Archiv
Anforderungen an Betriebsharze und Wasserqualität -- Die Nutzung des Wassers ist für den Menschen lt. Dipl.-Ing. A. Lutz, Lehrstuhl für Technische Mikrobiologie und Technologie der Brauerei II, etwas so Selbstverständliches geworden, daß dem Wasser kaum Aufmerksamkeit geschenkt wird, solange es in ausreichender Menge und guter Qualität zur Verfügung steht. Sein Vortrag anläßlich der Brauwirtschaftlichen Tagung 1993 wurde bereits ausführlich im Weihenstephaner Nr. 2, 1993 ,S. 120, publiziert. In den Blickpunkt des Interesses rückt es erst, wenn Probleme in der Wasserversorgung auftreten, sei es in qualitativer oder quantitativer Hinsicht. Wasser aus dem natürlichen Kreislauf ist nicht frei von Verunreinigungen. Nach einer Verordnung des Bundesgesundheitsamtes vom 1. Januar 1985 heißt es u.
Recht
Produkthaftungsrisiken beim Export in die USA -- Karlheinz Voss stellt in einem Artikel im Handelsblatt vom 8. Juli 1993 fest, d,ß der immer wieder gepredigten Weltgeltung des deutschen Bieres kein entsprechender Exportanteil entspricht. Diese Aussage trifft auch für andere traditionelle Biernationen zu. Zu fragen ist nach den Gründen, exportabstinent zu sein und zu bleiben. Neben fehlender Markenstärke, Kapitalkraft und attraktiven, insbesondere wachsenden Nachfragemärkten im Ausland können auch die rechtlichen Rahmenbedingungen in einzelnen Exportmärkten zu Zurückhaltung führen. Beispielhaft sollen nachfolgend einige Gründe für erhöhte Produkthaftungsrisiken beim Export in die USA aufgezeigt werden.
Recht
Werden die alkoholischen Getränke zum Prügelknaben der Verkehrspolitk? -- ... vier Menschen durch Verkehrsunfall getötet, überhöhte Geschwindigkeit, vermutlich auch Alkohol im Spiel ... so oder ähnlich steht es oft in der Montagsausgabe der örtlichen Tageszeitung. Vier Menschen, meist um die 20 Jahre jung, voller Hoffnung - ausgelöscht, die Freunde verabschieden sich noch mit einem Nachruf im Inseratenteil der gleichen Zeitung ... wir werden Dich nie vergessen ... was wiederum nicht ausschließt, daß sich dieses Drama in Bälde in ähnlicher Weise wiederholt. Und wie war's mit der apostrophierten überhöhten Geschwindigkeit? Nun ja, die gibt's halt, doch weil die Alkoholanalyse keine überhöhten Werte offenbarte, wird nicht korrigiert, wiewohl der Verdacht hängenbleibt.
Recht
Übergang einer Getränkebezugsverpflichtung -- Verträge haben im allgemeinen zwei Beteiligte. Wenn sich die Situation nun ändert und ein Dritter hinzukommen soll, kommen unterschiedliche Handhabungen in Frage. Der Dritte kann dem Vertrag beitreten oder den Vertrag übernehmen, was zur Folge hat, daß der eine der ursprünglichen Vertragspartner ausscheidet. Bei der Übernahme von Getränkebezugspflichten im Zusammenhang mit dem Erwerb einer Gaststätte kommt nun eine Vertragsübernahme besonders oft in Betracht. Wenn dieses Ziel im Grundstückskaufvertrag nicht ausdrücklich genannt worden ist, kann es von den Vertragsparteien doch angestrebt worden sein, wenn nach dem Vertrag der Käufer in den Getränkebezugsvertrag mit allen Rechten und Pflichten eintreten soll. 10. 1992 - VIII ZR 99/91 )..
Recht
Der besondere Rat: Zusammenfassende Meldung nach _ 18 UStG - - Am 18./19. 1. 1993 haben die EG-Mitgliedstaaten sich darauf geeinigt, daß bis zum 28. 2. 1993 innergemeinschaftliche Lieferungen auch dann steuerfrei belassen werden können, wenn der Erwerber noch nicht die notwendige USt-IdNr. hat, im übrigen die Voraussetzungen einer innergemeinschaftlichen Lieferung aber vorliegen. In diesem Fall genügt es, wenn der Abnehmer auf Verlangen des Lieferanten seine Unternehmereigenschaft durch eine Unternehmensbescheinigung nachweist (Abschn. 243 Abs. 6 UStRL 1992, Vordruck USt 1 TN). Darüber hinaus muß er seinem Lieferanten schriftlich versichern, daß er eine USt- IdNr. beantragt hat und die Voraussetzungen für die Erteilung vorlegen. Der Erwerber muß dem Lieferanten die USt-IdNr. 2. 12..
Recht
Höheres Biersteueraufkommen in Bayern -- Wie die Zentralstelle Biersteuer in Stuttgart mitteilte, stieg die an das Land Bayern überwiesene Biersteuer in den ersten sechs Monaten dieses Jahres um 8% auf 190,5 Mio DM. Diese nackten Zahlen bedürfen nach einer Pressemitteilung des Verbandes mittelständischer Privatbrauereien in Bayern im Zusammenhang mit der EG-Steuerharmonisierung einiger Erläuterungen. Seit Anfang 1993 wird das Bier nicht mehr ausschließlich beim Verlassen der Brauerei versteuert. Für Brauereien, die ihr Bier in ein anderes Bundesland oder ins Ausland liefern, besteht die Möglichkeit, das Bier erst beim Verkauf an den Endabnehmer zu versteuern..
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Schnellnachweis von Bierschädlingen. Möglichkeiten und Grenzen der Durchflußcytometrie nach Immofluoreszenzmarkierung -- Schon seit langem werden vielerorts Anstrengungen hinsichtlich eines Schnellnachweises bierschädlicher Bakterien unternommen. Bisher diskutierte und vorgestellte Schnellnachweisverfahren sind nicht in die Praxis umgesetzt worden, oder haben sich dort nicht weitläufig durchsetzen können (111). Jedem Techniker ist das Nachhinken der Ergebnisse der mikrobiologischen Betriebskontrolle hinter der Produktionsgeschwindigkeit hinreichend bekannt. Er steht häufig vor dem Problem, daß das Bier die Brauerei bereits verlassen hat, bevor ein gesicherter Befund vorliegt..
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Killeraktivitäten von Hefen gegenüber Hefekontaminanten -- Die Aktivität von14 verschiedenen Killerhefen, aus 11 Killergruppen, wurde gegenüber brauereispezifischen Hefekontaminanten überprüft. Unter diesen zeigte die Hefe Hansenula mrakii (CBS 1707) das größte Wirkungsspektrum. Mit unterschiedlicher Effizienz inaktiviert diese Hefe mit Ausnahme von Kloeckera apis (Z 589), Saccharomyces chevalieri (0808), Saccharomyces rosei (4009), Schizosaccharomyces pombe (Z 590) und Torulopsis inconspicua (1102) sämtliche Kontaminanten (20 von 25).
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Filtrationstechnik unter ökologischen Gesichtspunkten -- Im Augenblick zeichnet sich noch keine Universallösung für die Bierfiltration ab, die alle Anforderungen an eine moderne Technologie, wie z.B. hohe Qualität des Endproduktes, Wirtschaftlichkeit und geringe Umweltbelastung, erfüllt. Lösungen, die zwar kurzfristig plausibel erscheinen, sich aber nur durch eine Verlagerung von Abfall zu Abwasser oder umgekehrt auszeichnen, müssen einer kritischen Prüfung unterzogen werden. Phantasievollen Lösungen, eventuell auch abhängig von der jeweiligen Betriebsgröße, gehört die Zukunft.
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Der Läuterbottich - Technik der Zukunft -- Das Abläutern mit modernen Läuterbottichen hat eine Perfektion erreicht, wie sie noch vor geraumer Zeit nicht für möglich gehalten wurde. Blanke, sauerstoff- und feststoffarme Würzen, hohe Sudfolgen bei vollautomatischem Produktionsablauf, hohe Verfügbarkeit und Flexibilität, hohe Ausbeuten bei niedrigem Abwasseranfall, unproblematische Reinigung mit geringem Zeitaufwand und hohe Wirtschaftlichkeit charakterisieren den heutigen Stand der Technik beim Läuterbottich. Wieso ist es jedoch plötzlich möglich, zehn Sude in 24 Stunden zu produzieren? Vor nicht allzulanger Zeit war es noch Standard, über sieben Sude zu sprechen, dann kam die Erhöhung auf acht Sude in 24 Stunden, was schon als gute Leistung galt.
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