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Rohstoffe

Nihil novi sub sole: „Es geschieht nichts Neues unter der Sonne“, sagt die Bibel (Vulgata, Ecclesiastes 1, 10). Beim Durchblättern antiquarisch erworbener Bücher des 19. und frühen 20. Jahrhunderts über Brautechnik mag dieser Spruch dem kundigen Leser häufig in den Sinn kommen, hat er doch nicht selten so seine Déjà-vu-Erlebnisse (Abb. 1). Zu Hauf erkennt er moderne Ideen in altem Gewande. In diesem zweiteiligen Beitrag seien einige Beispiele aus den Bereichen Mälzerei, Sudhaus und Gärkeller aufgezeigt, wo sich in hochmodernen Anlagen oder Verfahren einst formulierte und später wieder vergessene Konzepte entdecken lassen.

Qualitätssicherung
Kühltürme, Verdunstungskühlanlagen und Nassabscheider stehen im Fokus der 42. BImSchV

Bei Infektionsfällen mit Legionellen waren in der Vergangenheit oft kompakte Rückkühlwerke beteiligt, wie in Ulm (2010) und Warstein (2013). Hinzu kamen Jülich (2015) und Bremen (2015/16), wo in beiden Legionellen-Epidemien keine Erregerquelle identifiziert werden konnte. In beiden Fällen standen aber Verdunstungskühlanlagen oder Kühltürme im Fokus der Quellensuche. Dieser Artikel fasst die wichtigsten Pflichten der 42. BImSchV für Anlagenbetreiber von Verdunstungskühlanlagen zusammen, ein Anlagentyp, der vornehmlich in Brauereien vorkommt.

Sudhaus
Das Lichtkonzept erklärt den Sudprozess auf einen Blick

Dachten Sie bisher auch, Berufsschulen seien „nur“ für die Vermittlung theoretischer Inhalte zum jeweiligen Berufsbild verantwortlich? In manchen Fällen vielleicht sogar mit leicht angestaubtem Wissen und einer Ausstattung, die der Industrie nicht das Wasser reichen kann? Weit gefehlt, denn immer mehr Berufsschulen rüsten auf, um den Anforderungen der industriellen Realität gerecht zu werden. So auch geschehen an der Städtischen Berufsschule für das Hotel-, Gaststätten- und Braugewerbe, München, die 2017 ein neues Sudhaus der Kaspar Schulz Brauereimaschinenfabrik & Apparatebauanstalt GmbH, Bamberg, in Betrieb nahm. Eine Anlage, die in ihrer technischen Ausstattung und Bandbreite im beruflich-schulischen Bereich weltweit ihresgleichen sucht.

Rohstoffe
Abb. 1  WetHop (re.) im Vergleich zu einer konventionell getrockneten Dolde (li.)

Hopfen – die Würze des Bieres! Das ist er schon, seit er im Bier Verwendung findet. Doch insbesondere seit die Craft Bier-Welle über die Branche hinweg rollt, fällt Hopfen eine noch wichtigere, noch dezidiertere Rolle zu. Ergänzend zu den bisher bekannten Verfahren zur Konservierung von Hopfen, gibt es nun eine neue Variante auf dem Markt: WetHop. Was es damit auf sich hat, erläutert der nachfolgende Artikel.

Management
Jörg Köcher

Seit August 2017 fungiert Jörg Köcher als Chief Digital Officer (CDO) der Güntner GmbH, Fürstenfeldbruck, mit globaler Verantwortung. Damit verantwortet Köcher alle digitalen Fachbereiche und Funktionen, inklusive des Güntner Product Configurators (GPC), nach innen und außen.

Marketing
Augsburger Blümchen

Im Mai 2017 wurde das „Augsburger Blümchen“ der Thorbräu-Brauerei erstmals abgefüllt – seine Geschichte begann jedoch schon einige Jahre zuvor.

Markt

Die Bilanz des Brauwirtschaftsjahres 2016/17 (von Oktober 2016 bis September 2017) weist es laut Sächsischem Brauerbund eindeutig aus: Der in den letzten fünf Jahren auf ein hohes Niveau entwickelte Bierexport der sächsischen Brauereien konnte auch im abgelaufenen Brauwirtschaftsjahr nochmals gesteigert werden. Ein Plus von 7,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr spräche für den geschmacklichen Erfolg der sächsischen Biere, besonders in immer mehr Ländern Europas und Asiens.

Markt

Wie erwartet, konnte der japanische Brauer Asahi seinen Minderheitsanteil von 20 Prozent am drittgrößten Brauer des Landes, Tsingtao, nur an chinesische Käufer abstoßen. Im vergangenen Dezember wurde das Paket an die Fosun Group und Tsingtao selbst für ca. 941 Mio USD veräußert.

Markt

ThaiBev (Chang Bier) war der einzige Bieter und mithin Gewinner der Privatisierungsauktion des Staatsbrauers SABECO. Das vietnamesische Industrie- und Handelsministerium hatte 54 Prozent der Anteile feilgeboten, für ausländische Investoren galt jedoch ein Limit von 39 Prozent.

Marketing

Wie erschließt man sich als deutsche Brauerei einen neuen Exportmarkt? Worauf muss man achten? Welche Fehler sollte man vermeiden? Entscheidende Fragen auf dem Weg hin zu einer erfolgreichen Vertriebsorganisation im Ausland. Auf dem Export Forum German Beer, das am 16. November 2017 in Nürnberg stattfand und von der BRAUWELT mitorganisiert wurde, sprachen wir mit der Unternehmens­beraterin Sabine Panhorst, Planexport Consulting, Oerlinghausen, über dieses Thema.

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