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Die Zahl der Flaschen im Petcycle-System hat sich im Jahr 2001 gegenüber dem Vorjahr auf 200 Mio verdoppelt. Auch die Anzahl Betriebe, die auf das Petcycle-System setzt, ist gewachsen. Mittlerweile arbeiten 50% der Top 40 Mineralbrunnen und 25% der Top 20 Saftunternehmen mit Petcycle. Unter den PET-Verpackungen hält Petcycle nun einen Marktanteil von 10%.

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Bundesumweltminister Jürgen Trittin hat in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung die Einführung eines Pflichtpfandes auf Dosen und Einwegverpackungen für Bier, Mineralwasser und Erfrischungsgetränke mit Kohlensäure zum 1. Januar 2003 angekündigt. Der Bundesverband mittelständischer Privatbrauereien, der Bundesverband des Deutschen Getränkefachgroßhandels und des Getränkeeinzelhandels sowie der Ausschuss für Mittelstandsfragen des Deutschen Brauerbundes fordern auf Grund der weiter dramatisch sinkenden Mehrwegquote die unverzügliche Umsetzung der geltenden Verpackungsverordnung.

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Das Oberverwaltungsgericht, Berlin, entschied in letzter Instanz im Beschwerdeverfahren gegen das Dosenpfand, dass die Bundesregierung das Ergebnis einer Nacherhebung über den Mehrweg-Anteil bei Getränkeverpackungen bekannt geben darf. Das Gericht bestätige damit entsprechende Entscheidungen des Verwaltungsgerichts Berlin vom August 2001. Die Nacherhebung für den Zeitraum von Februar 1999 bis Januar 2000 bestätigt lt. Bundesumweltministerium die Unterschreitung der 72%-Mehrweg-Quote. Sechs Monate nach der Veröffentlichung müsse für Einweg-Getränkeverpackungen ein Pfand in Höhe von 0,25 EUR, bei einem Volumen über 1,5 l in Höhe von 0,50 EUR erhoben werden. Die Pfandpflicht erfasse zunächst nur Dosen und Einwegflaschen bei Bier und Mineralwasser..

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Die Schmalbach-Lubeca AG zählt weltweit zu den führenden Verpackungsherstellern für flüssige Lebensmittel. Kundenberater Jürgen Gaedtke stellte auf der 88. Oktobertagung der VLB den 50-jährigen Entwicklungsweg, insbesondere die Verringerung des Gewichts, der Getränkedose in dem Unternehmen dar.
Die Weißblech-Dose zu 33 cl wog 1973 noch 48,08 g. Jahr für Jahr wurde die Masse verringert und 2001 wiegt sie nur noch 22,5 g. Damit wurde z.B. auch eine enorme Kostenersparnis bei der DSD-Gebühr (0,056 Pf pro Gramm) erzielt.
Mit der verstärkten Einführung der 50-cl-Dose im Jahre 1992 sank deren Gewicht von 38 g auf jetzt 30,5 g. Materialbedingt sind die Aluminium-Dosen noch leichter, so wiegen diese Dosen gegenwärtig 14 g (50 cl) und 11 g (0,33 cl). 0,22 mm bei den 33 cl bzw..

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Als Vertreter des britischen REXAM-Konzerns informierte Horst-Werner Neumann, Leiter des technischen Kundendienstes in der deutschen Tochtergesellschaft REXAM Beverage Can Recklinghausen GmbH, auf der VLB-Oktobertagung 2001 in Berlin über Einflüsse, die sich durch die Materialreduzierung bei den zweiteiligen Getränkedosen auf den Verarbeitungslinien ergeben. Das kombinierte Tiefzieh-/Absteckverfahren für Aluminium wurde 1968 aus Amerika in Europa eingeführt und auch für die 33-cl-Weißblech-Dose weiterentwickelt. Damit wurden schon von Anfang an durch Materialverbesserungen, präzisere Maschinen und Werkzeuge, Geometrie-Änderungen und durch eine verbesserte Technologie die Voraussetzungen für weitere Materialreduzierungen bei den Dosen geschaffen.
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Mit der neuen Informationsbroschüre "Glasverpackung - dem Verbraucher zuliebe" will das Aktionsforum Glasverpackung den Verbraucher für die Verpackung gewinnen. Auf insgesamt 24 Seiten findet der Leser alles Wissenswerte von "A" wie "Altglas" bis "Z" wie "Zahlen und Fakten".

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In gesättigten Märkten, wie in Westeuropa, hat der Getränkekonsum bereits ein derart hohes Niveau erreicht, dass eine Steigerung kaum mehr möglich ist. Kohlensäurehaltige Getränke konkurrieren mit Säften, stillem Wasser, Bier und Spirituosen um die Gunst der Verbraucher. Zusätzlich kommen immer neue Getränke in den Markt, wie z.B. Alkopops, Eistee und fertige Mixgetränke, die den bereits arrivierten Marken Anteile abgraben. Wellness, Convenience und Zusatznutzen sind bei Getränkeverpackungen die aktuellen Themen. Die Verpackung muss das jeweilige Image von Getränken unterstützen und Markenbotschaften kommunizieren.

Bei den Verpackungstypen sticht der rasante Anstieg von Kunststoffbehältern anstelle von Glasbehältern ins Auge. Weltweit geht der Trend hin zu PET-Flaschen.

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Diese Frage versuchte Dipl.-Ing. Klaus Dembski, Saint-Gobain Oberland AG, Bad Wurzach, auf der 88. Oktobertagung der VLB zu beantworten und, um es gleich vorwegzunehmen, positiv im Sinne der Behälterglasindustrie für das traditionelle Verpackungsmaterial Glas. Die starke Verschiebung der Flaschenformen auf dem Biermarkt in den letzten zehn Jahren, die Euro-Flasche wurde durch die NRW-Flasche ersetzt, die Standard III-Bierflasche und die Vichy-Flasche verlieren an Bedeutung, stark im Kommen sind die Longneck- und sonstige Flaschenformen, spricht für die starke Präsenz der Glasflaschen. Diese Verschiebungen bei den Bierflaschen haben ihre Ursache im rückläufigen Bierverbrauch, dem sich wandelnden Getränkemarkt und den Marketingaktivitäten. Gegenwärtig besteht Dominanz der Longneck-Flaschen..

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Vielfalt und Umfang der Verpackungen in der Konsumgüterindustrie sind ein Spiegelbild für den technischen Entwicklungsstand eines Landes und den Lebensgewohnheiten dieser Menschen. In der Brauwirtschaft war bisher die Vielfalt durch die Zweckmäßigkeit begrenzt. Zwar veränderten sich im Laufe des vergangenen Jahrhunderts Farbe, Form, Inhalt und Verschlüsse bei den Bierflaschen aus Glas, in der Tendenz blieb der Behälter für das portionierte Verpacken der Getränke erhalten.

Der Kasten als Sammelverpackung war in erster Linie eine Rationalisierungslösung für Handhabung und Transport und wurde erst in unserer Zeit neben den Aspekten der Flaschenausstattung selbst zu einem Symbol für die jeweilige Marke. Auch die weiteren Forderungen an eine Verpackung, z.B.
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