Rohstoffe
In Teilen Großbritanniens, der Slowakei sowie in Frankreich und Österreich ist die Aussaat von Sommergerste Ende März dieses Jahres weit vorangeschritten. Die Arbeiten konnten aufgrund des lang anhaltenden Winters und anschließend anhaltender feuchter Witterung regional erst ein paar Tage später als in anderen Jahren erfolgen. Dennoch ist die Aussaat meistens noch rechtzeitig erfolgt. Im Norden Europas haben die Arbeiten, wie witterungsbedingt üblich, noch nicht begonnen. Erwartungsgemäß wurde die Fläche teilweise deutlich eingeschränkt. Und es gibt noch große Unsicherheiten über die letztendlich zu erwartenden Flächen. Gründe sind in erster Linie zu niedrige Preise für die Braugerste. Deshalb wurde die Fläche von Wintergetreide in der Regel ausgedehnt. Am deutlichsten fällt die reduzierte Fläche in Großbritannien aus. Grund ist hier aber auch, dass 2009 die Fläche an Sommergerste deutlich ausgedehnt wurde, weil der nasse Herbst 2008 keine Wintersaaten zuließ. In Frankreich und Spanien waren die Bedingungen während der Aussaat und die Entwicklung der Pflanzen befriedigend.
Rohstoffe
Der harte Winter 2009/2010 gab in weiten Teilen Deutschlands erst Mitte März die Felder von einer geschlossenen Schneedecke frei. Das Schmelzwasser wurde gut aufgenommen, sodass besonders leichtere Böden schnell abtrockneten und befahrbar wurden. Die Auswaschung des Bodens ist gering, und die Nährstoffversorgung wird als gut eingestuft. Trotz der oft sehr tiefen Temperaturen während des Winters waren die Winterungen unter Schnee sehr gut geschützt und es sind keine nennenswerten Auswinterungsschäden zu beklagen. Teilweise trat unter der Schneedecke jedoch Schneeschimmel auf. Schäden durch Gelbverzwergungsviren auf Wintergerstenbeständen sind noch nicht absehbar.
AfG
Nach den vorläufigen Branchenangaben des Verbands Deutscher Mineralbrunnen ging der Absatz im Jahr 2009 auf 12 900,0 Mio l (Vorjahr 13 106,4 Mio l) um 1,6 Prozent zurück. Davon entfielen auf Mineral- und Heilwasser 9550,0 Mio l (2008: 9661,2 Mio l), was einem Rückgang von 1,2 Prozent entspricht. Wie sich der Markt im Einzelnen entwickelte, lesen Sie im folgenden Beitrag.
Markt
Für das Jahr 2009 wurde erstmals neben der Anzahl der jeweiligen Braustätten auch die Verteilung der Gesamtjahreserzeugung nach Größenklassen dargestellt. Hieraus ergibt sich eine anschauliche Darstellung der jeweiligen Marktanteile.
Reinigung/Desinfektion
Teil 1 betrachtete den Aufbau von Mikroorganismen (MO) sowie die Möglichkeiten, ihr Gefährdungspotenzial für Trink- und Prozesswasser, Luft und Produkt in Brauereien auf Null oder ein Minimum zu reduzieren sowie die Desinfektion durch Chlorung und die Behandlung mit Chlordioxid [1]. Teil 2 geht auf weitere Desinfektionsmethoden, wie den Einsatz von Peroxi-Verbindungen und UV-Bestrahlung, ein. Ebenso werden die Auswirkungen von Desinfektionsmitteln auf verschiedene Werkstoffe und auf Möglichkeiten, sie zu vermeiden, behandelt. Auch hier gilt es, Wasserqualität und Desinfektionsverfahren miteinander in Einklang zu bringen.
Bier-/Braugeschichte
Ein Kellerpils steht für den klassischen untergärigen Bierstil. Es ist unfiltriert und wird mit Pilsner Malzen gebraut. Zum Einsatz kommen verschiedene Aromahopfen, manchmal auch im Kaltbereich (v.a. im Ausland) zur Verstärkung des Hopfenaromas.
Wasser
Wie sagte schon Thales von Milet: „Das Prinzip aller Dinge ist das Wasser. Aus Wasser ist alles, ins Wasser kehrt alles zurück.“ Dieses einem Brauer klar zu machen, bedeutete, Eulen nach Athen zu tragen. Wirklich? Oder sieht die Realität nicht häufig so aus, dass der wertvolle Rohstoff im täglichen Umgang „wie Perlen vor die Säue“ geworfen wird?
Qualitätssicherung
Eine der wichtigsten Eigenschaften des Würzekochens ist die Koagulation des Eiweißes. Der nach dem Kochen noch vorhandene koagulierbare Stickstoff beeinflusst den Biercharakter ebenso wie die kolloidale Stabilität. Seine Bestimmung erfolgt heute meist nach den Methoden von Kjeldahl. In diesem Artikel wird die Möglichkeit der Ladungstitrationsmethode zur Beschreibung der Konzentrationsänderung des koagulierbaren Stickstoffs während des Kochvorgangs vorgestellt. Die Ladungstitration wurde bereits erfolgreich zur Beschreibung der kolloidalen Stabilität des Bieres angewandt [1, 2, 3].
Recht
Eine Vermieterin von Gewerberäumen ist verpflichtet, dem Mieter unter Vorbehalt gezahlte Miete zurückzuzahlen, wenn es in den angemieteten Lagerhallen zu regelmäßigen Wassereinbrüchen gekommen ist.
Archiv
Um sich auf dem zunehmend komplexen und konkurrenzbetonten Markt einen Wettbewerbsvorteil zu sichern, ist Innovationskraft ein wichtiger Faktor, auch in Bezug auf die Verpackung. Manchmal reicht es nicht, dass diese einfach nur praktisch ist. Manche Produkte brauchen das Besondere, und manche das Außergewöhnliche. Das gilt längst nicht mehr nur für Luxusprodukte, sondern auch für Lebensmittel und Getränke. Für letztere steht mit der Aluminiumflasche „Fusion“ jetzt ein Verpackungsformat bereit, das praktische Gesichtspunkte mit Design verbindet und sich für Lifestyle-Getränke empfiehlt.
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