Verpackung
Für Handel und Brauereien sind Einweggetränkeverpackungen künftig die bessere Alternative für den bundesweiten Verkauf – sowohl unter ökonomischen als auch unter ökologischen Gesichtspunkten. Dabei verspricht insbesondere die Getränkedose ein wachsendes Zusatzgeschäft und ist gleichzeitig das umweltfreundlichste Einweggebinde. Dagegen schwinden die Umweltvorteile von Mehrweg zunehmend. Grund dafür sind jüngste Marktentwicklungen, aber auch die Änderung der EU-Verpackungsgrößenverordnung vom April 2009. Eine weitere gesetzliche Unterstützung des Mehrwegsystems ist daher kaum zu erwarten.
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Der Reinigung von Mehrwegflaschen kommt in der Brauerei eine große Bedeutung zu. Dabei sollte der einzelne Betrieb stets um das Wissen für die bestangepasste Konfiguration der Flaschenreinigungsmaschine bemüht sein. Leitende Motive sind die Aspekte der Wirtschaftlichkeit und der Umweltbelastung, da es sich um einen sehr kostenintensiven Prozess mit hohem Ressourceneinsatz handelt. Zudem muss das Leergut eine Reinheit aufweisen, die eine problemlose Weiterverarbeitung zulässt. Doch wie kann damit im Zusammenhang der Reinigungserfolg erfasst und bewertet werden? Wie effektiv ist die Reinigung?
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Ulrich Etiketten installierte in Wien-Strebersdorf eine eigene Recycling-Anlage für Auswaschmittel für UV-Flexo-Klischees. Diese Anlage spart nicht nur Entsorgungskosten ein, sondern auch Lagerfläche durch den Wegfall des Lösemittellagers sowie Transportkosten durch erhebliche Reduktion der Lösemitteltransporte. Der Familienbetrieb reduziert die Chemikalien um 90 bis 95 Prozent (24 000 kg Lösemittel pro Jahr). Künftig werden nur mehr circa 2000 kg Lösemittel entsorgt werden müssen. Ulrich Etiketten fügt lediglich 15 Prozent neue Chemikalien hinzu, wodurch einerseits die Entsorgungskosten enorm gesenkt werden und andererseits die Umwelt nachhaltig geschont wird.
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Der Geschäftsbereich Beverage der Huber Packaging Group, Öhringen, geht neue Wege und stärkt mit der eigens hierfür entwickelten 4E-Methode die Fokussierung auf die Verbraucher. Es ist klar erkennbar, dass es zukünftig deutliche Veränderungen im Verbraucherverhalten geben wird. Hier die richtige Antwort in Form von Produkten und Lösungen zu geben, wird über den Erfolg von morgen entscheiden. Die BRAUWELT sprach mit Markus Britsch über seine ersten Monate als Geschäftsbereichsleiter Beverage.
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Wirtschaftskrise hin oder her, Realität ist, dass durch die Globalisierung der Märkte auch die deutsche Brauwirtschaft ihre Vorteile genutzt hat. Mehr noch, der stetig sinkende Absatz im Inland konnte durch neue Absatzkanäle teilweise kompensiert oder gar ausgebaut werden. Dies bewahrte einige Brauereien mit Sicherheit vor dem Aus. Um die Kosten für Fassgebinde kalkulierbarer zu gestalten, stehen im Einwegbereich mehrere Alternativen zur Verfügung. Hier wird das KeyKeg der niederländischen Vertriebsgesellschaft Lightweight Containers BV anhand bisher gewonnener Erfahrung beschrieben.
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Der Spezialpapierhersteller Brigl & Bergmeister in Österreich und Papirnica Vevce in Slowenien können neben dem Umweltzertifikat ISO14001 und dem Hygienezertifikat HACCP nach DIN15593 nun auch das Nachhaltigkeitssystem nach PEFC für deren Produkte ausweisen. PEFC bedeutet „Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes“, zu Deutsch: Ein Programm für die Anerkennung von Waldzertifizierungssystemen. Über Ländergrenzen hinweg verfolgt es ein Ziel: die weltweite Verbesserung der Waldnutzung und Waldpflege.
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Thomas Netzer (43) übernahm im Januar 2009 die Vertriebsleiterposition bei Logipack, Bremen. Er verantwortet bei dem Systemdienstleister für Prozess-, Verpackungs- und Logistiklösungen im Mehrwegbereich den deutschlandweiten Vertrieb.
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Ende der 70er-Jahre wog sie noch etwa 24 Gramm. Heute ist sie mit rund 13 Gramm fast halb so schwer – und ihr Gewicht fällt weiter. Eine Nachricht, die bei Stars und Prominenz direkt den Weg auf die Titelblätter finden würde, ringt den meisten bei der Halbliter-Aluminiumdose nur ein müdes Lächeln ab. Dabei haben fünf Prozent Gewichtsverlust bei der Getränkedose größere Auswirkungen auf die Umwelt als die Diät-Strategien aller Prominenten der Welt zusammen.
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Falsch etikettierte Lebensmittel sind unter allen Umständen zu verhindern. Trotz funktionierender Abläufe, Kontrollmechanismen und moderner Technik können derartige Fehler wohl nicht zu 100 Prozent ausgeschlossen werden. Eine Falsch-Etikettierung ist mit Ärger, Kosten und im Extremfall sogar mit Image-Schäden verbunden. Das Restrisiko einer Falschetikettierung lässt sich mit einem kamerabasierten Erkennungs- und Kontrollsystem weiter einschränken.
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