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Diverses

Der Deutsche Bundestag hat am 18. Mai 2001 die Novelle der Verpackungsverordnung von Bundesumweltminister Trittin beschlossen. Danach soll ab Anfang kommenden Jahres auf Getränkedosen und die meisten Einwegflaschen ein Pfand von 0,50 bzw. 1,00 DM erhoben werden. Der Einzelhandel kündigte eine Offensive gegen das Pfand an. Der Bundesrat erörtert den Entwurf am 21. Juni 2001.

Rohstoffe

Die Ergebnisse der EBC-Gersten-Feldversuche für die Ernte 2000 sind rechtzeitig zum 28. EBC-Congress veröffentlicht worden, der vom 12. - 17. Mai 2001 in Budapest stattgefunden hat. Als Standardsorten wurden Esterel (sechszeilig), Angora, Clarine und Regina bei den Wintergersten und Barke sowie Scarlett bei den Sommergersten eingesetzt.
Bei den Wintergersten wurde in den Regionen Zentral, Nord und West die Sorte Vanessa (1. Jahr) am besten eingestuft. Sie ist qualitativ der Standardsorte Regina ebenbütig, bringt einen höheren Extrakt sowie Ertrag bei hohem DP und guter Korngröße.
Bei den Sorten aus dem zweiten Jahrgang schnitt Opal als gute Winter-Braugerste ab: Extrakt und Ertrag waren höher als bei den Standardsorten. Jahr). Alliot und Prestige zeigten im 1..

Recht

Als ein Verkaufsfahrer eingestellt wurde, gab dessen Mutter eine selbstschuldnerische Bürgschaft für alle Ansprüche des Arbeitgebers aus dem Beschäftigungsverhältnis ab. Deshalb wurde die Mutter später auf Zahlung der Höchstsumme von 5000 DM in Anspruch genommen. Nach dem Urteil des Bundesarbeitsgerichts vom 27. April 2000 - 8 AZR 286/99 - war die Bürgschaftsvereinbarung gemäß § 9 Gesetz über Allgemeine Geschäftsbedingungen aber unwirksam. Es ging um das Versprechen eines Einstehens für künftige Verbindlichkeiten, was Anlass für eine formularmäßige Höchstbetragsbürgschaft sein kann. Jedoch muss der Bürge schon bei Abschluss des Bürgschaftsvertrages erkennen können, aus welchem Grunde und bis zu welcher Höhe die Forderungen entstehen werden..

Recht

Die Perlenflasche für Mineralwasser genießt jetzt in der 0,7-l-Glasvariante europaweiten Markenschutz. Nach Angaben von Andreas Rottke, Vorstand der Genossenschaft Deutscher Brunnen (GDB), besitzt auch die 1-l-PET-Mehrwegflasche dieses markengeschützte, unverwechselbare Perlendesign.
Im Jahre 2000 hat die deutsche Brunnenindustrie rd. 140 Mio DM in PET-Flaschen und -Kästen investiert, ohne Berücksichtigung von Anlageninvestitionen. Insgesamt stehen den 1,8 Mrd Glas-Mehrwegflaschen z.Zt. 200 Mio PET-Mehrwegflaschen und dazu gehörige Kästen für die Abfüllung von Mineralwasser und Mineralwasser-Erfrischungsgetränken zur Verfügung..

Diverses

Die Perlenflasche für Mineralwasser genießt jetzt in der 0,7-l-Glasvariante europaweiten Markenschutz. Nach Angaben von Andreas Rottke, Vorstand der Genossenschaft Deutscher Brunnen (GDB), besitzt auch die 1-l-PET-Mehrwegflasche dieses markengeschützte, unverwechselbare Perlendesign.
Im Jahre 2000 hat die deutsche Brunnenindustrie rd. 140 Mio DM in PET-Flaschen und -Kästen investiert, ohne Berücksichtigung von Anlageninvestitionen. Insgesamt stehen den 1,8 Mrd Glas-Mehrwegflaschen z.Zt. 200 Mio PET-Mehrwegflaschen und dazu gehörige Kästen für die Abfüllung von Mineralwasser und Mineralwasser-Erfrischungsgetränken zur Verfügung..

Diverses

Nach einer Studie von Canadean ist die Akzeptanz der Verbraucher der Schlüssel zur Zukunft der Kunststoffflaschen für Bier. Nach dieser Studie sind mittlerweile viele der technischen Schwierigkeiten mit dem Material überwunden. Die Konsumenten werden diese Verpackung akzeptieren, wenn das gesamte Produkt gut ausieht, sich gut anfühlt und auch noch gut schmeckt.
In erster Linie Polyethylen-Naphtalat (PEN), ein stärkeres Polymer als Polyethylen-Terephtalat (PET) bringt eine höhere Temperaturstabilität und bessere Barriereigenschaften zur Erhaltung des Bieraromas. Der Preis von PEN im Verhältnis zu PET ist von 1995 bis 1999 von 10:1 auf 5:1 gesunken und dürfte weiter fallen.
Allerdings nimmt der Konsument die Plastikflasche für Bier nur zögernd an..

Diverses

Der Deutsche Mälzerbund e.V., Bonn, veranstaltete seine diesjährige ordentliche Mitgliederversammlung am 10. Mai 2001 in Hamburg. Präsident Gotfried Bauer verwies in seiner Eröffnungsansprache auf die generell knappe Rohstoffversorgung zu hohen Preisen. Auch die stark gestiegenen Energie- und Frachtkosten, die auf Grund der längerfristigen Malz-Lieferverträge zur Zeit des Abschlusses noch keine oder nur geringe Berücksichtigung gefunden hätten, machen der Branche lt. Bauer zu schaffen.
Die auf Grund des äußerst wettbewerbsintensiven Biermarktes insgesamt unbefriedigenden Abschlüsse haben zu einer alles in allem schlechten Ertragslage der deutschen Malzindustrie geführt.
Positv stellt sich der weltweit steigende Malzbedarf dar. Der Welthandel mit Malz dürfte bei ca..

Diverses

Der erste Vormittag des 28. EBC-Congresses, der vom 12. bis 17. Mai 2001 in Budapest stattgefunden hat, war dem Thema "Bier und Gesundheit" gewidmet. Den Auftakt machte Dr. Hubert Sacy, Generaldirektor von Éduc àlcool, Montréal, Kanada, mit seinem viel beachteten Referat "Anleiten zu gesundem mäßigen Trinken". Seiner Organisation geht es, so erläuterte Sacy, nicht um das Verdammen des Alkohols, sondern um Anleitungen zu einem vernünftigen und damit auch gesunden Umgang mit alkoholischen Getränken in allen Altersgruppen. Der Umgang mit alkoholischen Getränken ist für Sacy in erster Linie eine Frage des kulturellen Umfeldes. Dabei spielt die absolute Höhe des Pro-Kopf-Konsumes nicht die entscheidende Rolle. Wichtiger ist, wie der einzelne mit seinem Konsum umgeht und wie er darauf reagiert.

Marketing

Für rd. 5,4 Mio DM setzen in Dasing zehn Landwirte und der Besitzer der Brauerei Kühbach ein neues Vermarktungsmodell für regionale Produkte um. Ein Bauernmarkt wurde als Raststätte konzipiert; das Projekt wurde mit 1,2 Mio DM jeweils zur Hälfte vom Freistaat Bayern und der Europäischen Union gefördert. Die Besonderheit besteht in der Kopplung von Verkauf regionaler Schmankerln, Raststätte mit Biergarten und Spielplatz mit Streichelzoo. Eröffnung mit den Kühbacher Bierspezialitäten wird am 15. Juli 2001 sein.

Rohstoffe

Bei der Jahresversammlung des Verbandes der Hopfenkaufleute und -veredler e.V. Ende April begrüßte der amtierende 1. Vorsitzende, Peter Barth, die vollzählig erschienenen Handelsfirmen. Er wies darauf hin, dass in einer Zeit von Unternehmenszusammenschlüssen in der Braubranche auch beim Hopfenhandel eine Verringerung der Zahl der Firmen unumgänglich war. Nach den erfolgten Zusammenschlüssen von Firmen, aber auch von Erzeugergruppen, seien jetzt im Wesentlichen vier Gruppen im Hopfenmarkt tätig und stellten für die Braubranche zuverlässige und wettbewerbsfähige Partner dar. Jetzt sei es vordringliche Aufgabe, dass die angestrebte Verbesserung der wirtschaftlichen Lage des Hopfenhandels auch umgesetzt wird. Vielmehr müssten die Kosten der Fusionen beim Handel erst noch verdaut werden.B.G.

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