Archiv
Im folgenden Beitrag wird das Verfahren beschrieben, wie die PAT GmbH & Co. KG, Kichhheim, Milchsäureanlagen konzipiert und baut. Die Aufgabe der biologischen Säuerung ist es, die Maische und Würze auf festgelegte pH-Werte einzustellen und dadurch Verbesserungen im Prozeß und im Produkt zu erzielen. Im einzelnen können durch die biologische Säuerung folgende Verbesserungen erzielt werden: 1. Technologische Verbesserungen 2. Sensorische Verbesserungen 3. Physiologische und gesundheitliche Vorteile 4. Verringerung der biologischen Anfälligkeit des Bieres Weitere Themen: Grundlagen, Biologische Säuerung nach dem PAT-Verfahren, Berechnung des Milchsäurebedarfs pro Tag am Beispiel einer süddeutschen Großbrauerei, Bestimmung der Gefäßgrößen.
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Auch der zweite Teil dieses Beitrags wurde als Vortrag anläßlich einer Tagung des Verbandes Mittelständischer Privatbrauereien in Aying im Frühjahr 2000 gehalten. Hier werden Alternativen für die Diversifikation unseres Sortenspektrums aufgezeigt.
Klassische Biere/Saisonbiere (untergärig)
Bislang wurde über Pilsener und „Szene-Biere“ gesprochen. Was ist mit unseren Klassikern?
Das Helle wird vielfach als erste oder zweite untergärige Sorte, je nach Bedeutung des Pils als Premium Lager, Urhell, Original etc. angeboten: in Franken sattfarbiger, in Südbayern hell, z. T. sehr hell. Diese Biere sollen ebenfalls voll und weich (Stammwürze 11,9%) sein, die Bitterstoffgehalte bewegen sich zwischen 15 und 25 BE. Auf 0,5 und 0,33-l-Flaschen (ggf. B. Röstmalz 0,5% – 1,5% bzw. T..
Wasser
Am Beispiel von CIP- und Flaschenreinigungslauge aus Brauereien wurde untersucht, wie sich die Verwendung von verschmutzten Reinigungslaugen aus der Getränkeindustrie als pH-Korrekturmittel für die Versäuerungsstufe auf die prozeßtechnischen Kenngrößen bei der Vorreinigung organisch hochbelasteter Abwässer in zweistufigen Anaerob-Kompaktanlagen auswirkt.
Brauereien und andere Betriebe der Getränkeindustrie produzieren jährlich große Mengen an Abwasser, welches durch Reststoffe aus der Produktion sowie durch Schmutzstoffe und Laugen aus Reinigungsprozessen in erheblichem Umfang belastet ist. In Deutschland leiten die meisten dieser Betriebe ihr Abwasser nach wie vor indirekt in das öffentliche Kanalnetz ein. Dies führt zu erheblichen Kostenbelastungen im nicht-produktiven Bereich..
Archiv
Viele Variationen der aeroben Hefeherführung haben sich in den letzten Jahren in den Brauereien etabliert. Die größten Unterschiede der verschiedenen Anbieter liegen in der Art der Belüftung, der Vermischung des Inhaltes und der Schaumunterdrückung.
Bei der Auslegung einer Hefepropagationsanlage spielen oft sehr unterschiedliche Gesichtspunkte eine Rolle. Oberste Prämisse sollte jedoch die Ernte einer optimalen Hefe sein. Die Planung und Auslegung einer Anlage zur aeroben Hefevermehrung muß daher nach den Bedürfnissen der Hefe geschehen.
Recht
Mit der am 13. September 2000 erfolgten Verkündung des Gesetzes zur vergleichenden Werbung und zur Änderung wettbewerbsrechtlicher Vorschriften im Bundesgesetzblatt I, Seite 1374 ff., ist die Umsetzung der EG-Richtlinie zur vergleichenden Werbung in nationales Recht abgeschlossen. Damit ist vergleichende Werbung in Deutschland nicht mehr schlechthin unzulässig.
Die Neuregelungen ersetzen die Vorschrift von § 2 des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG). In § 2 Abs. 1 UWG erfolgt die Definition der vergleichenden Werbung. § 2 Abs. 2 UWG nennt nur die Ausnahmetatbestände, bei deren Vorliegen vergleichende Werbung gegen die guten Sitten verstößt. die Wertschätzung des von einem Mitbewerber verwendeten Kennzeichens in unlauterer Weise ausnutzen oder beeinträchtigen (Ziffer 4)..
Diverses
Die Hersteller von Kronenkorken und Schraubverschlüssen aus Alu und Kunststoff sehen sich durch die Teuerungen bei Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen, Energie sowie Frachten erheblich belastet. Die Hersteller erwarten auch für das erste Halbjahr 2001 ein Anhalten des Kostenauftriebs und planen, diese Kosten an die Brau- und Getränkebranche weiterzugeben.
Archiv
Nach Ergebnissen des National Institute on Aging (American Journal of Public Health) sind diejenigen Männer, die täglich einen alkoholhaltigen Drink zu sich nehmen, im Alter von über 70 Jahren geistig reger als Abstinenzler.
Diverses
Nach einer Entscheidung der Umweltminister der Länder vom 26. Oktober 2000 soll mit der Umstellung auf den Euro zum 1. Januar 2001 Pfand auf Einwegverpackungen für Bier, Mineralwasser und Wein erhoben werden. Die Höhe des Pfandes soll noch festgelegt werden, dürfte aber im Bereich von 0,50 DM pro Einheit liegen.
Marketing
"Die internationale Entwicklung im Biermarkt läuft weitestgehend ohne deutsche Beteiligung ab." Darauf weist Roland Berger in einem sehr aussagekräftigen Interview mit der „Brauwelt“ hin, das er anläßlich des Top-Management-Seminars für die Braubranche gab, das am 14. und 15. November 2000 zur BRAU 2000 im CongressCenter der NürnbergMesse stattfindet (s.S. 1876). Viele, gerade mittelständische Brauereien haben noch nicht erkannt, daß die Globalisierung zwar noch außerhalb Deutschlands stattfindet, sehr wohl bald auch mittlere und kleinere Brauereien hierzulande tangieren kann. Darüber wurde bei den Bamberger Marketing-Tagen Ende September intensiv diskutiert. Die „Brauwelt“ berichtet darüber in ihrer nächsten „Marketing-Mix“-Ausgabe ausführlich. Berger deutliche Globalisierungstendenzen..
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