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Legal gebrautes, mit medizinischem Marihuana versetztes Bier, das gibt’s doch nicht, oder? „Soda-Pot“ dagegen schon. Tja, die Softdrinks enthalten echtes Gras, keineswegs Hanf. Einer der Produzenten ist Canna Cola aus Las Vegas (wo sonst!). Deren Marihuana-Softdrinks tragen coole Namen wie Orange Kush, Sour Diesel, Grape Ape, Doc Weed und sind nur in den Staaten mit legalem Marihuana-Konsum erhältlich. Und werden nur an Patienten mit einem ärztlichen Rezept abgegeben.
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Jetzt wird’s spannend. Gerade beginnen die „Belgizians“, wie die Manager des belgisch-brasilianischen Brauers AB-InBev salopp genannt werden, Tarifgespräche mit der Teamster Gewerkschaft. Zu verhandeln gibt es neue Verträge für die Arbeiter der zwölf Anheuser-Busch-Brauereien in den USA, den Firmensitz St. Louis eingeschlossen. Der aktuelle Vertrag gilt bis 28. Februar 2014.
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Glücklicherweise hat die Vernunft gesiegt. Nach fünfwöchigem Aufeinander-Eindreschen von streikwilligen und streikunwilligen Arbeitern mit mehr als 72 Vorfällen von Gewalt und Einschüchterung beschlossen SABMiller und die südafrikanische Gewerkschaft FAWU Anfang November 2013 ein Ende des ersten Streiks seit 16 Jahren.
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Was hat sich die Regierung dabei gedacht? Sie vermasselt Cafés und Restaurants ihre liebe Gewohnheit, ein wenig Geld, nun ja, unter der Theke zu machen. Ab Januar 2014 müssen Wirte eine „Black Box“ haben, ein elektronisches Bargeld-Registriersystem, dem kein Cent Umsatz mehr entgeht. Kleinere Cafés haben eine Galgenfrist bis Ende 2015.
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Bleibt Boulevard ein Craft-Brauer, jetzt, da er an den belgische Brauer Duvel Moortgat verkauft wurde? Hat sich die Brewers Association um nichts Wichtigeres zu kümmern? Julia Herz von der Brewers Association sprach das Urteil: „Ja, Boulevard bleibt nach unserer Definition ein Craft-Brauer, auch wenn Boulevard jetzt Duvel gehört.“ Dabei steht eine ganz andere Frage im Vordergrund: Hat Duvel die Mittel, so eine kostspielige Übernahme zu stemmen? Angekündigt wurde der Deal im Oktober 2013. Laut Beerinsights.com bezahlt Duvel geschätzte 110 Millionen USD für die in Kansas ansässige Boulevard Brewing Company. Es handelt sich um den bislang teuersten Deal in der Craft-Bier-Szene.
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Es gibt Hobbys und Hobbys. Manche werden Golfer, andere Prozesshansl. Im Oktober 2013 berichteten US-Medien über einen Mann aus Miami, der ein Verfahren gegen AB-InBev anstrebt. Angeblich soll in den USA gebrautes Beck‘s den Anschein erwecken, aus Deutschland zu stammen. Der Kläger verlangt nicht weniger als fünf Millionen USD Schadenersatz.Die Klage beschreibt, dass AB-InBev irreführende Begriffe auf die Labels drucke, wie „Originated in Germany” und „German Quality” und das alles nur, um die Biere teurer als heimische Ware zu verkaufen.
Markt
Der vorliegende Artikel befasst sich mit dem Inlandsabsatz für selbsthergestelltes Bier 2012, wobei es bei den einzelnen Bundesländern im Vergleich zum Vorjahr geringfügige Änderungen gab. Die Datenerhebung umfasste die 160 größten Brauereien mit einem Ausstoß > 50 000 hl, wodurch für die Zukunft eine bessere Vergleichbarkeit mit den Erhebungen des Statistischen Bundesamtes erreicht wird. Allerdings befinden sich einige kleine und mittlere Brauereien wieder im Aufwind. Die in diesem Artikel aufgeführte Tabelle zeigt für die einzelnen Unternehmen eine individuelle Entwicklung auf.
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Projektarbeit ist heute ein etablierter Bestandteil des Arbeitsalltags in Brauunternehmen geworden. Damit vor allem komplexe Projekte, wie zum Beispiel die Akquisition einer Brauerei, im geplanten Zeitraum zum gewünschten Ziel gelangen, sind effiziente und flexible Arbeitsmethoden sowie eine strukturierte und detaillierte Projektplanung von großer Bedeutung.
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Das Institut für Gärungsgewerbe und Biotechnologie zu Berlin (IfGB) und die Berentzen-Gruppe AG luden die Vertreter der höherprozentigen Getränke am 8. und 9. Oktober 2013 zum jährlichen Forum nach Haselünne ein. Trotz der weiten Wege ins Emsland folgten rund 100 Teilnehmer, selbst aus Österreich, Italien und der Schweiz, dieser Einladung in die alte Korn- und Hansestadt.
Qualitätssicherung
Die DLG-Prüfung ist einer der anspruchsvollsten Lebensmittelprüfungen national wie international. Zu den zentralen Aufgaben der DLG (Deutsche Landwirtschafts- Gesellschaft) in Frankfurt gehört die Förderung der Lebensmittelqualität durch regelmäßige Tests. Abhängig von den Prüfergeb-nissen werden von der DLG Produktauszeichnungen in Form von Gold-, Silber- und Bronze-Prämierungen vorgenommen. Auch wenn die Einsendung von Proben durch die Hersteller freiwillig ist, so liefert das Testergebnis dem Verbraucher ein objektives, unabhängiges Urteil über die Qualität eines bestimmten Lebensmittels.