Archiv
Alternatives Bier -- Die Stiftung Nordholländische Alternative Bierbrauer SNAB strebt die Förderung alternativen Bieres an. Darunter wird nichts anderes verstanden als Bier, das in handwerklicher Art oder nach traditionellen Brauverfahren bereitet worden ist. Zu den wesentlichen Aktivitäten der Stiftung gehört es, Vorträge zu halten, Auskünfte zu geben, Braudemonstrationen zu veranstalten und Kurse abzuhalten, vor allem aber neue Biersorten zu entwickeln. Es soll eine einzigartige Bierlinie entstehen, um die niederländische Bierkultur deutlich zu bereichern. Die von SNAB entwickelten Biersorten werden folglich aus naturreinen Rohstoffen ohne chemische Zusatzstoffe hergestellt. Onweiss: Ein obergäriges Bier dieses Namens gilt als Paradepferd der Bierlinie..
Diverses
Wareneingangskontrolle von Verpackungsmitteln -- Die Produktqualität wird nicht nur durch die Bierqualität bestimmt, sondern auch durch die Qualität der Verpackungsmittel. In seinem mit großem Beifall aufgenommenen Referat Wareneingangsprüfung von Verpackungsmitteln anläßlich der 81. Brau- und maschinentechnischen Arbeitstagung der VLB in Münster teilte Professor Eckhard Krüger, VLB, Berlin, am 16. März 1994 die Verpackungsmittel ein in primäre Verpackungsmittel, die direkt mit dem Produkt in Berührung kommen, in sekundäre und tertiäre. Zu den primären Verpackungen zählen Flaschen, Dosen, Fässer und Kronenkorken, zu den sekundären Etiketten, Leim, Kästen, Kartons, Six-Packs usw. und zu den tertiären z.B. die Paletten. Die sekundären und tertiären Verpackungen bezeichnete Prof.B.B.-techn.
Diverses
Zertifizierung in der deutschen Brauwirtschaft -- Der erste Tag der 81. Brau- und maschinentechnischen Arbeitstagung der Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei in Berlin (VLB) vom 14. bis 17. März 1994 in Münster war dem Thema Qualitätsmanagement und Zertifizierung gewidmet. Die Arbeitstagung war mit ihren aktuellen und praxisbezogenen Themen sowie den sehr informativen Betriebsbesichtigungen und dem äußerst abwechslungsreichen Rahmenprogramm so attraktiv, daß über 400 Teilnehmer registriert werden konnten. Das Thema Zertifizierung bewegt die Braubranche seit 1988. Mittlerweile wurden zahlreiche Vorträge über das Thema gehalten und Publikationen in der Fachpresse veröffentlicht. Wie Dipl.-Ing. H.-J. Bei den kleineren Brauereien beschäftigt sich gut die Hälfte mit diesem Thema.-Ing. H. P..
Rohstoffe
Tagung 1994 des Hopfenpflanzerverbandes Hallertau e.V. -- Zusammenhalt im Verband und drastische Flächenreduzierung als Überlebenschance: Auf insgesamt acht Veranstaltungen informierte der Hopfenpflanzerverband Hallertau e.V. mit seinen Repräsentanten Josef Schrag (Präsident), Otmar Weingarten (Geschäftsführer), Werner Brunner (stellv. Geschäftsführer) und Peter Schrittenloher (Syndikus) die Pflanzer, Händler, Verarbeiter und Politiker über die derzeitige Hopfen-Situation. Wie nicht anders zu erwarten, waren Hauptthemen die unbefriedigende Preissituation sowie die enorme Hopfenüberkapazität der Ernte 1993. Es mußmdas Ziel sein, die Kosten für die Hopfenerzeugung zu senken, gleichzeitig natürlich die hohe Qualität aufrechtzuerhalten. Das funktioniert im Jura wunderbar,.
Rohstoffe
Hopfen und Gerste aus ökologischem Anbau. Qualität und Einfluß auf die Roh-, Zwischen- und Endprodukte der Bierherstellung -- Über vier Erntejahre wurden Braugerste und Hopfen aus ökologischem und konventionellem Anbau untersucht. Die Analysen zielten auf einen Qualitätsvergleich der Rohstoffe sowie den Zwischen- und Endprodukten ab. In der Summe ergaben sich deutliche Vorteile zugunsten von Hopfen und Gerste aus ökologischem Anbau bezüglich der Qualität aus technologischer, gesundheitlicher und ökologischer Sicht. Die von mehreren Autoren aufgestellte These, daß sich Biere aus ökologisch und konventionell angebauten Rohstoffen nicht unterscheiden, kann somit nicht bestätigt werden.
Rohstoffe
Ist Braugerstenqualität nicht mehr von Interesse. Eine Betrachtung des Braugerstenvereins Nord-Ost -- Aufmerksame Beobachter des Braugerstenmarktes vermerken, daß seit 1992 der einstmals dominierende Qualitätsgedanke beim Einkauf von Braugerste in den Hintergrund tritt. Gewisse Kommentare lasten vor allem den bayerischen Bauern neuerliche Unfähigkeit zur Qualitätsproduktion an, ohne die Ursachen der Erscheinung zu sehen oder sehen zu wollen. Der Autor des nachfolgenden Artikels nimmt davon aus der Sicht des Braugerstenvereins Nord-Ost Stellung.
Archiv
USA Kongreß der Hausbrauer in Denver. -- Der diesjährige Kongreß der American Homebrewers Association wird vom 21. bis 26. Juni 1994 in Denver stattfinden. Er steht unter dem Motto BrewStorm'94, das ausdrücken soll, welche Dynamik die Hausbrauer in die US-Bierszene gebracht haben. Zu diesem Kongreß werden mehr als 600 Interessenten erwartet. Vor dem Kongreß ist es möglich, mehrere Brauereien zu besichtigen. Am 22. und 23. Juni haben die Teilnehmer Gelegenheit, auf einer Ausstellung alles zu besichtigen, was man zum Brauen zu Hause benötigt. Parallel zum Kongreß findet die Preisvergabe des Bierwettbewerbes der Organisation statt, zu dem mehr als 3000 Biere getestet werden. Die ersten Verkostungen beginnen bereits Ende April.
Diverses
Kapazitätsberechnungen für Gär- und Lagerkeller -- Der externe Vergleich von Gär- und Lagerkellervolumina, nur bezogen auf den Hektoliter Verkaufsbier pro Jahr, ist ohne Kenntnis der Arbeitsweise mehr als problematisch. Auch der Bezug auf den Hektoliter Verkaufsbier pro Monat kann nur dann eine überschlägige Orientierungsgröße sein, wenn allgemein bekannte Faktoren, wie z.B. die wöchentliche Arbeitszeit (Arbeits- oder Produktionstage) zugrunde gelegt werden können.Natürlich spielen auch die Gärtemperaturen und die Lagerzeiten, speziell bei Sortimentsbrauereien, eine entscheidende Rolle bei der Betrachtung und dem Vergleich von Gär- und Lagerkellerkapazitäten.
Diverses
Boon Rawd - Brautradition in Thailand (I) -- In dieser und den beiden folgenden Brauwelt-Exportausgaben wird die neue Produktionsstätte der Boon Rawd Brewery in Pathum-Thani vorgestellt, und zwar von der Malzannahme bis einschließlich der Bierfiltration.
Archiv
Biotechnologie beim Brauen -- Es wird berichtet, daß das erste Bier, das mittels von Wissenschaftlern genetisch veränderter Hefe gebraut wurde, jetzt für einen weiteren Konsum getestet wird, um den Weg für eine Vielzahl von sogenannten Designer-Bieren zu ebnen. Das neue Biotech- Bier, das von der BRF International, Nutfield, Surrey, England gebraut wurde, soll wie die meisten Lagerbiere schmecken, nur etwas fruchtiger. Der Prozeß erlaubt den Brauereien, genetisches Engineering als präzises Werkzeug einzusetzen, um veränderte Hefen zu entwickeln. Ziel dabei ist es, die Produktionskosten zu senken, die Effizienz beim Brauen zu erhöhen und Flavour, Zucker- und Akoholgehalt des fertigen Bieres zu verändern. Diese Hefe ist in der Lage, Kohlenhydrate weiter abzubauen..
Meistgelesen
BRAUWELT unterwegs
Meistgelesen
BRAUWELT unterwegs
-
Zuwachs bei Qualitätsgemeinschaft
Hassia Mineralquellen GmbH & Co. KG
-
Xylem erweitert Echtzeit-Wasserqualitätsüberwachung
Xylem Water Solutions Herford GmbH
-
Null Bock
Einbecker Brauhaus AG
-
Starkes zweites Quartal
GEA Group Aktiengesellschaft
-
Gastronomiepräsenz im Freizeitumfeld
Brauerei C. & A. Veltins GmbH & Co. KG