Rohstoffe
Die Hopfenernte 2009 ist abgeschlossen. Die Arbeitsgruppe Hopfenanalyse (AHA) gibt hiermit die durchschnittlichen Alpha-Säurenwerte bekannt, die bis zum Stichtag 15. Oktober in erntefrischen Hopfen ermittelt worden sind. Mitglieder der AHA sind die Betriebslabors der deutschen Verarbeitungswerke, LfL Hüll, BLQ Weihenstephan, VLB Berlin und Labor Veritas Zürich. Diese Werte stellen die Grundlage für etwaige Vertragsanpassungen bei Lieferverträgen mit „Alphaklausel“ dar.
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Nachdem die Hopfenernte in den deutschen Anbaugebieten bereits abgeschlossen ist, schreitet auch die Abwaage der Partien mit großen Schritten voran. Ungewöhnlich ruhig ist dabei die Situation auf dem Freihopfenmarkt, der praktisch noch gar nicht in Gang gekommen ist, da keinerlei Preisnotierungen vorliegen. Nach Mitteilung der HVG werden nach wie vor Freihopfenmengen in den Pool übernommen. Die Konditionen stehen dabei jedoch bis heute noch nicht fest.
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In Europa wurde in diesem Jahr bisher eine sehr gute Braugerstenernte eingebracht. Von einem Rekordjahr ist die Rede. Dies trifft vor allem auf den Westen und Norden Europas zu. Etwas uneinheitlicher sind die Ergebnisse im Osten der Union und Teilen Großbritanniens.
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Im Gegensatz zum Bitterhopfen ist die Ernte von Aromahopfen größtenteils abgeschlossen. Nach wie vor werden keine Freihopfenumsätze mit konkreten Preisnotierungen gemeldet.
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Das Mälzen erfolgt heutzutage dank der Bodenkühlung unter Verwendung der Strahlpumpentechnologie ganzjährig. Gleichmäßige Temperaturen von 15 - 18 °C im Keimgut garantieren optimale Keimungsbedingungen. Energieverbrauch und CO2-Ausstoß sind optimiert und steigern die Nachhaltigkeit.
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Bestimmung der Bittere im Bier, Optimierung lichtstabiler Biere, Auswirkungen von Abbauprodukten der alpha- und beta-Säuren im Bier, Verhinderung von Gushing durch Veränderung der Hopfendosage und die antioxidative Wirkung von Hopfen – für diese Forschungsprojekte wurden 2009 die Barth-Haas Grants verliehen.
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„Wir möchten die Brauer einmal im Jahr zum Thema Hopfen in Deutschland zusammenbringen!“ Dieser Anspruch von Otmar Weingarten, Geschäftsführer des Verbandes Deutscher Hopfenpflanzer, bei der Vorbereitung des 1. Deutschen Hopfentages, der gemeinsam mit der HVG und dem Hopfenpflanzerverband Tettnang organisiert wurde, setzte hohe Maßstäbe. Die knapp 100 Teilnehmer, davon immerhin ein Drittel aus Brauereien des In- und Auslandes, kamen aus elf Ländern und drei Kontinenten. Die zum Teil weite Anreise wurde belohnt: Das Programm der zweitägigen Veranstaltung vom 21. und 22. August in Tettnang ließ das Motto „Brauchen die Brauer zukünftig Aromahopfen?“ (vgl. BRAUWELT Nr. 19, 2009, S. 535) als Frage nicht offen.
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Die diesjährige Hopfenschätzung in den deutschen Anbaugebieten ist mit Spannung erwartet worden. Wie fällt die Ernte 2009 aus, nachdem am 26. Mai ein Hagelsturm in Süddeutschland durch die Hopfenanbaugebiete gezogen war? Diese Frage wurden den etwa 80 Teilnehmern des Niederlauterbacher Hopfentages der Interessengemeinschaft Niederlauterbach am 20. August beantwortet.
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