Reinigung/Desinfektion
Peressigsäure (PES) ist ein hochwirksames und ökologisch unbedenkliches Desinfektionsmittel, das als Ersatzstoff der Chlorbleichlauge vorzuziehen ist. PES wirkt oxidierend, zersetzt sich jedoch selbstbeschleunigend und ist gegen äußere Erhitzung und Verunreinigung empfindlich. Die Zersetzung führt zur Erhitzung bis hin zu Aufkochen und Verpuffen. Die Gefahr nimmt mit der Konzentration an PES und mit der Gebindegröße extrem zu. Bei der Anwendung in Ernährungswirtschaft, Wäschereitechnik und Landwirtschaft lassen sich Fehler nicht mit Sicherheit ausschließen.
Bei Konzentrationen über 15% PES kann Explosionsgefahr im Sinne des Sprengstoffgesetzes bestehen. PES über 15% darf nicht länger als sechs Monate in PE- oder PVC-Gebinden abgefüllt sein, da diese verspröden.B......
Reinigung/Desinfektion
Auf dem 19. Kölner Brauertag hielt Priv.-Doz. Dr.-Ing. Hartmut Evers, Leiter der Maschinentechnischen Abteilung der VLB Berlin, einen Vortrag, der für die Brauereien viele praktische Hinweise zur Dimensionierung und Projektierung von CIP-Anlagen vermittelte und an dieser Stelle ausführlich referiert wird.
Je nach Größe einer Brauerei sind mehrere dezentrale CIP-Anlagen erforderlich, um die Produktionsanlagen in bestimmten Zeitabständen, in der Regel zwischen den Chargen und Tankbefüllungen, produktseitig zu reinigen. Der Erfolg dieser automatischen Reinigung ist abhängig von der CIP-Anlage selbst, dem vorgegebenen Reinigungsprogramm und der Kinetik, Konzentration und Temperatur der Reinigungslösungen und schließlich von der Einwirkungszeit dieser Lösungen.
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Archiv
Im vorliegenden Teil des Beitrags soll für eine CO2-Verflüssigungsanlage in einer Brauerei der Kälteträger, das Ausdehnungsgefäß und die Pumpe berechnet werden.
ende Auslegungskriterien werden angenommen: In einem Rohrbündelwärmetauscher erwärmt sich der Kälteträger von - 33 °C auf - 27°C. Die übertragene Kälteleistung beträgt 40 kW. Das Rohrnetz hat eine Länge von 200 m und besteht aus Edelstahlrohr (Material-Nr. 1.4301). Für die Ermittlung der Widerstandsbeiwerte wurde eine Gesamtsumme angenommen. Die mittlere Geschwindigkeit in der Rohrleitung beträgt 1 m/s. Das Anlagenvolumen soll im Beispiel ca. 340 l betragen.
1. K . s0,8/m0,6
und der Wassergefährdungsklasse 1.
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Archiv
Die Problematik der Würzekochung besteht einerseits darin, dass eine Mindestausdampfung unerwünschter Würzearomastoffe die Kochzeit nach unten begrenzt, dass andererseits trotz relativ kurzer Kochzeiten nach wie vor zu viele schaumpositive Eiweißstoffe "herausgekocht" werden. Der Beitrag stellt die Praxisergebnisse eines Würzestripp-Systems zusammen.
Die Sudhaustechnik spielt dabei eine wesentliche Rolle: das klassische Kochen der Würze findet in „Pfannen“ statt, wobei die Energiezufuhr früher über eine Doppelbodenheizung, heute über Innen- oder Außenkocher, erfolgt. Die Kochzeiten bewegen sich dabei bei den heutigen herkömmlichen Systemen deutlich reduziert zwischen mindestens 60 und 80 min, wobei die Gesamtverdampfung meist zwischen 7 - 8% liegt. 1, Tabelle 1). 2). 25%.
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Recht
Eine arbeitsvertragliche Abrede über die Anrechnung von Tariflohnerhöhungen auf eine übertarifliche Zulage berechtigt den Arbeitgeber regelmäßig auch gegenüber Stundenlohnempfängern nicht, den Lohnausgleich für eine tarifliche Arbeitszeitverkürzung auf die Zulage anzurechnen. Dies entschied das Bundesarbeitsgericht mit folgender Begründung: Bei der dem Kläger gewährten übertariflichen Zulage handelt es sich um eine allgemeine Zulage. Sie diente der Aufstockung des als nicht ausreichend erachteten Tariflohns. Im Fall einer Tariflohnerhöhung bei gleichbleibender Arbeitszeit ist deshalb die Anrechnung auf die Zulage selbst ohne ausdrückliche Absprache der Parteien als stillschweigend vereinbart anzusehen. Auch sie verringert zwar nicht die Belastung des Arbeitgebers. März 2000 – 5AZR557/98).
Rohstoffe
Kornanomalien wurden 1998 als Qualitätsmangel bei Braugerste definiert. Unter dieser Definition werden aufgesprungene Körner, Spelzenrisse und Spelzenverletzungen erfasst und zum Qualitätsmangel erklärt. Solche allgemeinsten Erscheinungen an der Braugerste führen zu einem, wie der Autor darstellt, unbeeinflussbaren und unberechenbaren Risiko für den Landwirt.
Er empfiehlt Braugerstenanbauern einen Vertrag, der dieses Risiko vorzuschreiben versucht, abzulehnen.
So ist nun mal Gottes freie Natur, sie richtet sich nur wenig nach Menschengebot und auch nicht nach eifernden Marktwünschen. Seit undenklichen Zeiten wird gutes und seit Jahrezehnten nur noch sehr gutes deutsches Bier gebraut, mit Rohstoffen überwiegend aus deutschen Landen. 33/34, S. 1496, 1998, veröffentlicht worden.
Archiv
Nach dem Report "World Drink Trends", kürzlich von NTC Publications, Henley-on-Thames/UK, veröffentlicht, geht der Weinkonsum in den englischsprachigen, westlichen Ländern zu Lasten des Bierkonsums nach oben. Dieser allgemeine Trend kann auch in Schweden und Deutschland beobachtet werden, also in Ländern, die eher Bier trinken. In England stieg der Weinkonsum von 1970 bis 1999 um 402 %. Der Report umfasst über 60 % der Weltbevölkerung und zeigt die wachsende Popularität des Bieres in Ländern wie Portugal, Spanien, aber auch Brasilien, Paraguay und Türkei.
Weltweit hat die Bierproduktion im Jahre 1998 um fast 1,4 Mio hl zugenommen und das vor allem in Südostasien und Lateinamerika..
Archiv
Die St. Petersburger Brauerei Baltika ist im Jahr 2000 auf einen Ausstoß von 10,3 Mio hl gekommen, 7,48 Mio hl im Stammbetrieb in St. Petersburg, 1,33 Mio hl in der Brauerei Baltika-Don und 1,47 Mio hl in Tula. Für das Jahr 2001 rechnet Generaldirektor Bollojew mit einem Gesamtausstoß von 13 Mio hl. Der Marktanteil ist von 14,8% auf 19,5% gestiegen.
Archiv
Die EU-Kommission hat in der vergangenen Woche zwei portugiesische Brauereien wegen Kartellverdacht durchsucht. Betroffen waren die Uniao Cervejeira und die Central de Cervejas, die gemeinsam rund 98% des portugiesischen Biermarktes unter sich aufteilen.
Markt
2000 betrug der Absatz der deutschen Brauereien knapp 109,7 Mio hl gegenüber 110,1 Mio hl 1999. An der Spitze der Bundesländer lag Nordrhein-Westfalen (29,5 Mio hl) vor Bayern (22,2 Mio hl). Exportiert wurden 2000 10,7 Mio hl (9,5 Mio hl 1999).
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