Recht
Ein Arbeitgeber, der einem Arbeitnehmer eine vergleichende Modellrechnung voraussichtlicher Versorgungsansprüche anbietet, um dessen tarifvertraglich eingeräumte Wahlentscheidung zu unterstützen, aus einer bestehenden Versorgungszusage in ein anderes Versorgungssystem zu wechseln, haftet für eine etwaige Unrichtigkeit dieser Modellrechnung.
Ergibt sich aus einer unrichtigen Modellrechnung zu Unrecht, dass die Versorgungsalternative günstiger ist als die bestehende Zusage, und wechselt der Arbeitnehmer daraufhin in dieses Versorgungssystem, muss der Arbeitgeber ihn so stellen, wie er nach der ursprünglichen Versorgungszusage gestanden hätte. Diese Schutz- und Rücksichtnahmepflicht des Arbeitgebers gilt auch für die Vermögensverhältnisse des Arbeitnehmers.11.2000 - 3 AZR 13/00).
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Alternativ zur bewährten Filtration mit Tiefenfilterschichten gewinnt die Filtration mit Tiefenfilterkerzen mehr und mehr an Bedeutung. Am Beispiel der Postbrauerei Weiler im Allgäu stellt das Unternehmen E. Begerow GmbH & Co. aus Langenlonsheim eine zweistufige Bierfiltration mittels Tiefenfilterkerzen nach der Kieselgurfiltration vor.
In der Regel beinhaltet die erste Filterstufe einen Trapfilter, bestückt mit Polypropylenkerzen (PP-Tiefenfilterkerzen) mit einer nominalen Abscheiderate von 3 bis 6 µm, diese halten Kieselgur- und PVPP-Partikel vollständig zurück. Die zweite Filterstufe (Feinfilter) hält Hefen zurück und filtriert stark keimreduzierend. Ausgelegt wird dieser Filter ebenfalls mit Polypropylentiefenfilterkerzen zwischen 0,6 - 0,3 µm.B.
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Diverses
Der nachstehende Leserbrief von Fritz Gutmann, Brauerei Gutmann, Titting, bezieht sich auf das bereits in der "Brauwelt" Nr. 17 (2002) erschienene Editorial mit dem Thema "Gemeinsam schlagkräftiger werden".
Der Kommentar spricht vielen Brauern aus dem Herzen. Es wurde dabei ein Thema aufgegriffen, das über Jahre hinweg diskutiert wurde, ohne dass dabei ein entscheidender Fortschritt erzielt wurde.
Es gibt in Bayern etwa 650 Brauereien, eine einmalige Struktur in Deutschland, ja auf der ganzen Welt. Es muss alles unternommen werden, dabei sind wir betroffenen Brauer selbst gefragt, diese Brauereilandschaft in ihrer Vielfalt zu erhalten. Die wichtigsten Zukunftsfragen können nur gemeinsam gelöst werden. Dem Bayerischen Brauerbund gehören ca. 350 Betriebe an..
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Die vorgestellten Ergebnisse zeigen, dass für sich betrachtet der intrazelluläre Trehalosegehalt der Hefe in keiner engen Beziehung zur Widerstandsfähigkeit der Zellen in physiologisch ungünstigen Situationen steht. Kann einerseits nachvollzogen werden, dass Trehalose die Funktion eines Reserve-kohlenhydrates in Hungersituationen ausübt, so sind andererseits mit Blick auf einen guten Konservierungserfolg andere Parameter, wie der Hefestamm, die Wahl des Konservierungsschutzmittels, die Zusammensetzung des Vorzuchtmediums, das Bewegen und Belüften der Zellen während der Vorzucht und das Vorzuchtalter, von großer Bedeutung. Zukünftige Untersuchungen sollten daher verstärkt die Zusammensetzung der Zellmembranen berücksichtigen. (15) und Walker (16) hingewiesen.
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Alle wollen sie was werden. Die einen, indem sie draufhauen, reinhauen und zerschlagen. Wie Jack Welch, Amerikas Superstar CEO. Die anderen, indem sie mit Charme, Chuzpe und Courage die Gunst der Stunde nutzen. Wie Pete Slosberg, der es zum Promi der US-amerikanischen Mikrobrauerszene brachte. Heute ist Welch in Rente und Slosberg ein abge-
stürzter Highflyer. Die Zeit ging über sie hinweg. Nicht aber über Carlos Alvarez, der lange und beharrlich am Aufbau seines Biermarkenportfolios arbeitete.
Alle wollen sie was werden. Sie wollen Reichtum, Glück und Erfolg und wenn möglich auch etwas Ruhm. Nichts anderes verbirgt sich hinter der Formel "The American Dream". Deutsche wollen entweder gut essen oder gut schlafen, Konsum oder Sicherheit, so der Volksmund.
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Von 100 EUR, die 2001 durchschnittlich für alkoholhaltige Getränke ausgegeben wurden, entfielen 32,40 EUR auf Wein und nur noch 30,70 EUR auf Bier. Auch die neuesten Zahlen für das erste Quartal 2002 zeigen, dass von einer Abschwächung der Nachfrage keine Rede sein kann; 3% mehr Haushalte als im Vorjahreszeitraum haben Wein eingekauft. Die eingekaufte Menge stieg sogar um 8%, wobei Rotwein mit 10% etwas stärker zulegen konnte als Weißwein mit 7%.
AfG
Der Pro-Kopf-Verbrauch von Mineral- und Heilwasser ist in 2001 auf 104,1 l gestiegen. Im Vorjahr trank jeder Deutsche 100,3 l, meldete der Verband Deutscher Mineralbrunnen. Der Umsatz der gesamten Branche betrug rund 2,8 Mrd EUR (+ 4,8%). Die abgefüllte Menge Mineralwasser lag bei 7,83 Mrd l (+ 4,4%), die von Heilwasser bei 264,5 Mio l (-7,0%), die von Mineralwasser mit Aroma bei 78,3 Mio l (- 8,6%) und die von Mineralbrunnen-Erfrischungsgetränken bei rund 2,57 Mrd l (+ 6,0%).
Verpackung
Den Werkstoff PEN für Mehrwegkunststoffflaschen beschrieb Dr. Robert Rupprecht, BP, Sunbury/UK, anlässlich des zweiten PETnology Forum in Hamburg. PEN wird von Rexam in mehreren Anwendungen (s.u.) für Bier eingesetzt. Temperaturbeständigkeit, gute Barriereeigenschaften und UV-Schutz sind die wesentlichen Vorteile gegenüber PET. PEN eignet sich auf Grund seines deutlich höheren Materialpreises jedoch nur im Mehrweg-Einsatz. Nach Rupprechts Berechnungen werden weltweit etwa 500 Mio hl in Mehrweg-Gebinde abgefüllt, sodass sich für den Einsatz von PEN ein interessantes Marktvolumen darstellt. Weltweit gibt es nur eine kommerzielle Produktionsstätte (von BP) mit 30 000 t/Jahr Produktionskapazität. In einer weiteren Rechnung verglich er PEN mit einer Multilayer-Einweg-PET für Bier.
Dr.a. J.
Verpackung
Die Bundesregierung sieht den Weg frei für das Pflichtpfand auf Dosen und Einwegflaschen für Bier und Mineralwasser. Getränkehändler scheiterten am 27. Juni 2002 mit dem Versuch, das Dosenpfand durch das Bundesverfassungsgericht (BVG) stoppen zu lassen. Mit der Nicht-Annahme der Klage durch die Karlsruher Richter (1 BvR 575/02) stehe der Einführung des Pfands am 1. Januar 2003 nichts mehr im Wege, sagte Bundesumweltminister Jürgen Trittin. Der Handel kritisierte das Pfand erneut als ökologisch sinnlos und als Belastung für die Geschäfte. Die Richter in Karlsruhe nahmen die Klage von zehn Getränkeunternehmen und Einzelhandelsgesellschaften nicht zur Entscheidung an, da die Beschwerdeführer nicht den gängigen Rechtsweg beschritten hätten..
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Die Bundesliga ist gelaufen, die Fußball-Weltmeisterschaft steht vor der Tür. Was viele deutsche Fans dabei besonders freut: Dank der Leistung der Teams Irland und Portugal ist Holland, unser ewiger Rivale, nicht dabei. Darauf sollen jetzt alle mit dem Dr. Max Oranjesaft, dem Trendbier von Nordbräu, anstoßen. Zu erkennen ist der Dr. Max Oranjesaft im Getränkehandel an der typischen Dr.-Max-Gold-Flasche und der orangefarbigen Halskrause und dem Schriftzug "Ihr seid nicht dabei". In der Flasche steckt Dr. Max Gold: Es wird sanfter als ein Pils und prägnanter als ein Helles beschrieben.