund in Bonn erklärte den Rückgang unter anderem mit einem "Demographischen Faktor". Jüngere Menschen bestellten häufiger in Kneipen und Gaststätten andere Getränke. Nach Branchendaten macht zunehmend aber auch der Wein dem Bier Marktanteile streitig. Von den Biermischgetränken, wie Radler usw..
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Der Beitrag widerspiegelt die Entwicklung der Brauereigruppen und Privatbrauereien mit einem Gesamtausstoß über 2,0 Mio hl im Jahres-vergleich 2001 zu 2000.
Betrachtet man die Tabelle 1 über den Gesamtbierabsatz nach Bundesländern für das Jahr 2001, so fällt auf, dass der Gesamtabsatz um 1,8% zurückgegangen ist. Dieser Rückgang kommt aus den Ländern Berlin/Brandenburg
(-3,1%), Hessen (-9,6%), Rheinland-Pfalz/Saarland (-6,5%), Schleswig-Holstein/Hamburg (-6,3%) Nordrhein-Westfalen (-1,6%), Baden-Württemberg (-4,9%) und Bayern (-0,3%) sowie besonders aus Sachsen-Anhalt (-14,9%).
Die stärksten Absatzanstiege wurden in Mecklenburg-Vorpommern (+4,4%), in Niedersachsen/Bremen (+0,7%), Sachsen (+0,6%) und besonders in Thüringen (+23,3%) durch Oettinger festgestellt.
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Der Exportanteil an der Gesamtbierproduktion in Deutschland ist im vergangenen Jahr wieder leicht angestiegen. Er lag erstmals bei 10%, das entspricht 10,8 Mio hl (Vorjahr 9,8%). Das Exportvolumen hingegen blieb gegenüber dem Vorjahr konstant. Hauptlieferländer sind Italien (1,7 Mio hl), die USA (1,5, Mio hl) und das Vereinigte Königreich (1,1 Mio hl). Die Biereinfuhr lag bei 3% der deutschen Produktion. In Europa exportierten nur die Niederländer mit 13,1 Mio hl noch mehr Bier.
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Der Verband des Getränkefachgroßhandels Nord- und Westdeutschland hielt am 1. März 2002 in Hannover seine diesjährige Jahreshauptversammlung ab. In ihrer gemeinsamen Begrüßung der über 200 Teilnehmer wiesen der geschäftsführende Vorstand Günther Guder, der Beiratsvorsitzende Hugo Schauerle und der stellvertretende Beiratsvorsitzende Bernd Hillebrand, darauf hin, dass im Zuge der neuen Strukturen im Bundesverband die Bedeutung der einzelnen Regionen in Zukunft stärker herausgestellt werden sollen. Aus diesem Grund wird das Amt des Beiratsvorstandes rotieren und jedes Jahr in andere Hände übergehen.
Für Hillebrand war das Jahr 2001 ein sehr bewegtes Jahr: Euro-Einführung, Leergutproblematik, Pfandsätze usw. All diese Probleme habe der GFGH gut gemeistert. Dazu kommt lt..
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Premium- und Superpremium-Biere werden auch in Zukunft wachsen, wenn auch nicht mehr mit so hoher Dynamik wie bisher. Das sagen die Marktforscher von Canadean in ihrem neuen Beer Service Special Report. Während der globale Biermarkt von 1996 bis 2000 um durchschnittlich 2,2% pro Jahr angestiegen ist, machten die Premiumbiere ein Plus von 3,9% pro Jahr und die Superpremium-Biere ein Plus von 7,7% pro Jahr. Dieses Wachstum wird sich fortsetzen, allerdings auf niedrigerem Niveau.
Im Jahre 2000 hat der Absatz von Premium- und Superpremium-Bieren weltweit die Marke von 200 Mio hl (15% des gesamten Biermarktes) knapp erreicht. Auf die Premium-Biere entfielen dabei 10% Marktanteil.
Canadean führt diese Entwicklung auf die Authentizität dieser Biere zurück.
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Biere. Das Geschäftsklima der befragten Brauereien hat sich - folgt man dem ifo-Geschäftsklimaindex - im 4. Quartal 2001 ganz erheblich verschlechtert. Der Anteil der Testfirmen, die von einer schlechten aktuellen Geschäftslage sprachen, erhöhte sich von 21% im Oktober auf 28% im Dezember und 29% im Januar. Noch etwas stärker erhöht auf 31% hat sich der Anteil der Firmen, die für die nächsten 6 Monate mit einer weiteren Geschäftsverschlechterung rechnen. Die Produktionstätigkeit wurde während des gesamten 4. Quartals von nahezu der Hälfte der Testfirmen gedrosselt. Für die nächsten 3 Monate rechnet allerdings reichlich ein Fünftel der Firmen damit, die Produktion wieder hochfahren zu können. Die Fertigwarenlager erwiesen sich dank flexibler Produktionssteuerung weitgehend als normal.
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Das Konsumverhalten der Bundesbürger hat sich seit Ende der 90er Jahre deutlich verändert. Dies ist ein Ergebnis der "18. Deutschen Tourismusanalyse" des Freizeit-Forschungsinstituts, das das Unternehmen British American Tobacco (BAT) in Auftrag gegeben hat. Danach war den Deutschen im Jahr 2001 das Auto erstmals wichtiger als ihre Urlaubsreise. Auf die Frage, in welchen Bereichen finanzielle Einsparungen am schwersten fallen, antworteten 44% "beim Auto" (1998: 39%), 40% "bei der Urlaubsreise" (1998: 43%). Am wenigsten sparen möchten die Bürger weiterhin bei Essen und Trinken (2001: 55%, 1998: 52%) und beim Wohnen (2001: 48%, 1998: 44%). Repräsentativ befragt wurden je 2000 Deutsche ab 14 Jahre.
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Bei der achten Ausgabe der Studie "Stern MarkenProfile" der Verlagsgruppe Gruner & Jahr wurden Personen im Alter von 14 bis 64 Jahren, die in Privathaushalten leben und mindestens einmal wöchentlich Pils trinken, zu ihren Markenpräferenzen und Konsumeinstellungen in den Bereichen Bekanntheit, Sympathie und Verwendung gegenüber 29 bekannten Pils-Marken befragt. Die Befragten waren repräsentativ für rd. 20,6 Mio Verbraucher.
Nach einer Pressemitteilung der Warsteiner Brauerei Hans Cramer KG, Warstein, gewann die Marke Warsteiner in allen drei Kategorien mit Abstand.
Pils wurde mit 68 Prozent aller Nennungen al beliebteste Biersorte vor Export und Weizenbier mit jeweils 35 Prozent eingestuft..