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Gastronomie

Gasthausbrauereien weltweit. Hyland Mini Brewery East Meets West in Schanghai, Volksrepublik China und Brasserie-Restaurant Les Caves de la Brasserie in Lutterbach, Frankreich -- Im Rahmen dieser Reihe werden Gasthausbrauereien aus aller Welt kurz vorgestellt, im vorliegenden Falle die Hyland Mini Brewery East Meets West in Schanghai, Volksrepublik China und das Brasserie-Restaurant Les Caves de la Brasserie in Lutterbach, Frankreich.

Archiv

Brasilien Pepsi-Cola-Offensive gescheitert -- Brasilien hatte 1995 einen Erfrischungsgetränkekonsum von 90 Millionen hl. Damit liegt Brasilien hinter den USA und Me-xiko weltweit an dritter Stelle der Regionalmärkte für Erfrischungsgetränke. Dieser Markt zeichnet sich darüber hinaus auch durch eine ungeheuere Dynamik aus. Die Brasilianer konsumieren bislang aber nur ein Drittel soviel eola-Getränke wie die Amerikaner. Deshalb holte Pepsi-Cola zusammen mit seinem argentinischen Abfüller, der Baesa-Gruppe, zu einem millionenschweren Expansionsschlag aus, der allerdings ins Leere traf. PepsiCo hat nach Angaben von Marktkennern in Lateinamerika in den letzten 25 Jahren 1 Mrd Dollar investiert, davon allein bei der Baesa-Gruppe 300 Mio Dollar, ohne die erwünschten Erfolge erzielen zu können..

Archiv

USA Schlechter Sommer für US-Brauer -- Die großen amerikanischen Brauereien erlitten im Supermarkt-Bereich wegen des schlechten Sommerwetters in den zurückliegenden Monaten zum Teil erhebliche Einbußen. Der Absatz an Miller-Bieren ging um 4,1% zurück, der Marktanteil um 0,9% auf 23,5%. Heileman nahm um 5% ab. Es half auch nichts, daß Stroh das Unternehmen im Juni für 275 Mio US-Dollar gekauft hat. Stroh selber mußte Einbußen von 8,7% hinnehmen. Pabst traf es mit einem Minus von 10,6% am schlimmsten. Dagegen konnte Anheuser-Busch um 1,3% zulegen und seinen Marktanteil um 0,7 auf 40,3% erhöhen. Zwar erlitt auch die Topmarke Budweiser Einbußen von - 5,4%, diese konnten aber durch Bud mit einem Plus von 9,7 Prozent ausgeglichen werden.

Markt

Die etwas andere Werbung -- Mit dem Thema Die Werbung in der mittelständischen Brauwirtschaft setzte sich P. Maisberger, Gesellschaft für strategische Unternehmenskommunikation, München, anläßlich des Ostbayerischen Brauertages am 17. Oktober 1996 in Irl bei Regensburg auseinander.

Diverses

Qualitätsmanagement und Umweltmanagement sind derzeit Schlagwörter in der Brauindustrie. Während die Einführung eines Qualitätsmanagements bereits in vielen Brauereien abgeschlossen wurde bzw. gerade im Gange ist, steht die Brauindustrie einem Umweltmanagement noch immer sehr skeptisch gegenüber.

Markt

Drehwerbung bringt höchste Werte -- Auf einer Drehwerbeanlage, die bei Liveübertragungen aus Stadien eingesetzt werden, stehen jedem Werbetreibenden 240 m Länge zur Verfügung. Die Deutsche Städte-Reklame (DSR) vermarktet diese Bandenwerbung auf der Basis der Zeit, die eine Marke oder ein Slogan effektiv im Fernsehen zu sehen war. Die Mindestbuchung liegt bei vier Minuten. Unternehmen, die 1997 alle Live-Spiele buchen und damit im Schnitt mehr als sieben Millionen Zuschauer erreichen, bezahlen knapp 2,4 Mio DM. Eine Studie, die die DSR zusammen mit dem Kölner Institut Sport+Markt durchführte, zeigte, daß sich eine solche Investition auch lohnt. Die höchsten Werte erzielte die Drehwerbung, wenn sie in einem ansonsten werbefreien Umfeld gezeigt wird. Eine Biermarke mit zwei Spots blieb z. B.

Diverses

Der Bayerische Brauerbund weist noch einmal auf das Grundlagenpapier über die Kennzeichnung von Biermischgetränken hin, das inhaltlich unter den beteiligten Verbänden abgestimmt wurde. -- Vor allem sollten Betriebe, die Biermischgetränke mit Süßstoff gesüßter Zitronenlimonade/-brause herstellen, auf die im Jahre 1997 bevorstehende Etikettenänderung achten.

Markt

Deutsche Bier-Fernsehwerbung in der Kritik -- Unter der reißerischen Überschrift Im Fernsehen gibt's zu viele Flaschen setzt sich Christian Gottwald im Magazin der Süddeutschen Zeitung Nr. 39 vom 27. September 1996 kritisch mit der Bierwerbung im deutschen Fernsehen auseinander. Er stellt fest, daß dem Werbe-Overkill zum Trotz die Deutschen immer weniger Bier trinken, was wiederum zur Folge hat, daß die Werbeetats im nächsten Jahr weiter steigen werden. So lange und so oft bis auch dem letzten Biertrinker schwummrig wird vor Augen, noch bevor er ein einziges Bier getrunken hat. Seit 1985 habe sich die Gesamtsumme der Werbeausgaben für Bier in Deutschland auf über 700 Mio DM mehr als vervierfacht. Nebenbei werden noch 1,6 Mrd DM in das Sportsponsoring gepumpt.a. Brauwelt Nr. 37, 1996)..

Diverses

Sensorische Kontrolle -- Ein ständig steigender Wettbewerbsdruck auf den nationalen und internationalen Märkten, dem auch Brauereien und Mälzereien ausgesetzt seien, veranlasse viele Unternehmen zur Einführung und Aufrechterhaltung von Qualitätssicherungsmaßnahmen. Dies betonte Dr. Wolfgang Stempfl, bei der 12. Technischen Arbeitstagung für das Brauwesen bei Doemens in Gräfelfing. Die Implementierung eines normenkonformen QS-Systems bringe dem Unternehmen langfristig bedeutende innerbetriebliche Vorteile, eröffnete der neue Doemens-Ausbildungsleiter Stempfl. Der Ausbau und die Erstellung der Dokumentation des Systems sei jedoch zunächst mit erheblichem finanziellen und personellen Aufwand verbunden, wovon insbesondere kleinere und mittelständische Unternehmen oft hart getroffen werden.

Markt

Internationale Trends -- Anläßlich der 19. Konferenz der ALAFACE (Associacion Latinoamericana de Fabricantes de Cerveza, Vereinigung lateinamerikanischer Brauereien) hielt Dr. John Queld am 3. September 1996 in Guatemala einen mit großem Beifall aufgenommenen Vortrag über internationale Markttrends. Dabei wies er eingangs darauf hin, daß wir uns in einer Welt des Wandels befinden, der abhängt von der demographischen Entwicklung in den verschiedenen Regionen, vom Trend hin zum globalen Konsumenten und von der Entwicklung der aufstrebenden Märkte. Die Weltbevölkerung wird explosionsartig wachsen, allerdings regional sehr unterschiedlich. Für die Industrieländer rechnet man mit einer Stagnation, Lateinamerika wird etwas zunehmen, die asiatische Region dagegen explodieren. Dr. Dr. Dr..

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