Markt
Die Bierausfuhr hat sich nach Angaben des Deutschen Brauer-Bundes im Jahre 1997 um 7% auf 9,2 Mio hl erhöht. Die Biereinfuhren nahmen um 4,3% auf 3,2 Mio hl zu. Die Außenhandelszahlen sind unter großem Vorbehalt zu sehen. Die Biereinfuhren aus den Niederlanden enthalten auch die Mengen an deutschem Bier, das dort in Dosen abgefüllt wurde. Ein Teil der Bierimporte aus Dänemark wird im Zuge des Reiseverkehrs wieder reimportiert.
Markt
Nach dem März-Bercht des „The Emerging Markets Brewery Fund“ der Vereinsbank, New York, hat sich die wirtschaftliche Lage im asiatischen Raum wieder entspannt, eine Erholung zeichnet sich ab, auch für die Biermärkte. Allerdings ist die Gefahr noch nicht gebannt. Es können durchaus noch schwere Rezessionen auftreten, da die wirklichen wirtschaftlichen Probleme einiger Länder noch nicht gelöst sind.
In Lateinamerika entwickeln sich die Märkte unterschiedlich. Argentinien, Brasilien und Chile machten weitere Fortschritte, während Mexiko stagnierte. Kolumbien erlebte wegen seiner negativen Außenhandelsbilanzen eine Abnahme um 12%. Peru war ebenfalls schwach und zwar wegen der Verwüstungen durch den El Nino.
Insgesamt ragte Polen mit einem Plus von 26% heraus.
Archiv
Der Verkauf von Fruchtsäften ist 1997 gegenüber dem Vorjahr um 3,1% auf 1 483 133 hl gestiegen. Für Nektare liegen keine vergleichbaren Zahlen zum Vorjahr auf, doch es kann von einem kräftigen Wachstum ausgegangen werden, so Leopold Wurstbauer, Geschäftsführer des Verbandes der Fruchtsaft- und Fruchtsirupindustrie.
Die Österreicher liegen mit einem Pro-Kopf-Verbrauch bei Fruchtsaft und -nektar von 34,6 l (1997) im europäischen Vergleich hinter Deutschland an zweiter Stelle. Haushoher Favorit ist Orangensaft. Durch die äußeren Umstände sehen sich die Österreicher zu einer Preiserhöhung bei Orangensaft gezwungen, da die ausländischen Konzentratanbieter die Preise drastisch gehoben haben..
Wasser
Die Abwassertechnische Abteilung der Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei in Berlin (VLB) veranstaltete im vergangenen Herbst in Bayreuth das in loser Folge stattfindende Seminar, um einmal dem Informationsbedarf des Industriezweiges auf diesem Gebiet zu entsprechen, aber auch die personelle Veränderung an der Spitze ihrer Abteilung publik zu machen. Dr. Gunther Schumann, der innerhalb der VLB und den Mitgliedsbetrieben seit 1963 als Mitarbeiter und 1969 als Leiter dieser Abteilung sehr engagiert tätig war, übergab die Leitung an Dr. Alfons Ahrens. Dr. Ahrens ist Mikrobiologe, seit 1994 an der Seite seines bisherigen Chefs auf dem abwassertechnischen Gebiet tätig und schon umfassend mit der Materie vertraut, kann nahtlos die Aufgaben weiterführen.
Archiv
Von Volkmar Neitzel und Uwe Iske, VCH-Verlag, Weinheim, 1998, XV, 333 Seiten, 122 Abbildungen und 30 Tabellen, Preis 168 DM. ISBN 3-527-28862-7.
Das Buch ist ein praktischer Leitfaden für die Abwasserbehandlung und -überwachung. Von den Grundlagen des Wasserrechts ausgehend werden die relevanten Behandlungsverfahren für Abwasser und Klärschlamm und die entsprechenden Untersuchungsmethoden wie auch Betriebsverfahren beschrieben. Viele praktische Tips und Fallbeispiele helfen dem Leser bei der Beurteilung von physikalisch-chemischen sowie mikrobiologisch-enzymatischen Untersuchungsergebnissen. Dabei nehmen die Qualitätssicherungsmaßnehmen einen hohen Stellenwert ein. Auch die unterschiedlichen Störmöglichkeiten der Kläranlagen werden detailliert aufgeführt..
Archiv
Der Konzentrationsprozeß im polnischen Brauereisektor setzte sich 1997 fort. Die fünf größten Bierhersteller halten einen Marktanteil von 60%. Marktführer blieb die zur australischen Brewpole Pty Ltd gehörende Brauerei Elbrewery, Elblag (Elbing). Der Absatz inländischen Bieres stieg 1997 um 13,8% auf 18,805 Mio hl. Die Importe erreichten nicht das Niveau der Exporte, werden aber mit dem geplanten Zollabbau zunehmen. Der Pro-Kopf-Verbrauch von Bier erhöhte sich auf 49 l (Vj. 43,7 l). Die größte Brauerei Elbrewery mit einem Absatz von 3,191 Mio hl, an der die australische Brewpole Pty Ltd zu 95,8% beteiligt ist, schloß sich im Sommer 1997 mit der Danziger Brauerei Hevelius zusammen, die rd. 450 000 hl absetzte. Der Abssatzanstieg bei Elbrewery betrug 6,4%, der von Hevelius 30%.A.A.A.z.o.o..
Rohstoffe
Am Freitag, dem 13. März, setzte die Kommission in Brüssel für Gerste eine einmalige Exporterstattung von 47 ECU/t aus. Mit dieser in der Höhe doch überraschenden Subvention hoffte die Kommission, wenigstens einen Teil des Geschäftes, das ihr im Herbst vergangenen Jahres durch nicht aufgegangene Spekulationen entgangen war, nachzuholen.
In der Tat wurden auf die 47 ECU/t ca. 1 050 000 t Gerste geboten und zugeschlagen. Große Handelshäuser wie auch die Kommission sind der Meinung, daß es sich bei ca. 40 bis 50% der Menge um Gerste braufähiger Qualität handelt. Dies bedeutet, daß der durch Überschüsse der Ernte 97 gekennzeichnete Markt für Braugerste zunehmend enger wird. 1,00 DM/dt höher notiert. 730 000 ha. Auch die übrigen europäischen Braugerstenerzeugerländer rechnen mit um ca..
Rohstoffe
Der Wintereinbruch im März hat in Europa zu sehr unterschiedlichen Aussaatzeiten geführt. Nach dem milden Winter konnte zum Teil schon früh im Februar und Anfang März mit dem Säen begonnen werden. Die Britischen Inseln sowie Frankreich, die Niederlande, aber auch Österreich sind deshalb schon sehr weit fortgeschritten. Spanien, das wegen des wärmeren Klimas schon immer vor allem im Dezember/Januar aussät, hat die Aussaat bereits Anfang März beendet.
Kälte, Schnee und Regen haben die Feldarbeiten dann unterbrochen, so daß z.B. in Deutschland, wo ca. 30% der Sommergerste im Boden sind, erst jetzt die Aussaat fortgesetzt werden kann. Auch Dänemark kann erst in diesen Tagen beginnen, was aber im Vergleich zu früheren Jahren noch ganz normal ist. Scarlett nimmt weiter zu, Alexis weiter ab.
Rohstoffe
Nach einem milden Winter konnte bereits Ende Februar bei frühlingshaft warmen Temperaturen in vielen Gebieten mit der Aussaat begonnen werden. Doch schon Anfang März wurden die Feldarbeiten meist durch Kälteeinbruch und heftige Schnee- und Regenfälle unterbrochen und können erst jetzt wieder aufgenommen werden. So ist es zu erklären, daß bis heute nur etwa 30% der Sommergerstenfläche ausgesät ist.
Die Bodenstruktur wird allgemein gut beurteilt, vor allem sorgen die reichlichen Niederschläge im März fast überall für ausreichende Bodenfeuchtigkeit. Zu Auswinterungen kam es kaum, da die aufgetretenen Nachtfröste keine Schäden anrichten konnten. Die Aussaatfläche wird voraussichtlich um 15 – 20% kleiner sein als 1997. erhebliche Abschläge akzeptieren mußten. März 1998 (alle Zahlen ca.
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