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Im Zuge der Diskussionen über die 2010 anstehende 6. Novelle der Verpackungsverordnung (VerpackV), in deren Vorfeld die Quoten und Ökobilanzen der einzelnen Materialien erneut überprüft werden, werden wieder alte Dogmen und die Studien des Umweltbundesamtes (UBA-Studien) aus den 90er Jahren bemüht. Dabei sollten veraltete Datengrundlagen bei nachhaltig veränderten Konsumsituationen keine Grundlage mehr für staatliche Eingriffe bilden. Die in den UBA-Studien abgebildete durchschnittliche Marktsituation hat heute keinen Bestand mehr; eine klare Trennlinie „vorteilhaft/nicht vorteilhaft“ lässt sich auf dieser Basis nicht länger ziehen. Neue Entwicklungen auf dem Biermarkt zeigen: Die Aluminium-Kreislaufdose ist heute auf Augenhöhe mit Mehrweggebinden.

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Ball Packaging Europe und die Fachhochschule Trier haben gemeinsam mit dem Deutschen Verpackungsinstitut [EV] (dvi) im Rahmen der Packvision 2009 die nächste Generation von Getränkedosen entwickelt. In dem Zukunftswettbewerb der Verpackungsbranche arbeiten Unternehmen und Designstudierende an neuen Lösungen und Verpackungskonzepten für reelle Produkte. Bei der Gestaltung standen nicht allein die Verpackungen im Mittelpunkt, gefragt waren auch Produkt-Innovationen für den Inhalt.

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„Saft liebt Glas“: Mit diesem Slogan ruft das Bündnis mehrwegorientierter Verbände die Verbraucher auf, sich beim Fruchtsaftkauf bewusst für die Markensäfte in der Glasmehrwegflasche zu entscheiden. Dies sei ein aktiver Beitrag zum Erhalt des Mehrwegsystems, dem angesichts des derzeitigen Kaufverhaltens das Aus drohe − mit weit reichenden Auswirkungen auf die regionale Wirtschaft und die Umwelt.

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Der A. Kempf Getränkegroßhandel GmbH in Offenburg ist eine 100%ige Tochter der Edeka Handelsgesellschaft Südwest. Es ist eines der größten süddeutschen Getränke-Logistikunternehmen mit 560 Mitarbeitern an zwei Standorten. Rund 2000 verschiedene Artikel werden täglich an über 450 Geschäfte verteilt. Bislang wurde das Leergut manuell vom Lkw-Fahrer gezählt und dann zentral verrechnet. Jetzt wurde ein High-Tech-Leergutmanagement-System von BBull installiert, bestehend aus einer kombinierten Ultraschall/Kamera-Erkennung, Bedien-Terminals sowie Erkennungs- und Auswertungssoftware. Das Ziel ist 100%ige Sicherheit bei der Abrechnung – getreu dem Kempf-Motto: „Immer einen Schritt voraus!“

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Jose Lorente, ehemals Regionalpräsident von O-I Lateinamerika, ist seit dem 31. März 2009 neuer Präsident von O-I Europe, Bussigny-près-Lausanne/Schweiz. Als Nachfolger von Jean-Marc Arrambourg ist er dem Präsidenten der Global Glass Operations, Rich Crawford, unterstellt und für Rentabilität und Wachstum in Europa sowie die Förderung von Marketing und Innovationen verantwortlich.

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Das Flaschendesign ist für Brauereien ein fester Bestandteil des gesamten Markenauftritts. Formen, Prägungen, Farben und andere dekorative Mittel werden zunehmend zur Image- und Markenbildung eingesetzt. Außerdem unterscheiden sie eine Marke optisch von anderen und fallen im Verkaufsregal auf. Große wie kleine Brauereien setzen daher verstärkt auf Individualität bei der Glasverpackung.

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Die weltweit tätige  Teka-Gruppe mit den Firmen  Thielmann AG, Portinox S.A., FSB und Comet erweitert ihr  Angebot rund um das Keg. HW Brauerei Service GmbH, tätig im Keg-Service, übernimmt für die  Teka-Gruppe den Bereich Fass- und Fittingüberholung, Keg-Neutralisation sowie die Logistik im Volumenrückbau. Durch die Teka-eigenen Niederlassungen in England, Spanien, Belgien und Österreich und die Firma HW Brauerei Service mit  Vertretungen in Benelux, Tschechien, Bulgarien, Rumänien und der Slowakei steht allen Kunden ein flächendeckendes Servicenetz zur  Verfügung.

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Bei der Abschlussveranstaltung des diesjährigen nordrhein-westfälischen Schülerwettbewerbs „Fuel Cell Box“ zur Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnik am 22. Juni 2009 durfte NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben fünf Siegergruppen ehren. Thema des diesjährigen Wettbewerbs war der effiziente Einsatz von innovativen Technologien im Logistikbereich. Den ersten Platz belegte das Team des Inda-Gymnasiums, Aachen.

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Das niedersächsische Unternehmen Thimm – The Highpack Group steigerte seinen Umsatz 2008 um 6,6 Prozent auf knapp 312 Mio EUR (2007: 292,2 Mio EUR) und erzielte ein Rohergebnis von 141,6 Mio EUR (2007: 133,2 Mio EUR). Das EBITDA belief sich auf 40,1 Mio EUR (2007: 31,5 Mio EUR). Die Erhöhung der Eigenkapitalquote auf 52,6 Prozent erwies sich insbesondere vor dem Hintergrund der momentanen Finanz- und Wirtschaftskrise als Trumpfkarte. Thimm Verpackung erwirtschaftete ein Umsatzwachstum von 5,6 Prozent, trotz eines Mengenrückgangs von 2,3 Prozent auf 441 Mio m2. Strategische Maßnahmen der vergangenen Jahre, wie Kostenoptimierungen, Ausbau des Produktportfolios oder Modernisierungs- und Erweiterungsinvestitionen, machten sich bezahlt.

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