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Foster's in Lizenz von Holsten -- Als erste internationale Biermarke, die weltweit in mehr als 80 Ländern erhältlich ist, wird, wie bereits kurz berichtet, Foster's, das Flaggschiff der australischen Foster's-Gruppe, in Deutschland unter Lizenz bei der Holsten-Brauerei AG, Hamburg, in deren Braustätte in Braunschweig gebraut. Foster's aus Braunschweig ist ein Bier Pilsener Brauart, nach dem Reinheitsgebot unter Verwendung australischen Hopfens und australischer Hefe gebraut. Die Holsten- Brauerei ist damit die erste deutsche Brauerei, die einem ausländischen Brauereikonzern die Tür zum heißumkämpften deutschen Biermarkt öffnet. Die australische Foster's- Brewing-Group rangiert mit einem Gesamtbierausstoß von 36 Mio hl weltweit an 4. Wie A. J. 8. geändert. Zt. Reineke gut aufgenommen hat.

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Wöllmer-Analyse Bei der Wöllmer-Analyse werden die Hopfengesamtharze aus methanolischer Stammlösung aufgeteilt in die hexanlöslichen Weichharze und die nicht hexanlöslichen Hartharze. Der Hartharzanteil vom Gesamtharz gilt als Merkmal für Qualität und Alterungszustand des Hopfenproduktes. Da die Weichharzbestimmung problematisch ist - die Weichharze werden manchmal nicht vollständig extrahiert -, ist der Aussagewert dieser Analytik oft nicht sehr zuverlässig. Das Prinzip der Analyse beruht auf der Verteilung der Hopfeninhaltsstoffe zwischen einer sauren wässrig-methanolischen Phase und Diäthyläther. Die Angabe des Konduktometerwertes und der beta-Fraktion in Prozenten des Gesamtharzgehaltes läßt gewisse Rückschlüse auf Sorte und Provenienz des rohen und des veredelten Hopfens zu. U.

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Namensschutz eines Produktherstellers -- Hat eine juristische Person die Verwendung der Kurzform ihres Namens als Bezeichnung für ein alkoholisches Getränk mehr als 50 Jahre lang nicht beanstandet, kann auch der Produkthersteller Namensschutz beanspruchen. Im vorliegenden Fall hatte eine Berliner Brauerei seit Beginn dieses Jahrhunderts eine Biersorte unter dem Namen Johanniter hergestellt und vertrieben. Der Johanniterorden hatte Namensschutz begehrt und wollte es der Brauerei untersagen lassen, auf dem Etikett mit der Bezeichnung Johanniter oder dem Konterfei eines Mönchs zu werben. Nach dem Urteil des Bundesgerichtshofs vom 24. 10..

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Die Entwicklung der Brauereien in der BRD 1990. Eine Analyse der Ausfuhr- und Inlandabsatzentwicklung der deutschen Brauereien mit einem versteuerten Bierausstoß von über 140 000 hl -- Wie schon in den Vorjahren wurde auch 1990 nach einer direkten Befragung der Brauereien, die einen versteuerten Bierausstoß von über 140 000 hl hatten, die Entwicklung gegenüber dem Vorjahr bezüglich des Inlandabsatzes und der Ausfuhr im Vergleich dargestellt. Durch die Wiedervereinigung Deutschlands 1990 konnten einige Brauereien und Brauereigruppen erhebliche Absatzsteigerungen verzeichnen (Tab. 1). In der Tabelle 2 wird der Inlandabsatz der einzelnen Brauereien, geordnet nach Bundesländern, aufgeführt. Es werden Informationen über einzelne Marken und deren Marktanteile der Brauereien vermittelt..

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Bierausstoß im 1. Halbjahr 1991: + 10,1% Der Bierausstoß hat sich im alten Bundesgebiet im 1. Halbjahr 1991 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 10,1% erhöht. Nach einer Mitteilung der Deutschen Brauer-Bundes hat diese Steigerungsrate ihre Ursache vor allem darin, daß im 1. Halbjahr 1990 mit etwa 2 Mio hl eine deutlich niedrigere Menge ins Beitrittsgebiet geliefert wurde als im 1. Halbjahr 1991 mit etwa 7 Mio hl Bier. Die Brauereien in den fünf neuen Bundesländern kamen im 1. Halbjahr 1991 auf einen Bierausstoß von 3,386 Mio hl. Brauchbare Vergleichswerte für das 1. Halbjahr 1990 liegen nicht vor. Die Ausfuhr der Brauereien im alten Bundesgebiet ist nach der Biersteuerstatistik im 1. Halbjahr 1991 um 24,3% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres zurückgegangen. Bis zum 30. 6. 7..

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Weizenbier behauptete 1990/91 mit 6,8 Mio hl (+ 6,7%) bzw. einem Anteil am Gesamtbierausstoß von 22,5% in Bayern seine Spitzenposition. -- Der Pilsanteil lag konstant bei rd. 22%. Diese Zahlen wurden anläßlich einer Pressekonferenz des Bayerischen Brauerbundes am 3. 12. 1991 in München genannt (s.a. S. 2398). Die alkoholfreien und die Leichtbiere stiegen um 15,8% auf über 1,1 Mio hl. Durch die Wiedervereinigung konnte die nordbayerische Brauwirtschaft ihren Ausstoß um 10,8% und ihren Anteil am bayerischen Gesamtausstoß von 41,2% im Jahre 1989 auf 43,5% in den ersten neun Monaten des Jahres 1991 steigern.

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Bierausstoß in den ersten neun Monaten -- Der Bierausstoß hat sich in den ersten neun Monaten der laufenden Jahres nach einer Mitteilung des Deutschen Brauer-Bundes um 8,4% erhöht. Die hohe Steigerungsrate ist wesentlich darauf zurückzuführen, daß in diesem Zeitraum die Lieferungen in die neuen Bundesländer höher waren als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Bierausstoß in den neuen Bundesländern belief sich in den ersten neun Monaten auf 5,689 Mio hl. Eine Vergleichszahl für das Vorjahr liegt aber nicht vor. Erst ab Juli 1990, dem Inkrafttreten der Wirtschafts- und Währungsunion, sind Vergleichszahlen verfügbar. In den drei Monaten Juli bis September 1991 ging der Bierausstoß in den neuen Bundesländern um 18,9% zurück, im September 1991 nur noch um 1,7%. Juli 1990 nicht mehr möglich.

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Der bundesdeutsche Bierausstoß ist im Sudjahr 1990/91 um 15% auf 118,51 Mio hl gestiegen. -- Davon wurden 7,677 Mio hl in den neuen Bundesländern gebraut. Die untergärigen Biere haben um 17,0% auf 100,735 Mio hl zugenommen, die obergärigen um 4,7% auf 17 774 Mio hl. Der Ausstoß an Einfach- und Schankbieren erhöhte sich um 22,7% auf 4,125 Mio hl. Die Ausfuhren sanken um 8,1% auf 6,752 Mio hl. Bei den Bundesländern liegt Nordrhein-Westfalen mit 30,885 Mio hl (+ 7,8%) vor Bayern mit 30,353 Mio hl (+ 10,8%) und Niedersachsen/Bremen mit 11,606 Mio hl (+13,5%).

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20 deutsche Brauereien repräsentieren einen Ausstoß von 50 Mio hl und benötigen damit 1 Mio t Braugerste. -- Darauf verwies Dr. G. Beer, München, in seinem Vortrag, über den die Brauwelt noch berichten wird, anläßlich der 30. Mälzereitechn. Arbeitstagung am 16. 10. 91 in Gräfelfing. Bei diesen großen Mengen kommt es aufgrund des hohen Automatisierungsgrades im Sudhausbereich mehr auf die Homogenität der Malze an als auf die Sortenreinheit.

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