Gastronomie
Mit einem PC-Programm, das die R‚my Deutschland GmbH anbietet, lassen sich Getränkekarten selbst gestalten und das Getränke-Angebot eigenständig vermarkten. Das Software-Paket enthält konfektionierte Musterseiten sowie Clip-Arts zur grafischen Gestaltung, Rubriküberschriften für die unterschiedlichen Getränke-Kategorien, Logos für R‚my-Produkte und Beschreibungen einzelner Getränke-Marken. Auch Tischaufsteller und Aktionskarten können damit gestaltet werden. Ein Handbuch ist im Lieferumfang enthalten. Das Programm ist kompatibel zu allen üblichen Textverarbeitungssystemen unter Windows und kostet eine Schutzgebühr von DM 30. Gastronomen, die das Getränke-Sortiment von R‚my aktiv promoten, erhalten die Diskette kostenlos....
Archiv
Argentinien C.A.S.A. Isenbeck wurde zertifiziert -- Die argentinische Brauerei C.A.S.A. Isenbeck, eine hundertprozentige Tochter der Warsteiner Brauerei Haus Cramer, wurde vom TÜV-Cert nach DIN ISO 9001 zertifiziert. In der Braustätte wird Isenbeck Premium Argentina in Lizenz gebraut. Diese Lizenzmarke wurde im Januar 1995 neu auf dem argentinischen Biermarkt eingeführt und konnte nach Angaben der Warsteiner Brauerei im ersten Jahr eine gute Position einnehmen. Für 1996 ist ein weiterer Ausbau der Marktanteile im Premiummarkt-Segment geplant.
Archiv
Die Carlsberg-Gruppe konnte im Geschäftsjahr 1994/95 ihren Gesamtbierabsatz um 4,7% auf 31,614 Mio hl steigern. Außerhalb Dänemarks wurden 26,324 (+ 5,5%) und in Dänemark 5,290 Mio hl (+ 0,8%) abgesetzt. Der Verkauf an alkoholfreien Erfrischungsgetränken belief sich im Inland auf 2,421 Mio hl (+ 10%). Das Flaggschiff der Gruppe, Carlsberg, konnte seine globale Position weiter ausbauen und erzielte Zuwächse in Großbritannien, Malaysia, China, Israel und Schweden. Aber auch Tuborg entwickelte sich positiv in Deutschland, in der Türkei, Kroatien, Rußland und Portugal. Bei Carlsberg-Tetley in Großbritannien gingen die Erträge deutlich zurück. Hier wurden strukturelle Veränderungen eingeleitet, um die gewünschten Verbesserungen realisieren zu können..
Reinigung/Desinfektion
Beitrag über die Informationsveranstaltung der Bundesvereinigung der deutschen Ernährungsindustrie zur EWG-Verordnung 1836/93 Öko-Audit-Verordnung am 13. Juli 1995 in Bonn. Verpackungs-Seminar in Berlin -- Im Zuge der Verhüllung des Reichstages in Berlin lud die Copaco-Gruppe, zu der die Faltschachtelhersteller Landerer,Neckarsulm, Faller,Waldkirch, Zeiler, Köniz (CH), und Wilhelm Jöntzen, Bremen, gehören, zu einem Symposium unter dem Motto Warenpräsentation im Brennpunkt ein.
Diverses
Viele Unternehmen sehen die Logistik oder, im engeren Sinne, die Transportplanung und -durchführung allein unter dem Aspekt der Dienstleistung am Kunden, um jeden Preis.
Markt
Spannungen am Biermarkt -- Wenn die deutschen Bieraktien schon seit geraumer Zeit an der Börse - abgesehen von einigen wenigen, kurzfristigen Sonderbewegungen - nicht so richtig Fuß fassen können und auch im 1. Quartal 1996 dem allgemeinen Aufschwung, ähnlich wie Fußkranke, hinterherhinkten, dann hängt dies auch von den wenig anregenden Konditionen und Gegebenheiten des deutschen Biermarktes ab. Hier droht kleineren Brauereien weiterhin das Aus. Auch regionale Spezialitäten verlieren ständig Marktanteile. Die Quote der mittelpreisigen Marken ist seit 1970 von 88 auf 53 Prozent gesunken. Der Preiskampf beim Bier - der halbe Liter soll schon zu Dumpingpreisen bis zu 44 Pfennigen offeriert worden sein - bereitet den verbliebenen 1250 Brauereien zunehmend Kopfschmerzen. März). 9..
Reinigung/Desinfektion
Rückgewinnung von Natronlauge aus der PVPP-Regeneration -- Wird das zur Bierstabilisierung eingesetzte PVPP mit Natronlauge regeneriert, verwirft man üblicherweise die beim ersten Regenerationsschritt anfallende 1 - 2%ige Lauge. Zur Verringerung der Abwasserbelastung bietet die Firma FumaTech GmbH, St. Ingbert, ein Laugen-Recycling durch eine Nanofiltration an. Mit dem Einsatz einer Querstrom-Nanofiltrationsanlage kann die veschmutzte Lauge regeneriert und wiederverwendet werden. Die laugen- und säureresistenten Membranen vertragen Temperaturen bis zu 80 Grad C und können nach Firmenangaben mehr als 95% der verschmutzten Lauge zurückgewinnen. Die AlkaSave-Anlagen arbeiten von einem Batchtank aus, der die verschmutzte Lauge enthält. Das Permeat enthält die gereinigte Lauge..
Recht
Alcoholic Lemonade - Britische Erfrischungsgetränke-Industrie distanziert sich von Fehlbezeichnung -- Mischgetränke aus Erfrischungsgetränken und alkoholischen Getränken werden nicht nur in Deutschland, sondern auch in verschiedenen anderen europäischen Ländern zunehmend auf den Markt gebracht und erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Die Situation ist umso gravierender, als diese alkoholhaltigen Getränke in ihrer Aufmachung Erfrischungsgetränken gleichen und im Regal neben diesen stehen, so daß der Verbraucher sie nur schwer von Erfrischungsgetränken unterscheiden kann. Während alkoholfreie Getränke höchstens 0,5 Vol.-% Alkohol enthalten dürfen, weisen die betreffenden Getränke einen Alkoholgehalt von 4 bis 5 Vol.-% auf. Danach darf eine Limonade höchstens 0,2 Vol. 6, 1996, S. 282..
Rohstoffe
Bayerische Sommer-Braugerste bleibt knapp -- In einem Bericht in der Brauwelt Nr. 17/18, 1996, S. 775, plädiert unter anderem Dr. Baumer erneut für hochwertige Winter-Braugerstensorten. Abgesehen davon, daß der terminus technicus richtigerweise braufähige Wintergerstensorten heißt, da Braugerste als solche stets die Sommerform beinhaltet, rührt doch die Misere wohl daher, daß gerade von Dr. Baumer beständige Signale zu ebendieser Winterform ausgehen. Mir persönlich ist es völlig gleichgültig, welche Ratschläge bayerischen Landwirten gegeben werden. Aber ich verwahre mich gegen jegliche Missionierungsversuche in Ländern, in denen die Braugerstenwelt noch in Ordnung ist..
Diverses
Mittelstand kann durch richtige Systemwahl Energie sparen -- Der Hallbergmooser Unternehmensberater Dr. Georg Schu bezog sich in seinem Vortrag bei der 12. Technischen Arbeitstagung für das Brauwesen bei Doemens in Gräfelfing auf den seit mehreren Jahren durchgeführten Betriebevergleich Energie, bei dem Zahlen über den Verbrauch an Wärme, Strom und Wasser sowie über die entsprechenden Kostenbelastungen in der Brauindustrie zusammengetragen werden. Beim Vergleich der anteiligen Gesamtenergiekosten werde deutlich, daß bei kleinen Betrieben (<20.000 hl/a) die Kosten im Extremfall bis zum Dreifachen höher als bei größeren, gut geführten Betrieben sind. Bei Abfüllern mit einem Jahresausstoß von über 20 000 hl wurden dagegen Bestwerte von Gesamtenergiekosten unter 4 DM/hl erreicht..
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