Archiv
Er kam. Er sah. Und ließ die Köpfe rollen: Jørgen Buhl Rasmussen, Präsident und CEO der Carlsberg Group, erneuerte das Executive Board. Ein Opfer ist Alex Myers. Auf der Canadean Beer Strategy Conference in Madrid im April 2008 lobte der für das Westeuropageschäft verantwortliche Alex Myers (45) noch Carlsbergs kometenhaften Aufstieg zum Global Player. Jetzt hat er seine Meinung vielleicht geändert, denn er wurde am 15. Januar 2009 vor die Tür gesetzt.
Archiv
Geht’s noch schlimmer? Nehmen wir die Jermyn Street in London. Hier bummelten einst modebewusste Herren mit wohlgefülltem Geldbeutel und verbanden Shopping gerne mit Entspannung im Pub. Heute würden die Wirte am liebsten jeden, der vorbeikommt – wenn denn jemand vorbeikommt – mit Bitten, Betteln und allen möglichen Versprechen in ihr Lokal locken. Im vierten Quartal 2008 sanken die Bierverkäufe um rekordverdächtige 8,3 Prozent. In Pubs und Restaurants rutschten sie sogar um –9,9 Prozent (Quelle: British Beer and Pub Association). Von Oktober bis Dezember bestellten die Gäste täglich um 2,2 Millionen Pints weniger als im Vergleichszeitraum 2007.
Marketing
Als der erste Wirt Deutschlands mit einer Ausbildung zum Diplom-Biersommelier erfährt Bernhard Sitter seit 2005 eine landesweite Popularität, u. a. durch über 30 Fernsehbeiträge. Beheimatet in Niederbayern, betreibt der 44-Jährige das „Gut Riedelsbach“, ein Drei-Sterne-Landhotel mit einer Gasthausbrauerei, in der seit über zehn Jahren die „Sitter-Bräu“-Biere gebraut werden. Der Gastronom, Brauereibesitzer und Hotelier verdankt sein heutiges Renommee vor allem seiner Passion für das Bier und den damit verbundenen unternehmerischen Visionen.
Marketing
Der deutsche Lebensmittelmarkt ist gesättigt, Verbraucher sind mit der Produktwahl überfordert. Um Neues erfolgreich am Markt zu positionieren und glaubwürdig in Szene zu setzen, sollten Unternehmen verstärkt die Kommunikationsdisziplin PR mit
Management
Nicht zuletzt durch immer neue Medienbericht-erstattungen ist der Begriff „Krisenmanagement“ verstärkt präsent. Und vermutlich ist vielen Lebensmittelproduzenten bewusst geworden, dass ein solches Szenario nicht nur andere treffen kann. Umso wichtiger ist es, auf eine potenzielle Krise adäquat vorbereitet zu sein, um im Fall der Fälle möglichst schnell und kompetent reagieren zu können. Im folgenden Artikel sollen die Mindestanforderungen an das Krisenmanagement dargelegt werden.
Management
Über den Handel mit gebrauchter Software wurde in den vergangenen Monaten viel berichtet. Manche Unternehmen sind deshalb verunsichert, was legal ist und was nicht. In der Tat heißt es, bei der Beschaffung von Gebrauchtsoft-ware genau hinzusehen, ehe man sich zum Kauf entscheidet, um keine Risiken einzugehen.
Gastronomie
Eine Rekordteilnehmerzahl von über 70 Teilnehmern konnte Johannes Tippmann vom Lehrstuhl für Verfahrenstechnik disperser Systeme (VDS) zum 20. Treffen der Getränkeschankanla-genexperten am 12. Januar 2009 in Weihenstephan begrüßen. Den Teilnehmern aus Brauereien, Behörden, Firmen und Verbänden der Schanktechnikbranche wurde eine Vielzahl neuer Systeme und Erkenntnisse vorgestellt.
Rohstoffe
Die Versorgungslage auf dem Braugerstenmarkt hat sich wieder etwas entspannt. Mälzer und Brauer kehren daher wieder zu den alten Qualitätsansprüchen zurück und akzeptieren nicht mehr jede Braugerstenpartie, die angeliefert wird. Im Sinne des viel diskutierten Qualitätsgedanken und der Wettbewerbsfähigkeit ist das auch der richtige Weg.
Archiv
Tag Zwei des 15. Flaschenkellerseminars am 9. und 10. Dezember in Freising (die Brauwelt berichtete in Nr. 4-5, 2009, S. 77) beinhaltete eine Vielzahl an Neuerungen im Flaschenkeller, von der direktbefeuerten Flaschenwaschmaschine in der Kulmbacher Brauerei – hier berichtete Stefan Simon aus seinem Erfahrungsschatz – über Instandhaltungsstrategien und Effizienzverbesserungen bis hin zu für die Getränkebranche neuen Verpackungsmaschinen.
AfG
Der Durst hält an. Nach vorläufigen Schätzungen der Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke e.V. (wafg) wird der Pro-Kopf-Verbrauch an alkoholfreien Getränken in Deutschland 2008 gegenüber dem Vorjahr (292 Liter) leicht zulegen und damit nur knapp den Rekord aus dem WM-Jahr 2006 (296,4 Liter) verfehlen. Im Trend liegen Erfrischungsgetränke und Near Water-Produkte, die mit Vitaminen, Mineralien und anderen gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen angereichert sind. Auch Smoothies legten 2007 stark zu. Für 2008 erwartet die wafg eine positive Entwicklung und rechnet bei kalorienarmen Erfrischungsgetränken und Durstlöschern aus dem Bio-Segment mit deutlichen Zuwächsen. Neue Produkte, Mixturen und Geschmacksrichtungen stellen die Unternehmen auf der Leitmesse INTERNORGA vom 13. bis 18..
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