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Markt

Im Rahmen des ifo-Konjunkturtests bezeichneten die teilnehmenden Brauereien ihre Geschäftslage im ersten Quartal 2000 überwiegend als befriedigend; nur wenige (vor allem zu Jahresbeginn) sprachen von einer schlechten Geschäftslage. Produktionsrückgänge wurden im Februar wieder wettgemacht, für das 2. Quartal sind teilweise Produktionsausweitungen vorgesehen. Die Auftragseingänge haben sich – nimmt man das gesamte 1. Quartal – gegenüber dem 4. Quartal 1999 erhöht, die Auftragsbestände blieben aber weitgehend unverändert; sie wurden nahezu durchweg als normal bzw. saisonüblich angesehen. Was die Auslandsaufträge betrifft, so könnten sich einige Brauereien höhere Aufträge vorstellen. Für das 2. Quartal rechnet ein Drittel der befragten Brauereien damit, die Verkaufspreise anheben zu können.

Diverses

Mit dem anhaltenden Anstieg der Kosten für Zellstoff, verstärkt durch den hohen Dollarkurs und die hohen Energiepreise, werden von mehreren Spezialpapier-Herstellern die zum 1. Juli angekündigten Preiserhöhungen begründet. Die Preissteigerungen liegen zwischen 8 und 10%.

Archiv

In vielen pflanzlichen Lebensmitteln kommt das Pilzgift Ochratoxin A vor. Die Konzentrationen sind allerdings so gering, daß für den Verbraucher bei normaler Ernährung kein Anlaß zur Sorge besteht. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative bundesweite Studie, an der vier Bundesforschungsanstalten und drei weitere Forschungseinrichtungen beteiligt waren.
Ochratoxin A (OTA) wird von mehreren Schimmelpilzarten (Aspergillus, Penicillium) gebildet. Wegen seiner hohen Toxizität – das Gift kann unter anderem die Nieren und das Immunsystem schädigen – hatte das Bundesgesundheitsministerium eine Studie in Auftrag gegeben, um die Bedeutung dieses Pilzgiftes (Fachleute sprechen von Mykotoxinen) für die Verbraucher einschätzen zu können. Die aufwendige Studie ist die weltweit größte ihrer Art.

Diverses

Zukunftsgerichtete Themen standen auf der Tagungsordnung beim Privatbrauertag 2000, der am 16. Mai in Bauna-tal stattfand.
Das Konsumverhalten Jugendlicher und die wesentlichen Anforderungen für erfolgreiches Jugendmarketing brachte ein Vortrag auf den Punkt.
Ebenfalls als herausfordernde Zukunftsfrage erscheint momentan die Entwicklung im Verpackungsbereich. Weitere Biere kommen auch in Deutschland in PET auf den Markt. Die künftige Entwicklung muß sorgsam betrachtet werden. Um über die Möglichkeiten für die eigene Brauerei entscheiden zu können, sind Kenntnisse über die technischen Voraussetzungen und die Kosten für die PET-Abfüllung notwendig. Dies vermittelte ein weiterer Themenkomplex des Seminars. Ein Referent des Bundesumweltministeriums beschrieb den Stand der Dinge.

Archiv

Wie an dieser Stelle schon des öfteren ausgeführt, leidet der deutsche Biermarkt unter Absatzproblemen, auch wenn der Bierabsatz im vergangenen Jahr leicht um 0,6% auf 110 Mio hl angestiegen ist. Diesen „Silberstreifen am Horizont“ führte Peter Hahn, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer-Bundes, in erster Linie auf den Jahrhundertsommer 1999 zurück. Ob der Jahrhundertfrühling 2000 im laufenden Jahr für eine weitere Entspannung auf dem Biermarkt sorgt, bleibt noch abzuwarten.
Immer weniger Brauereien, vor allem kleinere und mittlere, wollen sich aber nicht nur auf Petrus verlassen, sondern setzen verstärkt auf Gambrinus, auf ihre Braukunst und ihre Innovationskraft.
Bis jetzt blieb die große Gruppe der Frauen von den Brauern noch ziemlich unbeachtet..

Archiv

Sehr geehrte Damen und
Herren,

die Ausführung von Herrn Schneider bedürfen folgender wesentlicher Ergänzungen:

1. Die Schwierigkeiten bei der Ermittlung des Liquidationswertes (Herr Schneider spricht hier fälschlicherweise vom Substanzwert) liegen richtigerweise in der Wertfindung für Kundenstamm und Marke. Diese Werte aber überhaupt nicht anzusetzen, geht völlig fehl, da Altanlagen und Bausubstanz mit Einschränkungen überhaupt nicht verwertbar sind.

Herr Schneider unterstellt somit einen gegen Null gehenden Liquidationswert.

2. Herr Schneider zieht das Discounted-cash-flow-Verfahren dem Ertragswertverfahren vor. Dieser Parameter spielt im Ertragswertverfahren eine erheblich wichtigere Rolle.

gez. Dr. Vidal und Partner,
Weilheim.

Archiv

Der Lehrstuhl für Maschinen- und Apparatekunde der Technischen Universität München-Weihenstephan hat in Zusammenarbeit mit der Firma Alfa Laval, Glinde und der Spaten-Franziskaner Brauerei, München, das Abscheideverhalten der Zentrifuge Typ BRPX 717 SFV bei der Weizenbierseparation untersucht. Die Ergebnisse werden in diesem Artikel vorgestellt. Um Einfluß auf die Separation der Feststoffpartikeln im Weizenbier nehmen zu können, ist es sinnvoll, das Abscheideverhalten der Zentrifuge genauer zu untersuchen.

Archiv

Das 3. World Beer & Drinks Forum findet vom 18. – 19. September 2001 direkt vor der drinktec-interbrau in München statt. Veranstalter Rüdiger
Ruoss kündigte in einem Exklusivgespräch mit der Brauwelt an, daß schon heute folgende Top-Referenten aus der internationalen Brauereiszene für dieses Mega-Ereignis fest zugesagt haben: John Bowlin, Chairman & CEO, Miller Brewing, USA, Ahmet Boyacioglu, Präsident der Efes Pilsen Beverage Group, Türkei, Baron Paul De Keersmaeker, Präsident der Interbrew-Gruppe, Belgien, Brian J. Stewart, CEO von Scottish & Newcastle, UK, Colin Storm, Präsident von Guinness, Irland, Tony von Kralingen, CEO von South African Breweries für Tschechien.
Dieses 3. Es findet wiederum im Hotel „Bayerischer Hof“ in München statt. Ruoss rechnet mit rd. T.ch..

Recht

Der BGH hat in einem aktuellen Urteil zur Wahrung der gesetzlichen Schriftform eines langfristigen Grundstückspachtvertrages Stellung genommen. Nach Ansicht des Senats ist die gesetzliche Schriftform auch erfüllt, wenn der schriftliche Vertrag auf ein Inventarverzeichnis verweist, deren nachträgliche Erstellung beabsichtigt war, aber unterblieben ist. Damit hat der BGH der Auffassung des Berufungsgerichts widersprochen, nach der Hotel- und Gaststättenpachtverträge nur bei Aufnahme eines Inventarverzeichnisses der Schriftform genügen sollen.
Aufgrund der äußeren Umstände sind die Richter zu dem Schluß gekommen, daß der Pachtvertrag trotz fehlender Erstellung des Inventarverzeichnisses zustande gekommen ist. Des weiteren ist eine vollständige Unterschrift ebenfalls nicht notwendig.

AfG

Jeder deutsche Bürger trank 1999 durchschnittlich 97,1 l Mineral- und Heilwasser (1998: 93,4 l) sowie 28,5 l (25,8) Erfrischungsgetränke auf Mineralwasserbasis. Nach einer Mitteilung der Informationszentrale Deutsches Mineralwasser deckten die 238 Mineralbrunen rund die Hälfte des Pro-Kopf-Verbrauches an alkoholfreien Getränken ab. Der Absatz der Mineralbrunnen ist 1999 um 4,7% auf über 100 Mio hl gestiegen, der Umsatz um 3,5% auf 4,93 Mrd DM. Die einzelnen Segmente teilten sich wie folgt auf:
q Mineral- und Heilwasser: 7,7 Mio hl/ + 3,1%;
q Mineralwässer mit Aroma: 0,905 Mio hl/+ 9,6%;
q Erfrischungsgetränke auf Mineralwasserbasis: 23,4 Mio hl/+10,4%. Die klassischen Mineralwässer mit Kohlensäure behaupteten sich mit einem Marktanteil von 62,8%..

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