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Recht

Nachlässiger Vollkaufmann wird auch noch belohnt -- Ein Kaufmann kommt aus einem einmal unterschriebenen Vertrag nur schwer wieder heraus. Dennoch hatte ein Autohändler aufgrund eigentümlicher Umstände mit dem Widerruf einer Vereinbarung Erfolg, in der er sich verpflichtet hatte, 100 000 Zündholzbriefe mit Werbeaufdruck abzunehmen. Zwei Dinge verhalfen ihm dazu, den Vertrag rückgängig zu machen: Er war nicht im Handelsregister eingetragen, und auf dem Vertrag stand ein Datum in der unüblichen Reihenfolge Jahr- Monat-Tag. Das Oberlandesgericht Koblenz wies darauf hin, daß es nach dem Gesetz nur für eingetragene Kaufleute keinen Verbraucherschutz gebe (2 U 1573/92). Das sei aber hinzunehmen, damit das Gesetz leichter zu handhaben sei. Das könne zwar auf den 18. 1. März 1994 _ 2 U 1573/92)..

Markt

AfG-Konsum in Deutschland -- Tabelle

Recht

Gegen Vertreter an der Haustür ist kaum ein Kraut gewachsen -- Unangemeldete Vertreterbesuche werden von den Gerichten nicht beanstandet: Der Verbraucher wisse ja, daß die Vorsprache nicht zu irgendwelchen Vertragsabschlüssen zwinge. Ein Verbraucherschutzverein war jedoch der Meinung, eine Versicherungsgesellschaft gehe bei der Werbung neuer Kunden zu weit, indem sie persönlich adressierte Anschreiben mit der Überschrift Eine sorgenfreie Zukunft verschicke und darin ankündige, ein Mitarbeiter komme in den nächsten Tagen vorbei, um festzustellen, ob der Versicherungsschutz noch ausreiche. Dem Verein genügte es nicht, daß der Angeschriebene durch die portofreie Rücksendung einer Antwortpostkarte den angekündigten Vertreterbesuch noch verhindern konnte. Mai 1994 - I ZR 168/92)..

Recht

EG-Öko-Audit-Verordnung in Deutschland noch nicht umgesetzt -- Im Rahmen der 17. Techniker- und Braumeistertagung der Deutschen Brau-Kooperation bei der Erzquell Brauerei Bielstein stellte Dr.-Ing. Norbert Hiller, Geschäftsführer der Intechnica GmbH, Nürnberg, am 1. Dezember 1994 in Nümbrecht den Brauereileitfaden Die umweltbewußte Brauerei vor (s.a. Brauwelt Nr. 40, 1994, S. 1986) vor und behandelte auch das Thema EG-Öko-Audit. Dabei wies er darauf hin, daß die EG-Richtlinien für das Öko-Audit noch nicht in deutsches Recht umgesetzt sind. Darüber hinaus ist die Teilnahme freiwillig. Offizielle Zertifizierungsstellen gibt es noch nicht. Die Bundesregierung plädiert eher für die Einrichtung derartiger Zertifizierungsstellen durch die Wirtschaft. Laut Dr..

Recht

Einkommensteuer: Bilanzberichtigung wegen unterlassener Bilanzierung von Betriebsvermögen -- Ist die Bilanzierung eines Wirtschaftsgutes des notwendigen Betriebsvermögens unterblieben, so ist die Bilanz für den ersten noch änderbaren Veranlagungszeitraum zu berichtigen. Hierbei ist das Wirtschaftsgut mit dem Wert einzubuchen, mit dem es bei von Anfang an richtiger Bilanzierung zu Buche stehen würde (Niedersächsisches Finanzgericht, Urteil vom 1. 2. 1992 VIII 37/88, rkr., EFG 1993 S. 500).

Archiv

Im Jahre 1990 lagen die vergleichbaren Werte bei 30,4 l bzw. 11,3 Mio hl. Der Import wird mit 200 000 hl/Jahr angegeben. 60% des Gesamtausstoßes kommen aus acht der insgesamt 80 Brauereien. Die Malzproduktion der 54 Mälzereien beträgt 230 000 t/Jahr.

Archiv

Der Bierkonsum ist 1993 in Südafrika um 3% auf 23,4 Mio hl gestiegen, der Pro-Kopf- Verbrauch von 62 l auf 64 l. Angeboten werden in Südafrika lediglich 25 Biermarken. Importbiere stagnieren bei einem Marktanteil von 1%. Gekennzeichnet ist der Biermarkt Südafrikas durch eine einmalige Monopolsituation: Die South African Breweries (SAB) hat im Segment normales Bier (Lager, Pils, obergäriges Bier) einen Marktanteil von 99%. Zu den Importbieren gehören Heineken, Guinness Stout, das jetzt von SAB in Lizenz hergestellt wird, und Windhoek- Bier. Seit kurzem braut Bavaria-Bräu Ltd. Bier nach deutscher Brauart in Südafrika. Im separaten Marktsektor der Sorghum-Biere wurde 1993 eine Steigerung von 10% erreicht. Dieser Bereich wird von der National Sorghum Breweries Ltd. (NSB) beherrscht..

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Nach einer neueren Umfrage der Russian Market Research Agency ist die Zahl der Biertrinker in der russischen Bevölkerung im letzten Jahr von 9% auf fast 17% gestiegen, in erster Linie wegen der steigenden Bierimporte. Rußlands Pro-Kopf-Produktion liegt bei 13 bis 14 l Bier. Die russische Bierproduktion leidet am technischen Rückstand ihrer Anlagen und der mangelnden Haltbarkeit der Biere. 83% der Biertrinker bevorzugen Bier in Flaschen, 11% Dosenbier. Nur 3% können es sich leisten, Bier gegen harte Währung zu kaufen. Etwa 35% der Befragten trinken vier bis sechs Dosen/Woche, 16% sieben bis zehn und 30% etwa zwei bis drei.

Archiv

Im vergangenen Jahr konnten die 69 österreichischen Braustätten einen Gesamtausstoß von rund 10,2 Mio hl erreichen (+ 3,2%) und damit an das Rekordergebnis von 1991 anknüpfen. Für dieses Wachstum war in erster Linie der gestiegene Bierexport verantwortlich. Er stieg um 32,5% auf 1,01 Mio hl.e Bierexport verantwortlich. Er stieg um 32,5% auf 1,01 Mio hl.r Brauereien, muß mit dem Hauptexportland Ungarn ein Problem gelöst werden: Der Zuschlag der österreichischen Kontingente zu denen der EU. Derzeit müßten österreichische Bier-Exporteure 78% statt 30% Zoll zahlen. Die österreichischen Bierkontingente in Ungarn beliefen sich bisher auf 280 000 hl, die EU-Kontingente auf 345 000 hl. Insgesamt vergibt Ungarn Konzessionen in Höhe von 650 000 hl/Jahr. In der Gastronomie stagnierte der Bierabsatz..

Archiv

Die Behörden des Gelderlandes haben der Brauerei Grolsch eine Ausnahmegenehmigung erteilt, aus dem Gebiet Ruurlose Broek bei Ruurlo jährlich 550 000 m3 Wasser für Brauzwecke und zum Reinigen der Flaschen zu fördern. Wegen der großen Trockenheit des Bodens darf in dieser Gegend im Grunde kein Wasser mehr gepumpt werden. Im Hinblick auf die große gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung von Grolsch für die Region wurde hier aber eine Ausnahme gemacht. Daneben bezieht die Brauerei weiterhin ihr kostbares Naß von den Wasserwerken, so daß sie jetzt jährlich insgesamt 850 000 m3 Wasser verbrauchen kann. Die Braustätte Groenlo bezieht jährlich 300 000 m3 Wasser von den Wasserwerken und verfügt über die Genehmigung, selbst weitere 430 000 m3 Grundwasser zu fördern..

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