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So schnell kann es gehen. Noch vor vier Jahren wurde die Fusion der Bierinvestments von Orkla und Carlsberg zu Carlsberg Breweries als strategische Großtat skandinavischer Unternehmen gefeiert. Heute sind Orkla und Carlsberg wieder geschiedene Leute. In einem Akt beispielhafter Offenheit gaben die norwegischen Finanzinvestoren von Orkla die Gründe für das Scheitern ihrer Ehe bekannt: Sturheit, Zögerlichkeit und Arroganz. Nicht bei ihnen, versteht sich, sondern bei den anderen. Neben den, sagen wir mal, klimatischen Differenzen hätten aber strategische den Ausschlag gegeben, die Verbindung zu lösen. So hätte Carlsberg in den vergangenen Jahren einige Gelegenheiten verstreichen lassen, interessante Unternehmen zu kaufen, u.a. ....
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Carlsberg, die dänische Tochter von Carlsberg Breweries, wird ihre Marketingabteilungen für Carlsberg, Tuborg und Coca-Cola zusammenlegen und dadurch 130 Stellen einsparen. Gegenwärtig beschäftigt Carlsberg 2800 Mitarbeiter in Dänemark.
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Bei Molson ist vorerst Schluss mit Samba, nachdem der kanadische Brauer bekanntgeben musste, dass der Einbruch in Brasilien im letzten Quartal 2003 den Jahresgewinn des Konzerns für das gegenwärtige Finanzjahr (bis 31. März 2004) von den vorgesehenen 14,5 Prozent auf zwei Prozent drücken werde. Wenn alles gut geht, steigt das EBIT zwischen null Prozent und zwei Prozent auf 512 Mio CAD bis 520 Mio CAD. Der Bierabsatz in Brasilien sei zwischen Oktober und Dezember 2003 im Vergleich zum Vorjahr um 23 Prozent zurückgegangen, so Daniel O’Neill, der Präsident und CEO von Molson. Als Erklärung gab er an, der Umbau des Vertriebs hätte länger gedauert als geplant. ...
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Andere Unternehmen bemühen einen Headhunter, wenn sie einen Nachfolger für den ausscheidenden Vorstandschef suchen. Bei Foster’s hingegen entschloss man sich für die interne Lösung. Warum in die Ferne schweifen, wenn man gute Mitarbeiter hat? Wenige Wochen, nachdem der Präsident und CEO, Ted Kunkel, seinen Rücktritt angekündigt hatte, wurde der altbekannte Neue vorgestellt: Trevor O’Hoy, langjähriges Mitglied des Vorstandes. Damit hatte das Rätselraten ein Ende. Der Zeitpunkt für Kunkels Rücktritt war klug gewählt, jetzt, da bei Foster’s keine spektakulären Übernahmen anstehen und Kunkel sich keine weiteren Meriten mehr verdienen konnte. ...
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Elopak ist seit dem Jahr 2000 durch ein Büro in Peking in China vertreten. Jetzt wird ein neues Produktionswerk in China im Jointventure mit dem japanischen unternehmen Nippon Paper-Pak Co. Ltd. errichtet. In diesem Werk sollen jährlich rd. 700 Millionen Getränkekartons nach neuester Technologie gefertigt werden. Hauptprodukt wird der Pure-Pak®-Karton sein, der dann vor Ort beim Kunden mit einer Pure-Pak®-Abfüllanlage für Frischmilch, aseptische Säfte und Spezialprodukte befüllt wird.
Verpackung
Freiberger Premium-Pils wird ab sofort im 20-Zylinder-Superkasten ausgeliefert. Attraktiv, displaystark und mit komfortablem Air-Touch-Griff unterstreicht der speziell für das Freiberger Premium-Pils entwickelte Mehrweg-Komfort-Kasten den besonderen Anspruch des Bieres: Mit aufwändig gestaltetem, modernem Design in 3-D-Optik.
AfG
Ab Mai führt der Getränkekonzern auch in Deutschland sein stilles Mineralwasser Dasani ein, das binnen zweieinhalb Jahren zu einem der Marktführer werden soll. Das Wasser soll in leicht blau eingefärbten Plastikflaschen verkauft werden und rund 69 Cent den halben Liter und rund 89 Cent für die Eineinhalb-Liter-Packung kosten. Das Wasser für den deutschen Markt stammt demnach aus der Andina-Quelle im brandenburgischen Genshagen südlich von Berlin. Der Konzern hatte mit dem Verkauf des Wassers 1999 in den USA und Kanada begonnen, bis Ende dieses Jahres soll es in über 20 Ländern weltweit zu haben sein.
Markt
Auf der Tabelle auf Seite 357 sind die Inlandsabsätze der einzelnen Brauereigruppen bzw. großen Privatbrauereien ausgewiesen. Der Gesamtausstoß aller Unternehmen stieg von 73,162 Mio hl im Jahr 2002 auf 75,825 Mio hl im Jahr 2003. Die Inlandsabsätze aller Unternehmen sind von 66,279 Mio hl im Jahr 2002 auf 66,514 Mio hl im Jahr 2003 angestiegen. Somit ergibt sich eine Ausfuhr von 9,25 Mio hl für die aufgeführten Unternehmen, was einem Anteil von 77 Prozent an der Gesamtausfuhr entspricht. Diese 13 Brauereigruppen und Privatbrauereien vereinigen 72 Prozent des Gesamtausstoßes in der Bundesrepublik Deutschland auf sich und die Konzentration wird weiter fortschreiten. Sie wird im Jahr 2004 nochmals um ca. 4,5 Mio hl ansteigen und somit ihren Absatz auf ca.....
Management
Die Bitburger Brauerei Th. Simon GmbH braut mit über 4,2 Mio hl eine der größten Biermarken Deutschlands. Sie erzielte im Jahre 2002 einen Umsatz von über 390 Mio EUR und investierte im gleichen Jahr rd. 30 Mio EUR in Markenpflege, Technik und Umweltschutz. Um dem hohen Anspruch „Qualität auf allen Ebenen“ gerecht zu werden, setzt die Bitburger Brauerei auf Prozesssteuerung und -kontrolle auf allen Ebenen. In einem Treffen mit Fachjournalisten erläuterte Dieter Lichter, Projekt-Leiter Elektrotechnik/Prozessautomatisierung, im Herbst vorigen Jahres den Aufbau des Prozesssteuerungssystems und die Philosophie, die hinter diesen Systemen steht. Außerdem sind als Maschinensteuerungen ca..
Recht
"Informationen über die EU-Verordnung 178/2002 und ihre Folgen für die Malz- und Brauwirtschaft" stellte Dr.-Ing. Stefan Kreisz auf dem 37. Technologischen Seminar dar. Die Verordnung (EG) 178/2002 zur Lebensmittelsicherheit trat am 21. Februar 2004 in Kraft. Unter anderem die Artikel 14 bis 20 gelten ab dem 1. Januar 2005 und bedürfen in der Umsetzung sorgfältige Vorbereitungen.
Ziele sind, ein hohes Maß an Gesundheits- und Verbraucherschutz zu gewährleisten und eine unabhängige Europäische Lebensmittelbehörde einzurichten. Den Erzeugern, der Industrie und den Zulieferern wird die Hauptverantwortung für sichere Lebensmittel übertragen. Die amtliche Überwachung erfolgt auf nationaler und europäischer Ebene.....