Markt
Der Durst der deutschen Bevölkerung war im vergangenen Jahr – insgesamt betrachtet – um etwa ein Prozent niedriger als 2013. Die Rahmenbedingungen für eine positive Entwicklung des Getränkeverbrauchs wären recht günstig gewesen: 2014 war das bisher wärmste in Deutschland beobachtete Jahr, hinsichtlich des Niederschlags war es etwas zu trocken. Allerdings war der Sommer, eine wichtige Verkaufszeit für viele Bereiche der Getränkebranche, nach den Aufzeichnungen des Deutschen Wetterdienstes nur etwas wärmer, aber regenreicher als normal. Auch das ökonomische Umfeld war durchaus positiv: Die Konsumausgaben der privaten Haushalte stiegen preisbereinigt um gut ein Prozent, wohingegen sie 2013 nur um 0,8 Prozent zulegten. Angesichts dieser Prämissen stützt der Rückgang des Getränkeverbrauchs die These, dass sich dieses Konsumsegment in Deutschland in einer Phase der Sättigung befindet, wobei natürlich Ausschläge nach unten und oben nicht ungewöhnlich sind.
Bier-/Braugeschichte
Sauerbier ist der neue Biertrend, lese ich in einigen Bierkolumnen und freue mich auf spannende, genussreiche Verkostungen verschiedenster Spielarten. Ein guter Einstieg für traditionelle Biertrinker, die ab und zu schon mal was außer der Reihe probieren wollen, ist das Belgische Oude Bruin.
Markt
Die nachfolgende Übersicht über die Entwicklung der 33 größten Weißbiermarken (über 30 000 hl) für das Jahr 2014 zeigt im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg von insgesamt 4,3 Prozent (Tab. 1), was den Konsum im Inland sowie die ausgeführten Mengen angeht. Dies entspricht einem Plus von über 400 000 hl auf insgesamt 10,238 Millionen hl gegenüber 9,811 Millionen hl im Vorjahr.
Verpackung
Der Genuss liegt beim Biertrinken natürlich primär in der Qualität des Getränks. Bier schmeckt. Zugleich ist die Darreichungsform allerdings weit mehr als eine „Verpackung“ für den Weg von der Brauerei zum Verbraucher.
Archiv
Die Herstellung von trübungs- und alterungsstabilen Weißbieren ist nur in der Optimierung des Gesamtprozesses erfolgreich. Der erste Teil des Artikels (s. BRAUWELT Nr. 26, 2015, S. 761-764) stellte den Stand der Technik und die Beeinflussung der Sensorik durch den Einsatz einer nachgeschalteten KZE in Kombination mit einem vorgeschalteten Separator zur Einstellung der Hefezellzahl vor. In diesem Teil nun steht die Beeinflussbarkeit der Trübung und die Gesamtprozessbetrachtung im Fokus.
Qualitätssicherung
Fliegen sind in Brauereien und Getränkeherstellungsbetrieben schon immer aufgetreten. Neu ist bei diesem Thema aber, dass es mittlerweile Produkte und Verfahren gibt, die es ermöglichen, Fliegen wirkungsvoll und nachhaltig zu bekämpfen. Sogar Prophylaxe ist inzwischen möglich.
Marketing
Der Oberhachinger RFID- und NFC-Hersteller smart-TEC GmbH & Co. KG präsentiert ein besonderes smart-Label NFC, das sich durch die Verwendung spezieller Klebstoffe und Folien für die Verklebung auf Trinkgläsern, Flaschen und Krügen aller Art eignen soll. Laut Pressemeldung können damit Gastronomen, Winzer, Destillerien, Brauereien, Bierzelte- oder Biergartenbetreiber sowie Produzenten von Gläsern und Flaschen aus einem einfachen Glas ein „intelligentes Glas“ machen. Intelligent bedeutet hier, dass man durch die Beklebung des Glases, der Flasche oder des Kruges mit einem smart-Label NFC in den Dialog mit dem Endkunden treten kann. So entstehe eine sehr gezielte Kommunikationsmöglichkeit zwischen Unternehmen und Endkunden direkt am Point of Consumption, um nachhaltig die Markenloyalität und den Absatz durch Incentive-Programme, Zusatz- oder Hintergrundinformationen, Videos oder Gewinnspiele zu steigern. Das smart-Label NFC weist laut des Oberhachinger Unternehmens durch einen Spezialklebstoff eine beständige und dauerhafte Haftung am Glas auf. Der Spezialkleber garantiere sichere Haftung für mindestens 60 Spülgänge in Industrie- und Haushaltsspülmaschinen bei einer Temperatur von bis zu 80 °C. Spezielle Folienmaterialien und Druckfarben sollen gewährleisten, dass der kundenindividuelle Aufdruck der Etiketten für mindestens 60 Spülgänge erhalten bleibt.
Archiv
„Das Bier ist ein Teil der Identität von Tschechen und Franken“ sind sich die beiden Braumeister Stefan Mützel, Schlossbrauerei Ellingen, und Vladimír Stuchl, Blahovar, Pilsen, einig. Die zwei haben sich über gemeinsame Freunde kennen gelernt und im April das erste fränkisch-tschechische Gemeinschaftsbier gebraut, das nun beim Fränkischen Bierfest Anfang Juni in Nürnberg zum ersten Mal zum Ausschank kam.
Markt
Im Jahr 2014 stieg der Schwarzbiermarkt in Deutschland bei den in der Recherche erfassten Daten von 1,012 Mio hl im Jahr 2013 auf ca. 1,027 Mio hl im Jahr 2014 (+ 1,5 %). Die Liste der 14 größten Schwarzbierhersteller (über 10 000 hl) zeigt für das Jahr 2014 sehr unterschiedliche Absatzsteigerungen bzw. Absatzrückgänge. Bei einigen Brauereien wie zum Beispiel Guinness (Diageo Germany GmbH, Hamburg), König Ludwig (Warsteiner Gruppe Haus Cramer KG, Warstein), der Privatbrauerei Eibau in Sachsen GmbH, Eibau, und der Störtebeker Braumanufaktur, Stralsund, konnten überdurchschnittliche Absatzsteigerungen erzielt werden, während die Köstritzer Schwarzbierbrauerei, Bad Köstritz, die Oettinger Gruppe, Oettingen, die Kulmbacher Brauereien, Kulmbach, und die Feldschlösschen AG, Dresden, auf dem Vorjahresstand blieben.
Qualitätssicherung
Die Qualitätskontrolle in Brauereien steht gegenwärtig in einem Spannungsfeld aus Ansprüchen: der Verbraucher auf einwandfreie und hochwertige Produkte, auf Einhaltung von hygienischen Standards und Normen – den Anforderungen von regulatorischen Behörden und Institutionen – und den eigenen wirtschaftlichen Interessen. Deshalb ist die Wahl der richtigen Methode in der Qualitätskontrolle sehr wichtig. Mit dem TransFast® System hat die Döhler GmbH, Darmstadt, eine innovative Lösung geschaffen.