Archiv
Hans-J. Manger (Hrsg.), 176 Seiten mit zahlreichen Abb. und Tab., Paperback, 1. Aufl. 2006, Verlag der VLB Berlin, 40 EUR, ISBN-10: 3-921 690-55-2; ISBN-13: 978-921 690-55-0.
Qualitätssicherung
Die hier beschriebene Analyse betrachtet 63 Hefeproben aus 25 Brauereien hinsichtlich Viabilität (Methylenblaufärbung), Vitalität (Messung des intrazellulären pH-Wertes) und der Aktivität der Proteinase-A. Sie gibt einen Einblick in die Praxis und stellt den notwendigen Zusammenhang zwischen der Pflege der Hefe und Produktqualität her. An der Untersuchung beteiligten sich Brauereien mit einer Produktion von 50 000 hl bis über 1 Mio hl.
Markt
Dieser Markt zeigt für den Betrachtungszeitraum geringe Zuwächse bei Kölsch und Einbußen bei Altbier. Die Brauereien begegnen diesen Tendenzen mit neuen Strategien.
Recht
Der arbeitsrechtliche Gleichbehandlungsgrundsatz, der Arbeitgebern eine „willkürliche Ungleichbehandlung“ von Arbeitnehmern verbietet, gilt nur bei einer generellen, einheitlichen Lohnerhöhung. So die Kernaussage eines Urteils des Landesarbeitsgerichts Rheinland-Pfalz (AZ.: 4 Sa 325/06).
Markt
Aufgrund des Biersteuergesetzes sind Biere mit einem Alkoholgehalt von 0,5 Vol.-Prozent oder weniger (alkoholfreies Bier und Malztrunk) nicht mehr Steuergegenstand und daher auch nicht mehr in der Biersteuerstatistik erfasst. Nach Schätzungen stieg der Gesamtausstoß um zwei Prozent. Dr. Kai Kelch stellte für die Brauwelt die Daten zusammen.
Archiv
Die neue Flaschenabfüllanlage der Freiberger Brauhaus GmbH wurde am 12. April in Anwesenheit von Staatsminister Hermann Winkler und Dr. Michael Eßlinger, Geschäftsführer Technik der Freiberger Brauhaus GmbH, sowie Steffen Hofmann, Geschäftsführer Marketing/Vertrieb, eingeweiht.
Rohstoffe
„Kein Mitarbeiter von Joh. Barth & Sohn hat polnischen Hopfenpflanzern empfohlen, verstärkt neue deutsche Zuchtsorten, insbesondere die Sorte Herkules, anzubauen.“ Das erklärte der geschäftsführende Gesellschafter von Joh. Barth & Sohn, Stephan Barth, gegenüber der Presse. „Wir wissen nicht, wer diese Behauptungen aufstellt, aber sie sind eindeutig falsch und entbehren jeder Grundlage.“
Verpackung
Die deutsche Behälterglasindustrie ist wieder auf der Erfolgsspur. Wie das Aktionsforum Glasverpackung mitteilt, erhöhten die 13 Behälterglashersteller 2006 die Stückzahl auf 17,2 Mrd (2005: 16,3 Mrd). Der Umsatz lag mit 1,56 Mrd EUR 4,7 Prozent über dem Vorjahresniveau (1,49 Mrd EUR). „Aktuell sind die Kapazitäten voll ausgelastet. Glas ist wieder gefragt“, kommentiert Dr. Johann Overath, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Glasindustrie [EV], das erfreuliche Ergebnis.
Archiv
Nach Erhebungen der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) ist der Mehrweganteil bei Erfrischungsgetränken, Wasser und Fruchtsäften im Zeitraum vom 1. Januar bis 30. November 2006 auf 34,9 Prozent zurückgegangen. Vor der Einführung des Einwegpfandes betrug die Mehrwegquote für alkoholfreie Getränke noch 51,4 Prozent. Besonders drastisch sind die Rückgänge bei Wasser: 2002 wurden 69,5 Prozent in Mehrwegverpackungen abgefüllt – 2006 waren es nur noch 44,8 Prozent. Bei den fruchthaltigen Getränken liege die Mehrwegquote bei 10,2 Prozent. „Bei den Verpackungsarten für alkoholfreie Getränke befindet sich die Einweg-PET-Flasche auf einem ungehinderten Vormarsch. Sie hat inzwischen einen Marktanteil von 50,7 Prozent“, so die Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke (wafg).