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Betriebswirtschaftliche Forderungen sowie Produkt- und Prozess-Sicherheit sind wesentliche Gründe für den starken Trend zur Vollautomatisierung der Produktion von Mineralwasser. Bewährt hat sich der Einsatz von Funktionsmodulen, deren Wirkungsweise und Prozesseinbindung der Autor im folgenden Beitrag beschreibt.

Die Mineralwasserproduktion - modular strukturiert und vollautomatisch gesteuert - entwickelt sich seit einigen Jahren zu einem stetigen Trend. Zu den Gründen hierfür gehören neben steigendem Kostendruck die gestiegenen Anforderungen an die
- mikrobiologische Qualität des Getränks;
- Prozess-Sicherheit;
- Dokumentation der Produktion;
- Erweiterungsfähigkeit und Flexibilität der Produktion u.v.a.m. ...

Abfüllung

Abfüllung im Mittelstandsbetrieb | Die Brauerei Egg im österreichischen Egg/Vorarlberg füllt Bier und Limonaden in fünf Flaschenformate mit unterschiedlichen Verschließarten. Der neue Kurzrohrfüller BKM Varifill 24/KK/6/SV6 bietet der Mittelstandsbrauerei wesentliche Vorteile. Diese finden Sie ebenso wie die Daten der Inbetriebnahme im folgenden Beitrag.

Qualitätssicherung

Verschlusstechnik | Im Bügelverschluss vereinen sich Tradition und Innovation je nach Verbrauchergruppe. Moderne Materialien kompensieren Nachteile und stellen Vorteile wie Wiederverschließbarkeit und Mehrwegfähigkeit in den Vordergrund. Prof. Heinrich Vogelpohl berichtet über Messergebnisse zu Dichteprüfungen unterschiedlicher Materialien und Formen der Verschlussköpfe.

Bügel- und Hebelverschlüsse gehen auf das 19. Jahrhundert zurück, als Glasflaschen mit hinreichend maßhaltigen Flaschenmündungen industriell hergestellt werden konnten. Schätzungen gehen davon aus, dass bis zum Jahr 1900 etwa 20 000 Patente für Flaschenverschlüsse eingereicht wurden. Die Renaissance der Bügelverschlüsse zum Verschließen von Bierflaschen stellt heutzutage zwar einen technischen Anachronismus dar, bietet jedoch die Chance, neue Verpackungsarten in den Markt zu bringen, die von vielen Kunden aus unterschiedlichen Beweggründen angenommen werden. Zum einen vermitteln Bügelverschlussflaschen Erinnerungen an vergangene Zeiten und werden deshalb von traditionell eingestellten Konsumenten bevorzugt. Zum anderen stellen sie für jüngere Verbrauchergruppen Verpackungsinnovationen dar, die Neugier wecken und zum Ausprobieren anregen. Einen unbestreitbaren Vorteil bieten jedoch die Bügelverschlüsse: die problemlose Wiederverschließbarkeit der Bierflasche. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass das Verschließmittel mit der Flasche verbunden und damit mehrwegfähig ist.

Zu den technisch und technologisch wichtigsten Eigenschaften von Flaschenverschlüssen zählen:

  • Innendruckfestigkeit;
  • Gasdichtigkeit, insbesondere gegenüber Sauerstoff und Kohlendioxid.

Während sich diese Eigenschaften an Standardverschlüssen, wie Kronenkorken, Anroll- und Kunststoffschraubverschlüssen, mittels genormter oder standardisierter Messmethoden vergleichsweise gut reproduzierbar bestimmen lassen, ergeben sich bei Bügelverschlüssen erhebliche Mess-unsicherheiten. Diese sind darauf zurück-zuführen, dass bei Bügelverschlüssen die Eigenschaften von verschiedenen Verschlusskomponenten bzw. -merkmalen abhängig sind. Zu nennen sind hier:

  • Material des Verschlussknopfes (Porzellan, Sinterkeramik, Polypropylen),
  • Formgebung des Verschlussknopfes (DIN-Knopf, Kugelknopf, 3-K-Knopf),
  • Material des Drahtbügels (Stahl 1.4301, 1.4016, 1.4404, verzinkter Stahl),
  • Material der Dichtscheibe (Naturkautschuk, thermoplastisches Elastomer),
  • Härte der Dichtscheibe (Shore-Härte),
  • Gestalt der Dichtung (Scheibe, Hohlkegel),
  • Alter und Verschleißzustand der Dichtung,
  • Altersbedingte Deformationen der Bügelverschlüsse und auch deren
  • Betätigungszahl.

Reproduzierbare Messergebnisse sind nur dann zu erwarten, wenn die beschriebenen Verschlusskomponenten weitgehend kontrollierbar sind und hinreichend genau konstant gehalten werden können. Die Maßhaltigkeit bzw. die Maßtoleranzen des Flaschenmundstücks gehen in die Ergebnisse ein …

Archiv

Zukunftsorientierte Fülltechnik | Nicht mehr wegzudenken aus dem Produktspektrum der Hersteller in Füll- und Verschließtechnik ist die PET-Flasche. Technische Optimierungen im Bereich der Fülltechnik wurden auf der BRAU Beviale 2004 stets in direktem Zusammenhang mit der Fülltechnologie für PET gesehen. Verbesserungen und neue Lösungen werden von den Unternehmen für den PET-Bereich entwickelt und zumeist auch auf den Anwendungsfall in einer Glaslinie übertragen. Susanne Blüml hat die wichtigsten Neuerungen zusammengefasst.

Markt

Die Entwicklung der Brauereigruppen und Privatbrauereien mit einem Gesamtausstoß über 2,0 Mio hl im Jahr 2004 im Vergleich zu 2003 hat Dr. Kai Kelch zusammengefasst. Er stellt den Absatz der Brauereien in Relation zum Gesamtabsatz nach Bundesländern und gibt damit ein differenziertes Marktbild. Die Einbeziehung des Umsatzes trägt der immer wieder im Fokus stehenden Preisdiskussion Rechnung.

Reinigung/Desinfektion

Saubere und gar sterile Oberflächen von Geräten und Trinkgefäßen, die mit Getränken kontaktieren, sind so leicht nicht zu bekommen. Trockene, nasse und dampfförmige Reinigungstechniken können zum Erfolg führen. Dies schließt jedoch nicht aus, dass die chemischen Hilfsmittel keine Spuren hinterlassen. Nachweismethoden der Mikro- und Nanoanalytik, bezogen auf die jeweiligen Substanzen, können oft kaum überwindbare Hindernisse darstellen. Sauber ja, aber bitte keine störenden Rückstände von genau jenen Substanzen, ohne die wohl kaum die erwünschte Sauberkeit zu erzielen ist. Um dieserart kein Risiko einzugehen, ist gelegentlich schon die "Produktvorspülung" angezeigt. Doch damit hat es noch nicht sein Bewenden. Was dabei zustande kommt, ist noch völlig offen..

Archiv

Das niederländische Unternehmen Schoeller Wavin Systems und das schwedische Unternehmen Arca Systems bilden eine neue Unternehmensgruppe unter dem Namen Schoeller Arca Systems mit Sitz in den Niederlanden. Die neue Gruppe wird der weltgrößte Hersteller für Kunststoffverpackungen für das Material-Handling. Die beiden Unternehmen verfügen über mehr als 30 Produktions- und Vertriebsstätten in nahezu allen Ländern Europas und auf dem amerikanischen Kontinent, mit nur wenigen Überschneidungen.

Archiv

Über die akustische Kamera, einem neuartigen System zur Lokalisierung von Geräuschquellen, berichtete auf der 91. VLB-Oktobertagung Dipl.-Ing. Gunnar Heilmann, Gesellschaft zur Förderung angewandter Informatik e.V., Berlin.
Dieses modulare Messsystem wurde ursprünglich für den Automobilbau entwickelt und inzwischen auch auf anderen Gebieten eingesetzt. Erfahrungen in der Getränkewirtschaft, zum Beispiel Flaschenkeller, bestehen noch nicht.
Mit der akustischen Kamera wird der Schall sichtbar gemacht. Mit ihr kann sowohl im Akustiklabor als auch auf freiem Feld oder in einer Industrieanlage gearbeitet werden. Je nach Ausführung ist das System für Lautstärken von 35 bis 130 dB, Frequenzen von 100 Hz bis 20 kHz und Messentfernungen bis 300 m einsetzbar. rer. nat.h..

Markt

Über den Stand der Diskussion zum Thema Flaschensortierung zwischen den Brauereien, dem Groß- und dem Einzelhandel berichtete Dr. Josef Fontaine, Geschäftsführer der VLB, Berlin, bei der diesjährigen Delegiertentagung des Bundesverbandes des Deutschen Getränkefachgroßhandels am 21. Februar 2005 in Köln. Die Qualität des Leergutes nimmt immer mehr ab. Als Gründe nannte Dr. Fontaine die Gebindeveränderungen (Individualflaschen), das Pflichtpfand (Mehrweg für Einweg), das Käuferverhalten (Mixkästen, Einzelflaschenverkauf in Trays) und die Pfanddifferenz. Die Flaschenvielfalt nimmt zu, selbst bei den Bügelverschlussflaschen. So kommt es am POS zu hohen Durchmischungsraten. Bei Sortieranteilen von über 10 Prozent kommt es in den Abfüllanlagen zu erheblichen Problemen. Als Lösungswege zeigte Dr.

Abfüllung

Es sind die so genannten sensiblen Getränke wie Säfte und Nektare, stille Fruchtsaftgetränke, Eistee und Eiskaffee, Sport und Energydrinks, plattes Wasser, Near Water, Milchmischgetränke und UHT-Milch, die einer hochkeimfreien Behandlung bei der Abfüllung bedürfen. Bei der aseptischen Abfüllung dieser Getränke wird zum einen die Kartonverpackung genutzt. Diese etablierte Verfahrensweise arbeitet mit relativ kostengünstigen, kleineren Abfüllmaschinen, hat jedoch unter betriebswirtschaftlichen und organisatorischen Gesichtspunkten den Nachteil, dass sich ihr Leistungsbereich in verhältnismäßig engen Grenzen bewegt. Zudem ist es eine Frage des Marketings, für welche Produkte welche Verpackungsarten gewählt werden. PP- oder HDPE-Behälter heraus. ...

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