Diverses
Neue Anlagen im Blickpunkt: Malta Mancha S. A., Albacete/Spanien: Neue 45000-t-Mälzerei nach neuestem Stand der Technik -- Die Malzfabrik Anton Mohr, Mülheim, hatte am 12. November 1993 zur offiziellen Einweihung ihrer neuen Mälzerei MaltaMancha S. A., Albacete, Region Castilla - La Mancha, in das Land von Don Quijote eingeladen. Zu dieser Feier und zu einer gründlichen Besichtigung der neuen 45 000-t-Mälzerei, die inmitten eines riesigen Braugerstenanbaugebiets liegt, waren aus Deutschland über 70 Teilnehmer eingeflogen. Sie konnten sich davon überzeugen, daß in Albacete eine hochmoderne Mälzerei gebaut wurde, die in allen Bereichen voll durchdacht und auf die Produktion von Qualitätsmalz ausgelegt ist.
Diverses
Neue Anlagen im Blickpunkt: Brauerei Hacklberg, Passau: Moderne Brauerei mit historischem Hintergrund -- Im Sommer 1993 sind die umfangreichen Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen bei der Hacklberg Brauerei, Passau, abgeschlossen worden. Sie waren notwendig geworden, weil der Getränkeausstoß im Jahre 1992 auf über 267 000 hl angestiegen war und alle Kapazitäten restlos ausgeschöpft waren. Heute präsentiert sich die Brauerei in den historischen Gebäuden (Abb. 1) auf dem neuesten Stand der Technik. Für die Umbauarbeiten, die alle Bereiche der Brauerei betrafen, wurden in den letzten drei Jahren rund 17 Mio DM investiert.
Diverses
Neue Anlagen im Blickpunkt: Vöslauer Mineral- und Heilquellen, Bad Vöslau/Österreich: Kombination Glas- /PET-Flaschenabfüllung -- Seit 1991 gehört Vöslauer zur Ottakringer Brauerei Harmer AG Wien. Bad Vöslau, ein Kur- und Heilbadeort etwa 50 km südlich von Wien gelegen, gehört besonders was den Kurbereich anbelangt, zu den wenigen aus der letzten Jahrhundertwende herübergeretteten Kleinodien der Beschaulichkeit und die Zeit scheint irgendwann in den zwanziger oder dreißiger Jahren stehen geblieben zu sein. Ganz im Gegensatz dazu steht die erst 1992 nach rationellsten Gesichtspunkten fertiggestellte neue Betriebsstätte der Vöslauer Heilquellen Verwaltung AG.
Archiv
Reduzierung der Abwasserlasten -- Die Gesellschaft für Öffentlichkeitsarbeit bayerischer Brauereien veranstaltete unter der Schirmherrschaft des Bayerischen Brauerbundes am 1. und 2. Dezember 1993 ein Seminar zum Thema Abwasser und Umwelt. Bei dieser Gelegenheit sprach Dr.-Ing. K.-H. Rosenwinkel, aqua consult, Hannover, über das Thema Abwasserzusammensetzung in Brauereien und innerbetriebliche Maßnahmen. Ziel dieses Vortrages war es, Möglichkeiten zur Reduzierung von Abwassermengen und Schmutzfrachten aufzuzeigen. Schwerpunktmäßig müssen auch die Einsatzstellen von Laugen, Säuren sowie Reinigungs- und Desinfektionsmitteln festgestellt werden. Für die Ermittlung des Wasserbedarfes aller Betriebsabteilungen müssen u. U. zusätzliche Wasserzähler installiert werden. Dr. Rosenwinkel u. a.
Archiv
Möglichkeiten der alternativen Treberverwertung -- Der nachfolgende Artikel zeigt die Möglichkeiten einer alternativen Treberverwertung wie Treberentwässerung und -trocknung, Treberverbrennung, Treberkompostierung oder der Einsatz von Treber als Porosierungsmittel für Ziegel. Dabei werden Forschungsprojekte aus Weihenstephan vorgestellt und auch die Frage nach der Wirtschaftlichkeit dieser Verfahren berücksichtigt.
Archiv
Neue rechtliche Vorschriften der Abwasserbeseitigung -- Über neue rechtliche Vorschriften der Abwasserbeseitigung sprach RA Dieter Schweer, Geschäftsführer des Deutschen Brauer-Bundes, Abteilung für Umweltfragen, Düsseldorf, beim Abwasser-/Umweltseminar der Gesellschaft für Öffentlichkeitsarbeit der bayerischen Brauereien am 1. Dezember 1993 in Beilngries. Dabei unterschied er zunächst einmal zwischen den Vorschriften, die für Direkteinleiter und denjenigen, die für Indirekteinleiter gelten. Für die Direkteinleiter sind maßgebend: - Wasserhaushaltsgesetz und Landeswassergesetze; - Herkunfts-Verordnung; - Verwaltungsvorschriften über die Mindestanforderungen; - Klärschlamm-Verordnung; - Abwasserabgabegesetz; - VWiG und StGB.h. Die Anleitung A 115 wird zur Zeit überarbeitet.
Markt
Ausstoßstatistik 1993/94 in Bayern -- Ab Januar 1994 wird es wieder eine amtliche monatliche Bierausstoßstatistik geben, die mit der früheren Statistik vergleichbar ist. Wie der Bayerische Brauerbund jetzt mitteilte, werden rückwirkend die Zahlen ab Januar 1993 zur Verfügung stehen. Im Gegensatz zu der gewohnten Ausstoßstatistik werden jedoch die Biere unter 0,5 Vol.-% Alkohol nicht mehr erfaßt, da sie kein Steuergegenstand mehr sind. Weiterhin wird die neue amtliche Statistik z.B. kein Zahlenmaterial mehr über Biergattungen sowie über Gebindearten liefern. Aus diesen Gründen will der Bayerische Brauerbund folgende Schritte unternehmen: - monatliche Erhebung der Biere unter 0,5 Vol.a. nach Gebindearten und Biersorten..
Archiv
Brauwasser als Mineralwasser -- Das zuständige niederländische Ministerium hat seit Jahren von der Alfa Bierbrouwerij B. V. (Inhaber Familie Meens) in Thull bei Schinnen verwendete Brunnenwasser als Mineralbrunnen anerkannt, weil es den strengen Bestimmungen der Vorschrift für Natürliches Mineral- und Brunnenwasser entspricht. Hierfür muß das Wasser u.a. von gesunder Zusammensetzung sein, aus einem unterirdischen Wasservorrat stammen und eine natürliche Reinheit aufweisen. Von den wenigen in diesem Sinne anerkannten Brunnen in den Niederlanden ist der Alfa-Brunnen der einzige, der zum Brauen von Bier verwendet wird. Das von Holsten dann vermarkte Mineralwasser wurde auf den Vornamen der Gattin Hella des damaligen Vorstandsvorsitzenden Hans- Peter Meister getauft..
Archiv
Technische Dialyse. Ein Verfahren zur Alkoholreduzierung von Bieren -- Der Bedarf an wohlschmeckenden alkoholarmen bzw. alkoholfreien Bieren ist in den letzten Jahren deutlich angestiegen. Dies ist eine Folge des steigenden Gesundheitsbewußtseins und der verschärften Verkehrs- und Versicherungsbestimmungen. Nun sollen diese Biere möglichst nahe dem Originalbiergeschmack kommen. Deshalb sind verschiedene Verfahren entwickelt worden, um den Alkohol zu entfernen oder erst gar nicht entstehen zu lassen.
Archiv
Labor-Filterpresse mit Membrankammern -- Die neuen Filterpressen von der H. Putsch GmbH & Comp., Hagen, sind sowohl mit Kammer-, Rahmen- als auch mit Membranfilterplatten einsetzbar. Damit wurde das Anwendungsgebiet derartiger Systeme erheblich erweitert. Alle Verfahrensschritte einer großen Membranfilterpresse lassen sich im kleinen Maßstab schnell, sicher und preiswert nachvollziehen. Es können schnell Filtrationsleistung, erzielbare Trockensubstanz im Kuchen, geeignete Kammertiefen und Filtrationsdrücke, Filtertuchqualitäten und Kuchen-Waschmittelverbrauch bestimmt werden. Das Standard-Filterpaket mit offenem Filtratablauf beinhaltet drei luftbeaufschlagte Gummimembranplatten, zwei Druckplatten sowie Kopf- und Endplatte. Die Membranen werden bis maximal 8 bar Luftdruck beaufschlagt..
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