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Rohstoffe

Hopfenhandel im Wandel -- Anläßlich des 200jährigen Jubiläums der Firma Joh. Barth & Sohn, Nürnberg, wurde am 4. September 1994 im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg die Ausstellung Hopfenhandel im Wandel eröffnet (s.a. S. 1846). Sie zeigt den Wandel des Nürnberger Hopfenmarktes von seiner Bedeutung über seinen Abstieg bis hin zum heutigen internationalen Hopfenmarktgeschehen. Die Konzeption und Durchführung der Ausstellung lag in den Händen von Christiane Klinke, M.A., unter Mitarbeit von Heinrich Joh. Barth und Claus Schmidt von der Firma Joh. Barth & Sohn, die auch die alleinige Finanzierung dieses Projektes übernommen hat. Die Ausstellung soll anschließend auch in der Hallertau gezeigt werden. So wird z.B. auf die Allgemeine bayerische Hopfenzeitung hingewiesen, die am 8.00 bis 17.

Rohstoffe

In den Hopfenanbaubetrieben von Josef Schrag und Bartholomäus Schauer in der Hallertau wurden erstmals in Bayern die neuen rechteckigen Hopfensäcke eingesetzt, -- die nur noch 45 bis 50 Kilogramm wiegen gegenüber den 80 bis 90 Kilogramm der bisherigen Säcke. Durch die rechteckige Form lassen sie sich perfekt stapeln. Der Platzbedarf wird dadurch auf mehr als die Hälfte reduziert. Mit der Umstellung auf das neue Ballenformat (52 x 52 x 120 cm) schließt sich der bayerische Hopfenanbau dem Weltstandard an und erleichtert sich den internationalen Wettbewerb (siehe auch Seite 1846 in diesem Heft).

Rohstoffe

Rohstoffmarkt 1994 -- Die vorliegende Rohstoffausgabe der Brauwelt berichtet wie jedes Jahr ausführlich über die diesjährige Gersten- und Hopfenernte, greift aber auch andere Themen, die sich mit den Rohstoffen zur Bierherstellung befassen auf. In Deutschland liegt das Braugerstenaufkommen unter dem des Vorjahres und kann den Bedarf nicht decken (s.S. 1828). Der Fehlbedarf kann nach den Berichten basierend auf Erhebungen vom 24. August 1994 durch Importe aus Dänemark und Frankreich ausgeglichen werden, wo recht gute Ernten zu verzeichnen waren (s.S. 1826). Beide Länder verfügen über entsprechende Exportüberschüsse, die auch für die Versorgung von Belgien reichen. Insgesamt kann der Braugerstenbedarf in der EU gedeckt werden. 11%. Trotzdem erhöhen sich die Weltvorräte um 7,2% (S..

Rohstoffe

Elektrochemischer Screening-Test für Braugerste -- Neue Fragestellungen erfordern vielfach auch neue Untersuchungsmethoden. Zwei aktuelle Probleme seien nur angerissen: die Öko-Biere und das Gushing-Phänomen. Der elektrochemische Screeningtest wird im folgenden Beitrag vorgestellt.

Rohstoffe

Optimierung der Äthanol-Hopfenextraktion -- Seit der Verarbeitungskampagne 1993/94 wird bei der Äthanol Extraktion der Hallertauer Hopfenveredelungsges.m.b.H. eine weiterentwickelte Verfahrenstechnik durchgeführt.

Archiv

Schweiz Rückläufiger Bierkonsum -- Im ersten Brauhalbjahr 1993/94 von Oktober 1993 bis März 1994 ist der Absatz der Schweizer Brauereien um 1,1% zurückgegangen. 1992/93 waren 4,6 Mio hl Bier verkauft worden, 5% weniger als im Jahr davor. Damit fiel der Pro-Kopf-Bierkonsum erstmals wieder auf unter 66 l. Beim Branchenführer Feldschlösschen geht man davon aus, daß man am Ende des Braujahres das Vorjahresergebnis wieder erreicht. Die Haldengut-Brauerei konnte durch eine Zusammenarbeit mit der Actienbrauerei Frauenfeld ihre Kapazität besser auslasten. In den Coop- Läden der Schweiz wird jetzt Miller Genuine Draft angeboten, das die Luzerner Brauerei Eichhof importiert und vertreibt. Eichhof rechnet im laufenden Jahr mit einem Plus von 4 bis 5%. Insgesamt geht Lagerbier in der Schweiz zurück..

Rohstoffe

Entwicklung des Hopfenbaues und Ernteerwartungen im Elbe-Saale-Gebiet -- Der folgende Beitrag befaßt sich mit dem Hopfenanbaugebiet Elbe-Saale, dem zweitgrößten deutschen Anbaugebiet nach der Hallertau. Der Autor verfolgt in seinem Beitrag die Entwicklung der Hopfenfläche, der verschiedenen Sorten und befaßt sich mit der Bedeutung des umweltorientierten Anbaus sowie der Ernte 1994.

Rohstoffe

Malz aus Deutschland weltweit exportiert -- Deutsches Malz aus einer sehr mittelständisch, teilweise kleingewerblich strukturierten Mälzereiwirtschaft war in der Zwischenkriegszeit und in den ersten 1 1/2 Jahrzehnten nach dem zweiten Weltkrieg im internationalen Handel eher belanglos. Im folgenden Beitrag analysiert der Autor die Entwicklung der deutschen Malzwirtschaft in den letzten dreißig Jahren.

AfG

Alkoholfreie Biere weltweit (Teil 4). Schweizerische, slowenische und maltesische Biere -- In vorliegender Arbeit werden schweizerische, slowenische und maltesische Biere vorgestellt (s. Brauwelt Nr. 17, S. 775, 1994). Die schweizerischen Brauereien verfügen wohl über die längsten Erfahrungen in der Herstellung alkoholfreien Bieres. Nach schweizerischem Verständnis ist alkoholfreies Bier ein Produkt, dem der Alkohol entzogen wurde oder bei dem die Vergärung der Würze so gelenkt wird, daß nahezu kein Alkohol entsteht. Der Alkohol darf die Schwelle von 0,70 Vol.-% bzw. 0,56 Gew.-% nicht übersteigen (1).

Rohstoffe

Bayerische Gerstenernte 1994. Kornertrag und Kornqualität der Wintergerste -- Die Wintergerste hat unter der extremen Trockenheit weit weniger gelitten als die Sommergerste. Mit 58,7 dt/ha konnten noch mittlere Erträge mit knapp unterdurchschnittlicher Kornqualität eingebracht werden.

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