Rohstoffe
Brandenburger, V.: Zum Braugerstenanbau in Rheinland-Pfalz - - Der Braugerstenanbau in Rheinland-Pfalz hat in seinen klassischen Kerngebieten Untere Nahe, Rheinhessen und Nordpfalz auf tiefgründigen Lößböden in milder Klimalage eine lange Tradition. Ab Mitte der fünfziger Jahre ging der Anbau der Braugerste in diesen Gebieten aus ökonomischen Gründen immer mehr zurück; er wurde nach und nach in den nördlichen Landesteil - Hunsrück, Eifel und Westerwald - verdrängt. Durch die Gründung von Anbaugemeinschaften für Qualitätsbraugerste in den nachfolgenden Jahren hat die Braugerste in ihrem Anbau in diesen mittleren Höhenlagen eine stürmische Aufwärtsentwicklung genommen, so daß sich heute hier die größte Anbaufläche befindet..
Diverses
Meyer-Pittroff, R.: Heizöl. Herstellung und Marktsituation - - In den 60er Jahren stellten die meisten Brauereien in Westdeutschland von Kohle als Hauptenergieträger auf Erdöl um. Seit 1970 ist ein Anstieg des Gasverbrauches zu beobachten, während Kohle und Öl abnehmen. Diese Tendenz hält bis heute an und wird auch für die überschaubare Zukunft prognostiziert. Trotzdem ist Öl immer noch der wichtigste Energieträger, über dessen Herstellung und Marktsituation im folgenden Beitrag berichtet wird.
Markt
Die westdeutsche Ernährungsindustrie hat 1991 ihren Umsatz um 7,9% auf 197,2 Mrd DM erhöht. -- Bei einer Steigerung der Erzeugerpreise von 1,7% lag der reale Umsatzzuwachs bei 6,1%. Umsatzerhöhungen von mehr als 10% verzeichneten u.a. auch die alkoholfreien Erfrischungsgetränke.
Rohstoffe
Untersuchungen an neuen Braugersten der Ernte 1990 -- Die Witterungsgegebenheiten des Jahres 1990 sorgten in den Monaten Januar bis März für einen günstigen Vegetationsbeginn, was im kühlen April zu einer kräftigen Entwicklung führte. Allerdings vermochte der Juni mit normalen Niederschlägen das Feuchtedefizit vom Mai nicht mehr zu kompensieren. Die lange, trockene Ernteperiode rief teilweise Rekordergebnisse hervor (1). Das trockene Wetter reduzierte den Schimmelbefall merklich; auch Auswuchserscheinungen waren nicht feststellbar. Entgegen aller Erwartungen entsprach der Eiweißgehalt mit seiner Schwankungsbreite dem Vorjahresniveau (2).
Diverses
Der spezifische Energieverbrauch der deutschen Brauereien hat sich von 1980 bis 1990 von 216 241 kJ/hl auf 140 649 kJ/hl Verkaufsbier reduziert. -- Darauf wies Dr.-Ing. Thomas Hackensellner in seinem Vortrag über CO2-Ein- sparungspotentiale in Brauereibetrieben anläßlich der Brauwirtschaftlichen Tagung am 29. April 1992 in Weihenstephan hin. Im gleichen Zeitraum stieg der Gasanteil am Primärenergieverbrauch von 28% auf 62,5%. Die Gesamt-CO2- Emission aus deutschen Brauerei-Verbrennungsanlagen nahm von rd. 1,449 Mio t auf 0,953 Mio t ab.
Archiv
Großbritannien Wainwright, T.: Die britische Brauszene (4) - - Der vorliegende Bericht über die britische Brauszene gibt nicht nur einen Überblick über die Entwicklung des Bierausstoßes in Großbritannien, sondern auch über neue Marktforschungsergebnisse und die Bierimporte. Er geht auch ausführlich auf die Situation des britischen Braugewerbes im Zeichen des EG-Binnenmarktes ein. Nachrichten von einzelnen kleinen und großen Brauereien sowie über Konzentrationen, Bierpreisentwicklungen und die Gastronomie runden diesen Überblick ab. Angesprochen werden aber auch Forschung und Entwicklung, Ausbildung sowie eine Reihe von aktuellen Fragen, die die Braubranche interessieren.
Rohstoffe
Keine Braugerste wollen die Bauern in der Münchener Region mehr anbauen, wenn die Brauereien nicht bereit sind, zwei Pfennige pro halben Liter Bier draufzulegen. -- Nach Ansicht des neuen Obmannes des Bauernverbandes im Landkreis München, P. Seidl, kostet die grundwasserschonende Braugerstenproduktion den Landwirten bereits fünf Pfennige pro halben Liter Bier. Die Brauereien bezahlten z.Zt. aber nur 7 Pfennige für den Braugerstenanteil.
Archiv
Japan Asahi Breweries Ltd., Tokio, vertreibt jetzt in ganz Japan Lager, ein Bier der australischen Großbrauerei Fosters Brewing Group Ltd. -- Als Zielgruppe sollen vor allem junge Leute angesprochen werden. Im ersten Jahr rechnet man mit einem Absatz von 100 000 Kisten a 20 Flaschen (355 ml).
Rohstoffe
Integrierter und kontrollierter Anbau von Braugerste -- Das Thema Integrierter und kontrollierter Anbau von Braugerste wird in letzter Zeit von Brauereien und Mälzereien immer häufiger angeschnitten (Brauwelt Nr. 13, 1992, S. 552, Nr. 14, 1992, S. 591, Nr. 19, 1992, S. 828). Auch die Mälzerei Zimmermann in Baustetten sieht nach eigenen Angaben in dieser Anbauart die Zukunft. Zur diesjährigen Ernte hat die oberschwäbische Mälzerei bereits mehr als die Hälfte ihrer Braugerstenlieferverträge unter den Bedingungen eines umweltschonenden Anbaus abgeschlossen. Ermutigt wurde die Mälzerei Zimmermann durch die Modellversuche in den letzten Jahren. Gemeinsam mit der Löwenbräu Meckatz und der Hirschbrauerei Wurmlingen (s.a. Brauwelt Nr. 13, 1992, S. Preis gewinnen.B. Lt. L..
Markt
Bierausstoß in Deutschland leicht steigend -- Der Bierausstoß in der Bundesrepublik Deutschland hat sich nach Angaben des Deutschen Brauer-Bundes, Bonn, im 1. Quartal 1992 um 1,6% auf 26,4 Mio hl erhöht. In den alten Bundesländern (ohne Berlin-West) ging der Ausstoß gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 0,3% zurück, während er sich in den neuen Bundesländern (ohne Berlin-Ost) auf 35,8% erhöhte. Der steuerpflichtige Ausstoß stieg im 1. Quartal 1992 um 1,2%. Der Rückgang in den alten Bundesländern lag hier bei 0,8%, der Anstieg in den neuen Bundesländern bei 33,8%. Die Bierausfuhr erhöhte sich im 1. Quartal 1992, das voll mit dem des Vorjahres vergleichbar ist, um 10,3% auf 1,5 Mio hl. Im 1..
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