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Markt
Wie kann der Konsument bei dieser Craft Bier-Vielfalt erkennen, welche Biere von unabhängigen Brauereien sind? (Foto: Ina Verstl)

Sagen neuerdings Unternehmer voller Stolz: „Mein Haus, mein Auto, meine Frau, mein Hund, meine Brauerei“? Mit dem Argument, dass Craft mittlerweile ein zu schwammiger Begriff sei, hat die Craft Beer Industry Association (CBIA), der Australischer Craft Brauer-Verband, seine Statuten geändert. Neuerdings dürfen nur noch unabhängige Brauereien Mitglieder sein. Bei der Gelegenheit wurde auch gleich umfirmiert: Aus der CBIA wurde die Independent Brewers Association (Verband unabhängiger Brauer). Seitdem ist Schluss mit dem friedlichen Zusammenleben von „Crafties“ und echten Craft Bier-Brauereien.

Management

Steigende Kosten für Energie, Ressourcen und Rohstoffe, der Wunsch nach umweltschonenderen Abläufen oder mehr Prozesssicherheit – Gründe, die eigene Pro­duk­tion immer wieder auf mögliche Verbesserungen zu prüfen, gibt es zur Genüge. Wo Potenzial schlummert oder welche Maß­nah­­men einen möglichst großen Nutzen bringen, lässt sich dabei nur anhand genauer Informationen über die eigenen Prozesse erkennen. Hier verschenken Mälzer und Brauer nach wie vor
viele Chancen.

Markt

Craft Bier ist eine echte Erfolgsge­schichte. Die US-Craft-Brauer haben sich seit Jahren an zweistellige Wachstumszahlen gewöhnt. Aber so kann es nicht endlos weiter­gehen. Trotz weiteren Wachstums verlangsamt sich der Boom. Gibt es tatsächlich Anlass zur Besorgnis? BRAUWELT-Autor Horst Dornbusch sprach mit Bob Pease, CEO der Brewers Association, Boulder, USA, über aktuelle Fragestellungen und künftige Heraus­forderungen für die Craft Brauer.

Recht

Typisch für Geschäftsführer von krisenbehafteten Unternehmen ist, dass sie versuchen, die Gläubiger über die wahre Lage ihres Unternehmens im Unklaren zu lassen. Gerade bei Liquiditätsengpässen wird häufig versucht, die wahre Wirtschaftssituation zu verschleiern. Lieferanten werden regelmäßig vertröstet und mit vagen Versprechungen hingehalten.

Abfüllung
Aseptisches Füllventil

Mit der Combi Predis präsentiert Sidel eine neue Lösung, die laut Unternehmen sowohl stille Getränke als auch kohlensäurehaltige Softdrinks in PET-Flaschen abfüllen kann. Mit ein und demselben Abfüllventil sollen alle Arten empfindlicher Getränke ohne Umstellungen aseptisch verarbeitet werden können. Die Abfüllkonfiguration lässt sich laut Sidel mit nur zwei verschiedenen Ventilvarianten an die wichtigsten Produktionsleistungsfaktoren der Getränkehersteller anpassen.

Wasser
Wasserstrahl (Foto: Fotolia, © gekaskr)

Selbst nach einer erfolgreichen Wasserbehandlung, wie in Teil 1 (siehe Seite 10-14) geschildert, ist es erforderlich, Wasser so zu verteilen und aufzubewahren, dass die erzielte und gewünschte Qualität nicht beeinträchtigt wird. Aus diesen Gründen sollte der gesamte Wasserkreislauf in die Gefahrenanalyse des Produktes und Prozesses mit aufgenommen werden. Weiterhin sollten alle Wasserkreisläufe hinsichtlich des Risikos auf Vermehrung und Verbreitung von Legionellen betrachtet werden.

Wasser
BactoSense integriert in die Online-Analysewand eines Schweizer Wasserversorgers (Foto: Sigrist Photometer AG)

In den meisten Brauereien ist die kontinuierliche Überwachung des Prozesswassers auf chemische und physikalische Parameter auf einem sicheren Niveau. Mikro­biologische Einflüsse dagegen werden bisher nur mühsam und zeitversetzt ermittelt. Das ändert sich jedoch gerade: Die Ermittlung der Totalzellzahl und weiterer aussagekräftiger Werte ist nun innerhalb kürzester Zeit möglich.

Gärung/Lagerung
Hefe (Foto: Die Freien Brauer GmbH & Co. KG.)

Warum hat die Hefe einen so großen sensorischen Einfluss auf das Bier?

Labor

Die Bachelorarbeit von Sebastian Alexander Hertel am Lehrstuhl für Brau- und Getränketechnologie befasst sich mit der Erarbeitung eines Tests zur Gärverlaufskontrolle. Als Grundlage dient der Helm’s Test, der für Versuche im Labormaßstab mit diversen Modifikationen angepasst wurde.

Wasser
Meerwasser (Foto: Fotolia, © oceansoul18)

In der Lebensmittel- und Getränkeindustrie wird Wasser in großem Umfang zu verschiedenen Zwecken eingesetzt. Die Wasserqualität kann daher, je nach Verwendung, entscheidenden Einfluss auf Produktsicherheit, Prozessführung und Personalsicherheit haben. Deshalb sollten sowohl die Herkunft des Wassers als auch seine Behandlung, Verteilersysteme (Kreisläufe) und Aufbewahrung im Rahmen von HACCP-Konzepten (Hazard Analysis and Critical Control Points, sprich Gefahrenanalysen kritischer Kontrollpunkte) betrachtet werden.

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