Recht
Zusatz-Monitoring -- Bekanntlich wird in den drei europSischen Zusatzstoff-Richtlinien (SYõungsmittel-, Farbstoff- und Miscellaneous-Richtlinie) die Forderung aufgestellt, daõ die Mitgliedsstaaten binnen drei Jahren nach Erlaõ der Richtlinien Systeme zur Åberwachung des Verbrauchs und der Verwendung von Zusatzstoffen einfYhren und die Ergebnisse dieser Maõnahmen der EG-Kommission mitteilen mYssen. Binnen fYnf Jahren nach Erlaõ der Richtlinien soll die Kommission ihrerseits das EuropSische Parlament Yber das Ergebnis informieren und gegebenenfalls ?nderungen vorschlagen. Um dieser Zielsetzung gerecht zu werden, berSt der Wissenschaftliche Lebensmittelausschuõ die EuropSische Kommission zu diesem Thema und hat dafYr eine Arbeitsgruppe eingerichtet..
Rohstoffe
Der Biergeschmack läßt sich in drei Wahrnehmungsbereiche einteilen: Antrunk, Mitte der Geschmacksempfindung und Nachtrunk. Der Antrunk wird von Aroma und Vollmundigkeit geprägt, die Mitte von der Rezenz und der Nachtrunk im wesentlichen von der Bittere des Bieres, wenngleich diese Empfindungen ineinander übergehen und im günstigen Falle ausgewogen sind. Über den Biergeschmack und seine Beeinflussung wird im nachfolgenden Beitrag berichtet.
Diverses
Praxiserfahrungen mit Umweltmanagementsystemen -- Seit etwa einem halben Jahr ist die EG-Öko-Audit-Verordnung in Deutschland gültig und durch eine Übergangsverordnung sowie das Umweltauditgesetz als Gesetzbeschluß umgesetzt worden. Einzelne Punkte werden noch diskutiert.
Markt
Biere: Im Dezember hat sich die Geschäftslage der Brauereien deutlich verschlechtert. Ursächlich dafür war ein mehr als saisonüblich starker Rückgang der Nachfrage, der sich in einem merklich verringerten Bierausstoß niederschlug. Insbesondere das Auslandsgeschäft hat enttäuscht. Für das 1. Halbjahr 1996 wird sogar eine weitere Abnahme der Geschäftstätigkeit erwartet. Das Exportgeschäft wird weiterhin flau bleiben. Unter diesen Umständen wird auch in nächster Zeit - wie schon in den vergangenen Monaten - Ruhe an der Preisfront herrschen. Erfrischungsgetränke: Im Dezember des vergangenen Jahres hat sich die Geschäftslage der Hersteller von Erfrischungsgetränken leicht verbessert. Die Nachfrage konnte zufriedenstellen. Die Produktion wurde jedoch eingeschränkt..
Gastronomie
Wie bereits mehrfach berichtet, ist die EG-Öko-Audit-Verordnung im April 1995 in der Bundesrepublik Deutschland in Kraft getreten. Das Öko-Audit ist ein freiwilliges System zur Bewertung und Verbesserung des betrieblichen Umweltschutzes. Mit dem Öko-Audit können sich Betriebe bescheinigen lassen, daß sie umweltfreundlich wirtschaften. Bei bestandener Prüfung durch einen Umweltgutachter dürfen Betriebe ein Emblem führen und zu werblichen Zwecken, zum Beispiel auf Briefbögen, nutzen. Mit der Zulassung von Umweltgutachtern ist die letzte Voraussetzung erfüllt, damit sich Unternehmen im Sinne des EG-Öko-Audits zertifizieren lassen können. Umweltgutachter werden für bestimmte Branchen zugelassen, in denen sie über besondere Fachkenntnisse verfügen. Dr.-Ing. G. Dr..
Archiv
Philippinen Budweiser in Lizenz -- Anheuser-Busch hat mit der Asia Brewery Inc., Manila, ein Abkommen geschlossen. Danach wird die Asia Brewery Budweiser unter Lizenz brauen und für den Absatz und die Distribution verantwortlich sein.
Archiv
In dem Rechtsstreit gegen die niederländische Supermarktkette Nettorama, über den in der Brauwelt Nr. 43/44, 1995, S. 2187, berichtet worden war (Zur Bierlieferung gezwungen), hat das Gericht nun entschieden, daß Nettorama Grolsch-Bier nicht unter dem Grundpreis von 19,22 NLG je Kasten verkaufen darf. Solange sich die Supermarktkette nicht an diese Absprache hält, ist die Brauerei nicht verpflichtet, Nettorama mit ihren 30-cl-Flaschen zu beliefern. Der Prozeß war vom Discounter angestrengt worden, nachdem Grolsch die Lieferungen im Sommer als Reaktion auf die Herabsetzung des Kastenpreises auf 16,95 NLG eingestellt hatte. Während des Boykotts hatte Nettorama das Flaschenbier bei Dritten eingekauft, Repressalien anderer Hersteller von A-Marken seien einstweilen ausgeblieben..
AfG
Was ist eigentlich ein Erfrischungsgetränk? -- Nach der Definition des europäischen Dachverbandes der Erfrischungsgetränke-Industrie handelt es sich hierbei um ein 'nichtalkoholisiertes aromatisiertes Getränk auf Wasserbasis'. Es ist meistens gesüßt, gesäuert und kohlensäurehaltig und kann Frucht, Fruchtsaft und Mineralsalze enthalten. Sein Geschmack rührt auch von Aromen oder Frucht- und Pflanzenauszügen her. Man unterscheidet in traditionelle Erfrischungsgetränke wie Limonaden, Fruchtsaftgetränke und Brausen, die nach den Leitsätzen des Deutschen Lebensmittelbuchs hergestellt werden, und weiter Arten von Erfrischungsgetränken, für die keine besonderen Regelungen bestehen. Hierzu zählen auch Cola- und Bittergetränke..
Archiv
Der zum Jahreswechsel 1995/96 gestartete Verpackungswettbewerb des Deutschen Verpackungsinstitutes, Stuttgart, stößt auf großes Interesse. Der Anmeldeschluß ist der 1. März 1996. Die Preisverleiung erfolgt anläßlich der Interpack '96.
Diverses
Prozeßorientierung, Business Process Reengineering und das virtuelle Unternehmen sind seit einiger Zeit auch in der Management-Ebene von mittleren Unternehmen ein Begriff. Die Focussierung auf die kritischen Geschäftsprozesse und neue Strukturen in der Aufbau- und Ablauforganisation kennzeichnen den Trend.
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