Rohstoffe
Das Bundessortenamt hat zwei neue deutsche Sommergersten - Madonna und Madras - zugelassen. -- Madonna zeichnet sich neben einer hohen Ertragseinstufung durch eine geringe Neigung zum Ähren- und Halmknicken aus. Madras wurde beim Malzextraktgehalt mit der Höchstnote eingestuft. Weitere Vorteile liegen in ihrer vorzüglichen Kornsortierung, dem hohen TKG und einem sehr niedrigen Eiweißgehalt.
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Der Sommergerstenanbau nimmt einen sehr wechselvollen Verlauf (1). Nicht der Bedarf, sondern die Konkurrenzsituation zwischen den Fruchtarten unter Einbeziehung der unausgewogenen Subventionspolitik bestimmen die Entwicklung.
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Gegenstand der vorliegenden Publikation sind die Ergebnisse der Frühvermälzung, der Wertprüfungen II und III und von Kleinsudversuchen mit Malzen aus Gersten des Jahrgangs 1996.
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Dipl.-Ing. F. Rath, Andernach, referierte bei der 84. Brau- und maschinentechnischen Arbeitstagung der VLB in Braunschweig über Fusarium Screening in Braugerstenproben.
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In den vergangenen Jahren lag die Braugerstenerzeugung in Deutschland klar unter dem Bedarf für die inländische Malzindustrie. Wie Dr. Ruppert und Mitarbeiter in ihrem Beitrag auf S. 759 dieser Ausgabe schreiben, blieb in den letzten Jahren eine Deckungslücke von mehreren 100 000 t. Die große Erntemenge an Sommergerste1996 hätte den Bedarf an Qualitätsbraugerste wohl decken können, wäre der Rohproteingehalt nicht so hoch gewesen. Selbst überdurchschnittliche Erträge sowie die ausgedehnte Anbaufläche konnten keine ausreichende Versorgung mit qualitativ hochwertiger Braugerste sicherstellen. Wenn dennoch eine Marktsättigung eingetreten ist, dann ist dies auf Kompromisse bei der Qualität zurückzuführen.
Langfristig sind die Anbauflächen nach Aussagen der Autoren in Europa rückläufig. Dr.
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Nachstehend wird eine Zusammenfassung von Informationen über den Saatenstand am 8. April 1997 (alle Zahlen ca., Vorjahr in Klammern) gegeben.
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Nachstehend wird eine Zusammenfassung von Informationen über den Saatenstand am 8. April 1997 (alle Zahlen ca., Vorjahr in Klammern) gegeben.
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Wie der Ernährungsdienst berichtet, lassen sich derzeit größere Braugerstenmengen nur mit Preiszugeständnissen absetzen, -- da sich sowohl bei den Brauereien als auch bei Mälzereien ausreichende Malzbestände gebildet haben.
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Im Ergebnis einer Anhörung der beteiligten Kreise, die am 31. 1. 1997 in München stattfand, hat die Landesvereinigung der Erzeugergemeinschaften für Qualitätsgetreide in Bayern für Sommerbraugerste der Ernte 1997 einen Nettoerzeugerpreis von 28,50 bis 29,25 DM/dt - plus Mehrwertsteuer - empfohlen (Vorjahr 32,00 DM/dt).
Die Vertragsbedingungen sind nach einer Mitteilung des Bayerischen Brauerbundes die gleichen wie im Vorjahr: nachweisliche Verwendung zertifizierten Saatgutes, Eiweiß max. 11,5%, Wassergehalt max. 14,5%. Bei Realisierung dieser Empfehlung sinken die Erzeugererlöse (ohne MwSt.) im nächsten Getreidewirtschaftsjahr (1. 7. 1997 bis 30. 6. 1998) gegenüber dem Jahr 1996/97 um 2,75 bis 3,50 DM/dt..