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AfG

Mit einem Volumen von insgesamt 77 Mio hl ist der deutsche Mineralwassermarkt gesättigt. Darauf verwies Prof. Dr. Hans-Dieter Kalscheuer, Perrier-Vittel, am 19. November 1998 in München anläßlich des 24. Management-Seminars für die Brauwirtschaft der Roland Berger & Partner GmbH. Die „Brauwelt“ wird über diese Veranstaltung in ihren nächsten Ausgaben noch ausführlich berichten.
Der Pro-Kopf-Verbrauch an Mineralwasser lag 1997 bei 94 l. Für die alten Bundsländer nannte Prof. Kalscheuer 106 l, für die neuen 59 l. Insgesamt ist der Markt nur um 2% gewachsen. 65% des Marktes entfallen auf die stark mit Kohlensäure versetzten Wässer, 35% auf Wässer ohne oder mit wenig Kohlensäure.
Der deutsche Mineralwassermarkt ist lt. Prof.
Wachstumschancen sieht Prof. Prof..

Recht

Verstößt ein Arbeitnehmer trotz wiederholter Abmahnungen erneut gegen ein zwingend vorgeschriebenes Rauchverbot, kann eine Kündigung auch bei langjähriger Betriebszugehörigkeit sozial gerechtfertigt sein. Ein 49jähriger Arbeitnehmer war seit 1982 in einem Fleischverarbeitungsbetrieb als Fleischzerleger beschäftigt. Mit Schreiben vom 5. 3. 1992 wies der Arbeitgeber den Arbeitnehmer auf das Rauchverbot und die Beachtung der Fleischhygiene-Verordnung hin. Später erteilte er dem Arbeitnehmer wieder Abmahnungen, da dieser trotz strikten Rauchverbots erneut mehrfach rauchend angetroffen wurde. Schließlich kündigte der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis fristgerecht nach Anhörung des Betriebsrats. Die Kündigungsschutzklage des Arbeitnehmers blieb erfolglos. 6.
Dipl.-Vw.

Recht

Ein als Monteur beschäftigter Arbeitnehmer unternahm mit einem Kraftfahrzeug des Arbeitgebers eine Fahrt zur Erledigung eines Arbeitsauftrages. Zuvor hatte er im Betrieb Alkohol getrunken. Er war alkoholabhängig. Auf der Fahrt verursachte er einen Verkehrsunfall, bei dem er verletzt wurde. Er war länger als sechs Wochen arbeitsunfähig. Die Blutalkoholuntersuchung ergab eine Konzentration von 1,2 l Promille. Der Arbeitgeber lehnte eine Entgeltfortzahlung ab. Die Klage des Arbeitnehmers war erfolglos.
Das Hessische Landesarbeitsgericht urteilte am 23. 7. 1997 (1 Sa 2416/96): Tritt ein Arbeitnehmer nach erheblichem Alkoholgenuß und einer erheblichen Blutalkoholkonzentration eine Autofahrt an, dann handelt er stets schuldhaft im Sinne des § 3 Entgeltfortzahlungsgesetz.-Vw. A. Stadlbauer.

Recht

Zusammenfassung

Haustrunk kann im Einzelfall als höchstpersönliches Recht des Anspruchsberechtigten angesehen werden, wenn dieser über das übliche Pachtverhältnis hinausgehende Leistungen für den Pächter, hier eine Brauerei, erbringt. Das Recht auf Haustrunk erlischt auch nicht durch Eigentumswechsel.

Sachverhalt

Eine bekannte oberfränkische Privatbrauerei hat mit einem Verpächter 1993 einen 10-Jahres-Vertrag abgeschlossen, in dem u.a. dem Verpächter das Recht auf einen monatlichen Haustrunk, bestehend aus mehreren Kästen Bier und Limonade, für die Dauer des Vertrages eingeräumt wurde.”
1997 verkaufte der Eigentümer das Anwesen samt Gaststätte. Der Käufer verzichtet auf den „Haustrunk”, der gem.B. (Aktenzeichen: Amtsgericht Hof, 14 C 1918/97).

Rohstoffe

Nach dem jüngsten Hopfenmarktbericht des Verbandes deutscher Hopfenpflanzer vom 3. November 1998 ist im Anbaugebiet Hallertau die Marktsituation unverändert ruhig. Die Nachfrage beschränkt sich nach wie vor auf Bitterhopfen.
Die letzten Preisangebote im Landeinkauf variierten von 120 DM/Ztr für Brewers Gold über 240 DM/Ztr für Taurus bis hin zu 400 DM/Ztr für Tettnanger.
Bei den Freihopfenkäufen wurden bis zum 28. Oktober 1998 im Anbaugebiet Hallertau insgesamt 56188 Ztr umgesetzt. Die Preise lagen hier im Durchschnitt bei rd. 100 DM/Ztr für Perle bis 240 DM/Ztr für Taurus und Magnum.
Im Anbaugebiet Spalt lag der Durchschnittspreis für Freihopfen bei sehr geringen Mengen bei 300 DM/Ztr für Hallertauer Mfr. und 520 DM/Ztr für Spalter Select. 400 DM/Ztr. Zum Stichtag 30..

Diverses

Als Neuheit präsentiert die Pelliconi Deutschland GmbH, Karlsfeld, ein sauerstoffabsorbierendes Compoundmaterial für Kronenkorken, das eine sinnvolle Ergänzung der sauerstoffsperrenden Compoundmaterialien darstellt.
Das auf der Basis von
Natriumsulfit neuentwickelte Compoundmaterial verhindert einerseits die Sauerstoffmigration durch das Dichtungsmaterial in die befüllte Flasche, zum anderen absorbiert es schon nach kurzer Zeit einen Großteil des nach dem Verschließvorgang noch verbliebenen Restsauerstoffs im Kopfraum der Flasche. Diese Reduktion des Sauerstoffgehalts in der bereits verschlossenen Flasche sorgt dafür, daß der „Frische”-Geschmack des Bieres über einen längeren Zeitraum erhalten bleibt..

Archiv

Bowlswitch ist kein herkömmliches Kugelventil oder Absperrklappe (Scheibenventil), sondern vereint deren Vorteile für den Anwender und ist zwischenzeitlich mit weltweiten Schutzrechten versehen.
Der absolut freie Durchgang in der Nennweite ermöglicht theoretisch eine über 6fach höhere Durchflußgeschwindigkeit gegenüber herkömmlichen Absperrklappen (Scheibenventilen), da keine konstruktionsbedingten Widerstände vorhanden sind. Bei Versuchen traten selbst bei Volumenströmen von über 16 m/s keine Probleme auf. Bei kohlensäurehaltigen Getränken tritt auch bei diesen hohen Durchflußgeschwindigkeiten keine Entbindung der Kohlensäure ein. Das bedeutet für den Anwender eine hundertprozentige Auslastung seiner Anlage. bzw.B. Hefe, transportiert wurden..

Archiv

Der Absatz von Mineralwasser in PET-Flaschen weist seit Beginn der 90er Jahre in der Schweiz ein rasantes Wachstum auf. Wurden 1990 noch lediglich 10% des gesamten Schweizer Mineralwassers in PET-Behältern verkauft, so lag deren Anteil 1997 bereits bei rund 60%.

Archiv

Der polnische Senat hat das Werbeverbot für Bier bekräftigt. Mit 80 zu fünf Stimmen entschieden sich die Senatoren für die Aufrechterhaltung des fünf Jahre alten Bierwerbeverbots in der Intention, den Alkoholkonsum – Polen gehört zu den Spitzenkonsumenten – einzuschränken. 60 Prozent der Kneipenbesucher sind jünger als 19 Jahre. Die Ausdehnung des Werbeverbots auf alkoholfreie Biere wurde abgelehnt. Eine Minderheit der Abgeordneten hatte dies beantragt, da die Aufmachung dieses Bieres sich kaum von der des alkoholhaltigen unterscheide. Alkoholfreies Bier ist kaum in Geschäften erhältlich und wird nur begrenzt abgesetzt.

Archiv

Biere mit geringerer Stammwürze, die auch im Preis günstiger sind, zeigen in Japan deutliches Wachstum. Bisher teilten sich Suntory Ltd. und Sapporo Breweries diesen Markt, der sich in der ersten Hälfte 1997 noch auf 5,6% des Gesamtbiermarktes belief. Seit Kirin Anfang 1998 mit einem neuen Produkt „Tanrei“ ebenfalls in dieses Marktsegment stieß, erhöhte sich der Anteil auf 11,7%. Kirin hält jetzt einen Marktanteil von 45% in diesem Segment. Dieses Bier ist aufgrund der niedrigeren Besteuerung günstiger und kostet nur etwa 2/3 des normalen Bieres.
Marktbeobachter rechnen mit einem weiteren, sich jedoch verlangsamenden Anstieg beim Billigbierabsatz. Im nächsten Jahr soll bereits ein Höhepunkt mit etwa 14% des Gesamtmarktes erreicht werden. 4,2% und Orion Breweries Ltd. 4% ein..

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