Bier-/Braugeschichte
Die häufigste Frage, die ich immer wieder gestellt bekomme, seit ich 2009 die 1. Weltmeisterschaft der Biersommeliers gewonnen habe, ist: „Welches ist das beste Bier?“. Da ich schon seit jeher davon überzeugt bin, dass Bier immer dort am besten schmeckt, wo es gebraut wird, richtet sich meine Antwort meist nach dem aktuellen Aufenthaltsort.
Abfüllung
Der Begriff Industrie 4.0 ist aktuell in aller Munde. Dahinter verbirgt sich die Idee, Produktionssysteme intelligent zu gestalten und durch Vernetzung mit dem Internet eine flexible und effiziente Produktion zu ermöglichen. Die Paradigmen aus Industrie 4.0 machen auch vor der Getränkeproduktions- und abfülltechnik nicht halt.
Archiv
Der Einsatz von gentechnisch modifizierten Mikroorganismen im Lebensmittelbereich ist in Europa grundsätzlich nicht zugelassen. Dennoch wird vor allem am Hefestamm Saccharomyces cerevisiae geforscht, um diesen auch im Bereich der Lebensmittelindustrie beispielsweise für den Einsatz zur Produktion fermentierter Getränke zu verbessern. Dabei steht eine Modifizierung im Fokus, die sich auf den Einsatz hefeeigenen Genmaterials beschränkt. Dieses Verfahren führt laut EU-Recht (2009/41/EG) nicht zu einem gentechnisch modifizierten Organismus, darf aber dennoch nicht eingesetzt werden.
Rohstoffe
Der Darrprozess ist ein elementarer Vorgang bei der Malzherstellung. Er beendet die Keimungsphase der Mälzung durch Wasserentzug und macht das Malz lagerfähig. Außerdem trägt er zur Bildung von Farb- und Aromakomponenten bei. Durch die Temperatur, die Feuchtigkeit und die Dauer des Darrens wird die Malzsorte festgelegt. Der vorliegende Beitrag untersucht die Auswirkungen verzögerter Trocknungsbedingungen in großen Darrchargen mit hohen Schichtenlagen auf die Aroma- und Metabolit-Profile des Malzes.
Qualitätssicherung
Die richtigen Herstellungsverfahren und Verpackungen machen den Unterschied, wenn es darum geht, sauerstoffempfindliche Lebensmittel zu schützen und ihre Haltbarkeit zu verlängern. Optische Sauerstoffsensoren bieten hier viele Vorteile und Einsatzmöglichkeiten. Sie können entscheidend zur Qualitätssicherung beitragen.
Markt
Im Jahr 2013 ging der Schwarzbiermarkt in der Bundesrepublik bei den in der Recherche erfassten Daten von 1 052 196 hl (2012) auf 1 023 805 hl zurück – dies entspricht einem Minus von 2,7 Prozent. Die nachfolgende Tabelle für die 14 größten Schwarzbierhersteller (über 15 000 hl) zeigt für das Jahr 2013 sehr unterschiedliche Absatzentwicklungen. Bei einigen Brauereien zum Beispiel Köstritzer, Oettinger, Privatbrauerei Eibau in Sachsen und die Klosterbrauerei Neuzelle, sind Absatzsteigerungen von über fünf Prozent festzustellen.
Markt
Brauer aufgepasst! Wertvolle Informationen für ihre eigene Standortbestimmung erhalten Brauer, wenn sie bei einer Erhebung der HLB Linn Goppold Treuhand GmbH teilnehmen – eine weitere Brauerei-Vergleichsanalyse neben der Jahresabschlussanalyse der Landestreuhand Weihenstephan GmbH, Freising.
Marketing
Die Warsteiner Brauerei Haus Cramer KG, Warstein, hat ihre Kronkorken-Kampagne im Jahr 2013 fortgesetzt. Im Aktionszeitraum von März bis August brachte die Brauerei spezielle Kronkorken auf entsprechend gekennzeichneten Flaschen in den Handel. Die Gewinncodes in den Kronkorken der Aktionsflaschen eröffneten die Chance auf attraktive Preise. Insgesamt beliefen sich die hierfür eingesetzten Bruttowerbeaufwendungen im Radio auf ca. 1,2 Mio EUR (Quelle: Nielsen Media Research). Die Effekte der Aktion auf den Abverkauf von Warsteiner analysierten ARD-Werbung Sales & Services GmbH (AS&S) und die GfK mit Sales Effekt.
Archiv
In diesem Jahr erinnert die Gerhard Schubert GmbH, Crailsheim, an eine Wegmarke der eigenen Geschichte, die gleichzeitig zu den Meilensteinen der Branche zählt, so das Unternehmen am 21. Februar 2014. Vor 30 Jahren startete das Unternehmen die Entwicklung der Bildverarbeitung für Verpackungsroboter. Die ersten Gespräche zwischen dem Unternehmer Gerhard Schubert und dem Institut für Material- und Festkörperforschung am Kernforschungszentrum Karlsruhe fanden im April 1984 statt. Die Forschung zur Bildinterpretation und Mustererkennung war seinerzeit eine junge Disziplin. Bereits seit Ende der 1970er-Jahre beschäftigte sich Schubert mit der Idee eines Verpackungsroboters. Im Jahr 1984 lieferte sein Unternehmen die erste Pralinenpackstraße der Welt aus. Bei dieser robotergestützten Verpackungsanlage erfolgte die Produktzuführung noch rein mechanisch. Schubert nahm sich vor, dies zu ändern. Er überzeugte die beiden Wissenschaftler Dr. Abdelmalek Nasraoui und Dr. Josef Pecht, von Karlsruhe in sein Unternehmen nach Crailsheim zu wechseln. Gemeinsam bauten sie die Entwicklungsabteilung für Bildverarbeitung des Unternehmens auf. Im ersten Schritt kamen CCD-Kameras zum Einsatz. Sie dienten als „Augen“ der Roboter in der Maschinenserie „Schubert Speedline“, die auf der interpack 1987 Premiere feierte. Anfang der 1990er-Jahre führte das Unternehmen die Zeilenkameras ein. Wenige Jahre später folgte der Paradigmenwechsel: Das Team hatte die Idee eines Liniensensors zur Marktreife gebracht und stellte 1996 den Durchlichtscanner vor.
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