Archiv
Kanada Molson verliert Marktanteile -- Kanadas größte Brauerei, die Molson Brewery, mußte einen Rückgang ihres Marktanteiles von 50,2% auf zwischenzeitlich 48,9% und jetzt auf 49,6% hinnehmen. Im Gegensatz zum Hauptkonkurrenten Labatt, der sich weltweit bei andern Brauereien engagiert, setzt Molson auf Diversifizierung im eigenen Lande, allerdings nicht sehr erfolgreich. Positive Elemente bei Molson sind die Eröffnung des neuen Sportpalastes in Montreal und die steigenden Exporte in die USA (+ 32%), vor allem zurückzuführen auf die Erfolge des Molson Ice Beer. Molson gehört zu 40% der Foster's Brewing Group, Australien, und zu 20% der Miller Brewing Co., Milwaukee, USA..
Diverses
Neue Anlagen im Blickpunkt: Rosenbrauerei Pößneck Richard Wagner KG, Pößneck. 20-Mio-DM-Investitionsprogramm weitgehend abgeschlossen -- In der Rosenbrauerei Pößneck Richard Wagner KG in Pößneck/Thüringen wurden bis Ende 1993 etwa drei Viertel des geplanten Investitionsvolumen von 20 Mio DM in die Technik investiert, davon allein nahezu 5 Mio DM in die Abfüllanlage (s.a. Brauwelt Nr. 48, 1993, S. 2441).
Archiv
Ewig junges Thema: Erfolgsnachweis in der Materialwirtschaft -- Kunesch, Hermann: Materialwirtschaftlicher Erfolgsnachweis - ein Controllingkonzept, Deutscher Universitäts-Verlag, Wiesbaden 1993, 275 Seiten (Diss. Wirtschaftsuniv. Wien 1992), 98,00 DM, ISBN 3-8244-0155-X In den letzten Jahren sind für das Gebiet der Materialwirtschaft einige nicht nur wissenschaftlich interessante, sondern auch für den materialwirtschaftlichen Normalverbraucher lesbare und informative Bücher erschienen. Ein Gebiet, das bisher, auch in der materialwirtschaftlichen Praxis, unterrepräsentiert war, ist der Nachweis von Erfolg im Rahmen der Tätigkeit eines Materialwirtschaftlers oder seiner Abteilung. Breiten Raum nimmt die Darstellung der inhaltlichen Gestaltungskriterien ein. 111 - 142) bildet.
Diverses
Wärme- und Warmwasserhaushalt im Sudhaus -- Der Energiebedarf in Brauereien konnte innerhalb der letzten 40 Jahre erheblich gesenkt werden. Zwischenzeitlich wurden eine Reihe von Verfahren entwickelt, um die Abwärme des Prozesses besser nutzen zu können. Die wesentlichen dieser Verfahren sowie Möglichkeiten zur weiteren Erhöhung der Energieeffizienz werden nachfolgend behandelt.
Archiv
Verordnung über Getränkeschankanlagen, -- 2. erweiterte und völlig überarbeitete Auflage, Fritz Langhammer, R. Königs Verlags-GmbH, München, 1994, DIN A5, 243 Seiten, broschiert, 42,60 DM Die jetzt vorliegende erweiterte und völlig überarbeitete Ausgabe berücksichtigt die Änderungen, die auf dem GebGet der Getränkeschankanlagen in den letzten Jahren durch das Gerätesicherheitsgesetz, die Novelle zur Verordnung der Getränkeschankanlagen und den Einigungsvertrag eingetreten sind. Eingearbeitet wurden auch die Änderungen im technischen Regelwerk für Getränkeschankanlagen. Der erste Teil enthält Darstellung und Erläuterung der Verordnungen über die Getränkeschankanlagen (SchankV)..
Archiv
Österreich -- Exportrekorde im 1. Quartal -- Im 1. Quartal 1994 konnten die österreichischen Brauereien ihre Produktion um 4,2% auf 2,983 Mio hl steigern. Dies ist nach Angaben des Verbandes der Brauereien Österreichs vor allem auf den Rekord im Export mit + 107,6% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres zurückzuführen. Die Exporte nach Osteuropa stiegen um 172%, allein nach Rußland um 527%. In die EU wurden 12,5% mehr Bier geliefert als im 1. Quartal 1993. Der Heimatmarkt dagegen war mit - 0,4% leicht rückläufig.
AfG
Alkoholfreie Biere weltweit (2). Deutsche untergärige Schankbiere -- Die Darstellung und Zusammenstellung von deutschen untergärigen Schankbieren wird fortgesetzt (siehe Brauwelt Nr. 17, S. 775, 1994).
Archiv
Österreich Wettbewerbsfähigkeit in der EU -- Verglichen mit Deutschland ist die Biersteuer in Österreich um mehr als 50% höher. Darauf verwies die Gesellschaft für Öffentlichkeitsarbeit der österreichischen Brauwirtschaft in ihrer jüngsten Pressemitteilung. Nach dem geplanten Beitritt Österreichs in die EU darf jeder für den privaten Verbrauch 110 l Bier nach Österreich einführen. Auch Wirte und kleine Lebensmittelhändler könnten durch die günstigeren Preise zum Bierkauf in Deutschland animiert werden. Der Entwurf des österreichischen Finanzministers sieht eine Biersteuer von 20,00 öS/hl je Grad Plato vor. Für kleinere Brauereien bis zu einem Jahresausstoß von maximal 50 000 hl sind zwar Begünstigungen vorgesehen..
Markt
Nach dem Bericht über den Getränkemarkt 1993 vom Ifo-Institut in München zeigten die Zahlen für den Pro-Kopf-Verbrauch für die einzelnen Getränke (s.a. Brauwelt Nr. 23, 1994, S. 1063), daß Fruchtsäfte vom Verbraucher nach wie vor mit positiven Eigenschaften, wie Gesundheit, Fitneß, Hinwendung zur Natur, Frische usw., in Verbindung gebracht werden. So ist es nicht verwunderlich, daß der Fruchtsaftkonsum 1993 entgegen dem allgemeinen Trend beim Getränkekonsum weiter angestiegen ist. Der Verbraucher greift aber immer mehr zum reinen Fruchtsaft zu Lasten der Nektare und der stillen Fruchtsaftgetränke. Die Überkapazitäten in der Branche werden auf rund 30% geschätzt, so daß sich der harte Preiswettbewerb fortsetzen dürfte. von 92 l auf 90,5 l pro Kopf zu verzeichnen..
Diverses
Internationale Strompreise -- Nach einer Studie der NUS (National Utility Service), Düsseldorf, liegt der Strompreis in Deutschland mit 16,85 Pfennig/kWh weltweit am höchsten, gefolgt von Spanien mit 16,53 Pfennig/kWh, Italien mit 14,7 Pfennig/kWh und Österreich mit 14,13 Pfennig/kWh. Auf Platz fünf kommt Belgien mit 13 Pfennig/kWh vor den USA mit 11,82 Pfennig/kWh. Irland, Frankreich und England liegen im Strompreis bei 10 bis 11 Pfennig/kWh. In Finnland müssen 8,9 Pfennig/kWh bezahlt werden, in Australien 7,63 Pfennig/kWh und in Norwegen nur 7,21 Pfennig/kWh. Aber auch in Deutschland bestehen erhebliche Unterschiede. Die BEWAG, Berlin, z. B. verlangt 19,85 Pfennig/kWh, die RWE, Essen, 15,14 Pfennig/kWh und die STW, München, 16,01 Pfennig/kWh..