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Die alle zwei Jahre stattfindende Hopfenrundfahrt durch das größte Hopfenanbaugebiet der Welt, die Hallertau, wurde in diesem Jahr vom Landkreis Freising (13% der Anbaufläche) organisiert. Auf dem Programm standen neben einer Besichtigung der Schloßbrauerei Au/Hallertau ein Besuch im Hopfenforschungsinstitut Hüll, wo der bayerische Landwirtschaftsminister Bocklet die Wichtigkeit der Gentechnologie auch für den Hopfen unterstrich, und die Präsentation eines modernen Hopfenbaubetriebes in Nandlstadt. Die geschützte Erntemenge in Bayern liegt in 1997 mit 648 000 Zentner (Hallertau 626 000 Ztr.) rund 7% unter dem Vorjahresniveau, allerdings werden die Qualität und vor allem die Alpha-Werte wohl über dem Ergebnis von 1996 liegen. Aufgabe des Züchters ist es, resistente Pflanzen zu selektieren.

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Der Winter 96/97 war gekennzeichnet durch eine längere Frostperiode im Dezember und Januar, die für eine hervorragende Bodengare sorgte.
Beeinflußt durch die überdurchschnittlichen Temperaturen im März erfolgte der erste Austrieb des Hopfens sehr schnell. Anhaltende Nachtfröste in der zweiten Aprilhälfte, nach dem Schneiden, hatten keine negativen Auswirkungen auf die Entwicklung des Hopfens.
Begründet durch das Niederschlagsdefizit im Frühjahr waren die Böden bis einschließlich dem ersten Anackern, Anfang Juni sehr gut befahrbar. Regelmäßige und gut verteilte Regenschauer in den Sommermonaten Juni und Juli beflügelten zu galoppartigem Wachstum. So hatten die Mehrzahl der Bestände bereits um den 20. Juni die Längsdrähte erreicht. Ein Hagelschlag am 5. August 1997 statt..

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Nachdem im Rahmen der vorläufigen Ernteermittlung durch die Bayerische Landesanstalt für Bodenkultur und Pflanzenbau, Freising, rd. 90 Proben ausgewertet sind, zeichnet sich für die diesjährige Sommergerstenernte ein besseres Ergebnis ab, als dies zunächst erwartet worden war.
Nach einer Mitteilung des Bayerischen Brauerbundes konnten auf einer Fläche von 206 257 ha (+ 4,2%) bei regional stark schwankenden Erträgen durchschnittlich 44 dt/ha eingebracht werden.
Der Vollgerstenanteil liegt bei 87%, der durchschnittliche Eiweißgehalt bei 11,0%. Insgesamt 67,8% des untersuchten Materials weisen einen Eiweißgehalt von weniger als 11,5% auf; 24% liegen über 12% Eiweißgehalt. Das 1000-Korn-Gewicht beträgt 44,5 g..

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In ganz Deutschland steht der Braugerstenmarkt gegenwärtig erheblich unter Druck. Das berichtete H. Hermannsen im Ernährungsdienst vom 30. August 1997. Aus der Sorge heraus, daß die Landwirte zur Ernte 1998 nicht mehr genug Braugerste anbauen, wird lt. Hermannsen bereits jetzt über die neuen Vorvertragspreise gesprochen.
Als Hauptgrund für den Preisverfall bei der Braugerste werden überfüllte Läger beim Handel sowie bei den Mälzereien angeführt und logistische Probleme bei der Abwicklung der Vorkontrakte. Auch brächten die „zum Teil sehr scharfen und nicht immer praxisnahen Malzkontrakte etlicher Brauereien die Mälzereien in arge Bedrängnis“.
Diskussionspunkte sind in erster Linie der Schimmelpilzbefall und das Premalting.
Die Mälzereien warten lt..

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Ein außergewöhnlicher Sommer mit anhaltenden Niederschlägen bei kühlen Temperaturen im Juli und einem neuen Rekord an Sonnentagen und heißem Wetter im August hat zu einer unerwartet großen und meist qualitativ guten Ernte geführt. Die Prognosen noch kurz vor der Ernte, daß hoher Eiweißgehalt und zu feucht eingebrachte Gerste die braufähige Menge stark reduzieren könnten, traten nicht ein. Allerdings sind wegen der extremen Witterungsverhältnisse vor und während der Ernte regional unterschiedlich vereinzelt Körner mit geplatzter Spelze festgestellt worden, manchmal verbunden mit der Bildung von Schimmelpilzen.
Der Erntebeginn war mit Ende Juli bis Anfang August etwas später als in den Vorjahren. Bis auf einige Höhenlagen wurde die Sommergerste inzwischen zu 90 – 95% eingebracht..

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In der Bierproduktion hat die Qualität des Endprodukts schon immer eine große Rolle gespielt. Aufgrund des zunehmenden Wettbewerbs und gewachsener Verbraucheransprüche wird dieser Aspekt in Zukunft einen immer größeren Stellenwert einnehmen. Deswegen fördern holländische Brauereien und Mälzereien strengere Qualitätsanforderungen ihrer Rohstoffe. Dies trifft besonders für den Hauptrohstoff des Brauers, die Braugerste zu.

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Nach einer Meldung in der Washington Post vom 13. August 1997 ist im US-Hopfenanbaugebiet Yakima in diesem Jahr erstmals Mehltau aufgetreten. Rd. 10% der Anbaufläche im Bundesstaat Washington sind davon betroffen. Bob Klein, Pflanzenpathologe der Universität des Staates Washington, rechnet damit, daß über 1200 ha für die Ernte ausfallen.

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Am 16. Mai 1997 hat der bayerische Gesetzgeber auf der Grundlage des bereits im vergangenen Jahr verabschiedeten Hopfengesetzes die neue Bayerische Durchführungsverordnung zur Hopfenzertifizierung (Bay HopfDV) erlassen.
Nach einer Veröffentlichung in der Hopfen-Rundschau, Nummer 8, 1997, geht es dem Gesetzgeber darum, mehr Flexibilität für zukunftsorientierte Konzepte im Bereich der Hopfenzertifizierung zu schaffen.
Der Verband deutscher Hopfenpflanzer wurde vom Gesetzgeber beauftragt, am Bescheinigungsverfahren mitzuwirken, in dem er durch seine Beauftragten die Herkunft des Hopfens aus dem jeweiligen Erzeugerbetrieb sowie den Herkunftssiegelbezirk bestätigt..

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Nach Aussagen von Dr. Max Baumer, Bayerische Landesanstalt für Bodenkultur und Pflanzenbau, Freising, ist nach einer Mitteilung des Bayerischen Brauerbundes in diesem Jahr bei der Sommergerste mit hohen Rohproteinen zu rechnen. Nur 40% der Sommergerste dürften in diesem Jahr die Ansprüche als Qualitätsbraugerste erfüllen.
Die Kornqualität wird das hohe Niveau des Vorjahres nicht erreichen. Ein Vollgerstenanteil von 82 – 84% ist aber aufgrund der dünn stehenden Bestände denkbar. Damit errechnet sich, wenn die Rohproteinwerte und Kornqualitätseigenschaften wie bisher unabhängig voneinander streuen, also nicht korreliert sind, ein Qualitätsbraugerstenanteil von 37 – 40%. 300 000 – 360 000 t Qualitätsbraugerste anfallen, etwa 100 0000 t weniger als im Vorjahr..

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