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Abfüllung
Abfüllanlage (Foto: industryviews/shutterstock.com)

Neben der Produktion von Bier ist das Abfüllen und Verpacken eine wesentliche Aufgabe von Brauereien. Die Investitionskosten sind dabei auf Grund der komplexen Maschinen und der umfangreichen Technik sehr hoch. Doch neben den eigentlichen Investitionen in die Anlage ist auch das Umfeld einer Abfüllanlage zu beachten, da diese gesonderte Anforderungen an den Bau, die Haustechnik und den Anschluss an die Produktion bzw. Logistik stellt.

Abfüllung
Abb. 1  Innovative Kombination: Füllen und Verschließen in einer Einheit

Nachdem in den ersten beiden Teilen (BRAUWELT Nr. 14, 2018, S. 387-390, Nr. 15-16, 2018, S. 433-436) aufgezeigt wurde, dass eine energieautarke und CO2-neutrale Brauerei bereits heute mit bewährter Technik realisiert werden kann, sollen im letzten Teil zwei ausgewählte und innovative Komponenten näher vorgestellt werden, welche Brewnomic erst möglich machen. Das ist zum einen die Verwendung von Bier als Kühlmedium, ermöglicht durch einen warmen Abfüllprozess. Und zum anderen die effizientere Bereitstellung von thermischer und elektrischer Energie durch ein modifiziertes Blockheizkraftwerk. Generell sind alle Bausteine von Brewnomic unabhängig voneinander auch in bestehenden Brauereien integrierbar.

Abfüllung
Growler und Flaschen komfortabel befüllen

Der Silexa Growler & Bottle Filler ist die neue Innovation für Kleinbrauereien und Bierpubs. Pro Gerät können bis zu vier verschiedene Biere in bis zu vier verschiedene Flaschengrößen gefüllt werden.

Abfüllung
Das Leergut auf dem Weg zum neuen Füller (Foto: broesele)

Das Dörfchen Tschlin hat gut 180 Einwohner. Es liegt auf fast 2000 Meter Höhe im Unterengadin in der Schweiz, direkt an der Grenze zu Österreich und Italien. Neben einer grandiosen Landschaft vermarktet diese Region im Kanton Graubünden ihr berühmtes Bündnerfleisch, exzellente Käsesorten – und eben ein vorzügliches Bier. Die Bieraria Tschlin SA braut Bio-Biere und füllt diese nun mit einem neuen Füller der Peter Markl Brauerei­maschinen GmbH, Falkenstein, extrem sauerstoffarm ab.

Abfüllung

Bei den meisten Brauereien und Getränkeabfüllbetrieben kommt es nicht so oft vor, dass in neue Maschinen oder sogar ganze Abfülllinien für den Flaschenkeller investiert werden kann. Ist dies aber erforderlich, müssen sie wichtige, komplexe und finanziell riskante Projekte meistern. Damit diese von der Idee über die Projektierung bis zur Inbetriebnahme und Abnahme möglichst reibungslos ablaufen, sind exakte und für alle beteiligten Parteien aussagekräftige Spezifikation von Anforderungen und allen wesentlichen technischen Details erforderlich, die auch systematisch überprüft werden können. Bei der Anlagen- und Maschinenspezifikation können einige Normen und Standard­definitionen helfen. Welche dies aktuell sind und wofür sie jeweils eingesetzt werden können, soll in diesem Artikel erläutert werden.

Abfüllung
Mit geringem Aufwand alte Panels an bestehenden Maschinen modernisieren

Krombacher arbeitet bei seinen Abfüllanlagen seit Jahren mit der Automatisierungssoftware zenon von Copa-Data. Die Software wird in nahezu allen Anlagen eingesetzt, die eine Visualisierung haben. Krombacher hat sich gemeinsam mit den Partnern Copa-Data, Otto­brunn, und Köhl Maschinenbau AG, Wecker, Luxemburg, für ein Update zur Verlängerung des Lebenszyklus der Abfüllanlagen entschieden.

Management
BRAUWELT-Redakteur Christoph Habel (li.) im Gespräch mit Brewgreen Engineering

Fertig mit dem Studium und schon ein eigenes Unternehmen gegründet – ganz bodenständig und ohne Fremdfinanzierung oder Crowd-Funding? Dass das geht, diesen Beweis wollen Marco Messina und Nikolas Spaderna mit ihrem eigenen Planungs-, Beratungs- und Ingenieurbüro mit dem Namen Brewgreen Engineering antreten. BRAUWELT-Redakteur Christoph Habel hat sich mit den beiden Jung-Geschäftsführern unterhalten.

Gärung/Lagerung

Nach der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) müssen „Arbeitsmittel“ ab einer bestimmten Größe und einem maximal zulässigen Betriebsdruck regelmäßig durch zugelassene Überwachungsstellen oder durch befähigte Personen geprüft werden. Dies betrifft im Getränkebetrieb z. B. einen Druck­tank für Bier, den Pufferbehälter für Druckluft, den Dampfkessel und teilweise auch Rohrleitungen. Welche Vorberei­tungsarbeiten sind nun für den Betreiber einer berwachungsbedürftigen Anlage notwendig, wenn eine wiederkehrende Prüfung durch die zugelassenen Überwachungsstellen (ZÜS) ansteht?

Abfüllung
Abfüllanlagen für flexible Prozesse

Mit dem Fillstar CX EVO bringt GEA seine neueste Generation für Abfüllanlagen auf den Markt: Laut Pressemeldung vom Dezember 2017 erlaubt es die Multifunktionsanlage, die Produktion reibungslos an verschiedene Flaschentypen, Füllmengen und Inhalte anzupassen.

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