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Erinnern Sie sich noch an BRIC, die tollen neuen Wirtschaftswunder-Staaten Brasilien, Russland, Indien, China? Vergessen Sie das „R“. Russland möchte die Alkoholsteuer auf Bier bis 2012 vervierfachen. Der dänische Brauer Carlsberg, dessen Tochter Baltika Breweries 40 Prozent Marktanteil hält, fürchtet, die Einzelhandelspreise könnten daraufhin um 20 bis 30 Prozent steigen.

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Das Geld kann es nicht gewesen sein, das Heineken zum Verkauf seiner Anteile an der Wiener Ottakringer-Brauerei veranlasst hat: Wahrscheinlich sehen die Verantwortlichen von Heinekens österreichischer und mitteleuropäischer Unit BBAG keinen Sinn mehr in Minderheitsbeteiligungen ohne Einfluss auf die Geschäftsführung. Das lässt nichts Gutes ahnen für Heinekens Anteile an der deutschen Brau Holding International, dem Joint Venture der Holländer mit der Schörghuber-Gruppe, an der Heineken 49,9 Prozent gehören.

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In der Gerüchteküche brodelt es schon seit Juli: AB-InBev wolle sein Mitteleuropageschäft an den Private Equity-Fonds CVC Capital Partners verkaufen. Vor kurzem wurde bekannt, dass AB-InBev dafür erst einmal 1,68 Mrd USD in bar bekommt, aber mit weiteren 613 Mio USD an Ratenzahlungen und zusätzlich 800 Mio USD rechnen darf, die sich nach der zukünftigen Kassenlage richten.

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Jetzt ist Heineken also im Pub-Business. Am 30. Oktober 2009 kauften die Holländer die Globe Pub Company. 180 Mio GBP (200 Mio EUR) war ihnen das wert. Das Unternehmen mit seinen 421 Pubs war zahlungsunfähig geworden.

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Zuerst waren es ja nur Gerüchte, dass der mexikanische Getränkekonzern FEMSA sein Biergeschäft (Sol, Dos Equis) loswerden wolle. Jetzt steht die ganze FEMSA angeblich zum Verkauf. Hat etwa Warren Buffett, gewichtiger Aktionär bei FEMSA, wieder seine Hand im Spiel? Schließlich war es sein Entschluss, seine Anheuser-Busch-Aktien an InBev zu verkaufen, der dem Superdeal 2008 die Weichen stellte. Offensichtlich hat der angekündigte FEMSA-Verkauf den Druck auf Grupo Modelo (Corona Extra) verstärkt, seinem Verkauf an AB-InBev zuzustimmen.

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Mit der geplanten Fusion von Kirin Holdings und Suntory Ltd. wird es 2009 wohl nichts mehr. Japans Kartellbehörde verlangt weitere Informationen von beiden Firmen über die Auswirkungen ihrer Fusion auf den heimischen Markt. Eine Hochzeit Kirin/Suntory würde ein Unternehmen hervorbringen mit einem Umsatz von über 3,8 Billionen YEN (41 Mrd USD) und einem Marktanteil in Japan von 30 Prozent bei Softdrinks, 50 Prozent bei Bier und nahezu 80 Prozent bei Whisky.

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Bis Ende 2012 will Kirin Holdings zwei seiner elf Braustätten in Japan schließen, quasi als Vorspiel für die Hochzeit mit Suntory. Die Schließung ist Teil eines ehrgeizigen Dreijahresplans, das EBITDA deutlich zu steigern. Nachdem jahrelang nur die Umsatzsteigerung als strategisches Ziel galt, hat sich Kirin mit der EBITDA-Steigerung internationalen Gepflogenheiten angepasst, welche die Leistungsfähigkeit von Unternehmen anhand des EBITDA (= Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) misst.

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Michael Weber, Wolfgang Schellhöh, fortgeführt durch Dr. Carmen Hergenröder, 368 S. mit 12 Abb., 158,00 EUR inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten, zu bestellen bei der Forum Verlag Herkert GmbH, Merching.

Markt

Eine Vernachlässigung der massiv wachsenden Zahl der selbstständigen Verbrauchermärkte im Lebensmittelhandel (SEH) kann erhebliche Erträge kosten. Die Handelslandschaft ist permanenten gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen unterworfen. Bei genauerem Hinsehen kann man im Moment eine folgenschwere Auswirkung eines seit längerem anhaltenden Trends erkennen: den erheblichen Anstieg bei der Anzahl selbstständiger Einzelhändler in der Kategorie „Verbrauchermärkte“.

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Auch der Weinmarkt ist von ständigen Veränderungen gekennzeichnet. Deutschland bewegt sich ganz vorne in der Weltrangliste, 2001 beispielsweise mit circa 20 Mio hl (Quelle: Bock in Getränkeindustrie 11/2004) weltweit im Weinkonsum an vierter Stelle. Nur in Frankreich (ca. 34 Mio hl), Italien (ca. 30 Mio hl) und den USA (ca. 21 Mio hl) wurde mehr Wein getrunken. Dabei ziehen immer mehr Konsumenten Rotwein vor. Hier ist zielgerichtetes Vorgehen gefragt, und vom Vorgehen der Winzer und Weinvermarkter kann man sich einiges abschauen.

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