Diverses
Mit diesem Thema setzte sich vor einiger Zeit Gerhard Besner im Wirtschaftsteil der „Nürnberger Nachrichten“ auseinander. In der Informations- und Kommunikationsgesellschaft unserer Tage ist die Entwicklung, der Erwerb und das Nutzen von Know-how zu einer eigenständigen Disziplin geworden, die den etwas hochtrabenden Namen „Wissensmanagement“ trägt. Im wirtschaftlichen und unternehmerischen Bereich wird Information sicher zum Produktionsfaktor der Zukunft werden und an der Wertschöpfungskette lt. Besner anteilmäßig ständig zunehmen. Unternehmen, die den Umgang mit dieser „ungreifbaren Substanz“ beherrschen, werden langfristig Wettbewerbsvorteile haben. Dieses Verhalten ist gerade in der deutschen Braubranche mit ihrem hohen Grad an Verknüpfungen und Verbindungen sehr häufig zu beobachten.
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Rechtzeitig für die Sommersaison hat der amerikanische Brauer Leinenkugel ein neues Bier auf den Markt gebracht. „Leinenkugel Hefeweizen“ ist dem bayerischen Weizen nachempfunden und nur als Faßbier erhältlich. Das „Leinenkugel Honey Weiss“ (ein Weizen mit Honig-Zusatz), das vor ein paar Jahren auf den Markt kam, scheint bei den amerikanischen Konsumenten so gut angekommen zu sein, daß sich Jack Leinenkugel dazu entschloß, es mit einem weiteren Weizen zu versuchen. Wie Jack Leinenkugel bekannt gab, sei das Geheimnis seines Hefeweizens ein bestimmter bayerischer Hefestamm, der dem Bier ein Bananen- und Nelkenaroma gebe.
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Associated Breweries, eine kleine Brauerei in Dar-es-Salaam, welche erst vor zwei Jahren in Betrieb ging, hat eine neue Biermarke auf den Markt gebracht. Gebraut nach dem Reinheitsgebot, hat die Marke „Serengeti the Kick“ einen Alkoholgehalt von 7 Vol.-%. Damit will Associated Breweries in den regionalen Export gehen, welcher von Kenya Breweries und Tanzania Breweries dominiert wird.
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Offensichtlich hat die Importbeschränkung von jährlich 532 000 hl Bier, welche die slowakische Regierung im vergangenen Jahr festsetze, den heimischen Brauern gar nichts gebracht. Importbiere, speziell aus der Tschechischen Republik, erreichten 1997 bereits einen Marktanteil von 13,2 Prozent. Deshalb haben sich die 14 slowakischen Brauereien erneut an ihre Regierung gewandt, um protektionistische Maßnahmen durchzusetzen, selbst auf die Gefahr hin, daß dies die Handelsbeziehungen zwischen den beiden Nachbarländern weiter verschlechtert. Die tschechische Regierung hat im Gegenzug angedroht, die Importmengen für Glukosesirup und Maisstärke zu beschränken. Und die tschechischen Brauer? Die scheint die Gefahr eines tschechisch-slowakischen Handelskrieges völlig kalt zu lassen..
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Die Baltika Brauerei mit Sitz in St. Petersburg plant, bis zum Jahr 2000 US$ 60 Millionen für Modernisierungs- und Erweiterungsmaßnahmen am Standort Donskoye Pivo bei Rostov am Don auszugeben. Bei Donskoye Pivo ist Baltika Mehrheitseigner. Erst vor kurzem hatte Baltika US$ 33 Millionen in diese Brauerei Millionen investiert. 1997 braute die Rostover Brauerei 120 000 hl Bier. Mit Hilfe des Modernisierungsprogrammes sollte die Ausstoßkapazität auf eine Million hl pro Jahr steigen. Im Jahr 2000 soll der Ausstoß zwei Millionen hl betragen.
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Obwohl die polnischen Brauer immer noch den Schutz hoher Importzölle und eines Werbeverbots für alkoholische Getränke genießen, bereiten sie sich schon darauf vor, von einer Flutwelle tschechischen Biers überschwemmt zu werden. Seit einiger Zeit kämpfen die tschechischen Brauer mit einem stagnierenden heimischen Markt, was sie begehrlich über die Grenze nach Norden blicken läßt, um sich dort frühzeitig einen gewinnbringenden Anteil am polnischen Biermarkt zu sichern. Der polnische Biermarkt lockt mit vielversprechenden Wachstumsraten, denn der Pro-Kopf-Verbrauch läßt noch viel Raum für eine Steigerung nach oben. Im vergangenen Jahr betrug der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch erst um die 50 Liter. Im Vergleich dazu tranken Deutsche im Durchschnitt 2,5 Liter Wodka und Tschechen 3,4 Liter..
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Eduardo Cojuangco, der engste Geschäftsfreund des verstorbenen Präsidenten Ferdinand Marcos, hat nach 12 Jahren Wartens in den Kulissen seine frühere Position als Vorstandsvorsitzender der San Miguel Corp. wieder inne. Er war bereits von 1982 bis 1986 Vorstandsvorsitzender, mußte allerdings den Platz räumen, als das Marcos-Regime abgesetzt wurde. Man hofft, daß er den wirtschaftlich angeschlagenen Lebensmittel- und Braukonzern wieder in die Gewinnzone steuern wird. Die anhaltende finanzielle Krise bei San Miguel führte auch zum Rücktritt seines Vorgängers Andreas Soriano III, dessen Familie zu Beginn des Jahrhunderts die San Miguel Brauerei gegründet hatte.
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Da die Umsatzentwicklung für das laufende Finanzjahr schlechter ist als erwartet, gab Kirin bekannt, daß es seine Umstrukturierungsmaßnahmen intensivieren werde. Dazu zählen auch der Abbau von 1800 Arbeitsplätzen und möglicherweise die Schließung von drei Brauereien in Japan noch in diesem Jahr.
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Die japanische Asahi Breweries Ltd übertraf im vergangenen Jahr zum ersten Mal seit über 40 Jahren den Branchenführer Kirin Brewery Co beim Bierabsatz. Nach den jetzt veröffentlichten Statistiken stieg der Bierabsatz durch Asahi 1998 um 5,6% gegenüber dem Vorjahr auf 24,56 Mio hl (34,7% in 1997). Dies führte zu einem Marktanteil von 39,9%. Der Absatz durch Kirin Brewery Co fiel um 17% auf 23,84 Mio hl. Dies entsprach einem Marktanteil von 38,8% (43,9% in 1997).
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Ende September gab Diageo, der internationale Spirituosen- und Bier-Konzern, der durch die aufsehenerregende Fusion von Guinness und GrandMet im Frühjahr 1997 entstanden war, seinen Jahresbericht (30. Juni 1998) bekannt. Im Geschäftsjahr 1997/98 lag der Gesamtumsatz bei 34 Milliarden DM (minus 7 Prozent im Vergleich zum rechnerischen Vorjahreswert). Der Gewinn vor Steuern betrug 5,27 Milliarden DM. Der Vorstandsvorsitzende von Diageo, Tony Greener, erklärte, daß der Gewinn ohne außerordentliche Aufwendungen tatsächlich um 5 Prozent gestiegen sei. Obwohl der Geschäftsbereich Spirituosen und Wein mehr als die Hälfte zum Gewinn (3,07 Milliarden DM) beitrug, wuchs der Gewinnanteil hier nur um 2 Prozent. Marken wie Smirnoff, J & B und Baileys legten dagegen zu. Seit dem 1. Seit dem 1..
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