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Der Pro-Kopf-Verbrauch an Wein ist 1990 um 3,5% auf 27 l gestiegen. -- Nach einer Mitteilung des Informationsdienstes des Deutschen Weinbauverbandes konnte der deutsche Wein seine Position um 3,2% auf 12,9 l ausbauen. Insgesamt wurde 1989/90 in der alten Bundesrepublik Deutschland die Rekordmenge von 16,9 Mio hl Wein (+ 5,2%) abgesetzt.
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Für ihren Nahrungs-, Genußmittel- und Gastronomiekonsum werden die Bundesbürger bis 1995 69 Mrd DM ausgeben, 24% mehr als 1987 -- Nach einer Studie von Langnese-Iglo lag der Freizeitkonsum in der Gastronomie 1990 bei 18,4 Mrd DM. Bei Nahrungs- und Genußmitteln gaben die privaten Haushalte für die Freizeit 37,1 Mrd DM aus.
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Die westdeutschen Brauereien haben 1990 in die USA 1,262 Mio hl Bier für 196,8 Mio DM verkauft -- Das zweitwichtigste Abnehmerland war wertmäßig Italien mit 916 000 hl für 126,9 Mio DM; auf Platz 3 rangierte Großbritannien mit 1,247 Mio hl für 123,6 Mio DM.
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Der Pro-Kopf-Verbrauch an Bier in Deutschland ist 1990 mit ca. 143 l konstant geblieben. -- Wie J. Hattig, Präsident des Deutschen Brauer-Bundes, am 7. 3. 1991 in München erklärte, liegt Deutschland damit weltweit weiterhin an der Spitze vor der CSFR mit rd. 132 l, Dänemark mit 127 l, Österreich mit 120 l und Belgien/Luxemburg mit 117 l.
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Der Mineralwasserabsatz in Deutschland lag 1990 bei 68 Mio hl (+ 11,8%). Nach Angaben des Verbandes Deutscher Mineralbrunnen erhöhte sich der Umsatz um 11,1% auf 3 Mrd DM. Die Mineralwasserimporte sind um 43,6% auf 1,4 Mio hl zurückgegangen, die Exporte dagegen um 14,5% auf 320 000 hl gestiegen. Die 200 Mineralbrunnenbetriebe haben 1990 in das Mehrwegsystem 175 Mio DM investiert. Insgesamt sind rd. 1,7 Mrd Flaschen und 125 Kästen im Umlauf.
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Der Pro-Kopf-Verbrauch bei Fruchtsaft ist 1990 auf 40 l gestiegen. Nach Angaben des Verbandes der deutschen Fruchtsaftindustrie lag dieser Wert 1951 bei nur 1,9 l. Der Verbrauch an Fruchtsaft in den fünf neuen Bundesländern lag 1989 bei 11 l pro Person (s.a. S.102).
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Die Selbstkosten in deutschen Brauereien variierten 1989 zwischen 63 und 103 DM/hl Verkaufsbier. -- Darauf wies P. Streck, Unternehmensberatung Weihenstephan, in seinem Vortrag Führung und Steuerung des Technischen Betriebs anläßlich des Behr's + Brauwelt-Seminars Betriebsdatenerfassung und Instandhaltung am 21. 3. 1991 in Bad Honnef hin. Die größten Streuungen ergaben sich bei den Kosten für die Fertigung (9,50 - 25 DM/hl), für die Abfüllung (12 - 24 DM/hl) und bei den allgemeinen Betriebs- und Verwaltungskosten (14,50 - 24 DM/hl).
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Brauereien brauchen Brückenbiere -- Diese Aussage treffen Chr. und Joh. Christl von der Kommunikations-Werkstatt für Werbung und Verkaufsförderung (KWC) in Freising in der Zeitschrift Lebensmittelindustrie im März-Heft d.J., in der sie ihre Gedanken zur Überlebens- und gleichzeitig Zukunftskonzeption für Brauereien auf dem Gebiet der ehemaligen DDR im Bereich der Sortenstrategie und des Marketings darlegen. Der gesunde Unterbau, gebildet durch unzählige mittelständische Betriebe der Produktionssphäre und im Handel, ist die Basis für den großen wirtschaftlichen Erfolg in der bisherigen Bundesrepublik. In den neuen Bundesländern gähnt hier ein Loch. B: Produktionsanlagen sind verschlissen, jedoch ist eine Absatzstruktur relativ leicht aufzubauen. vorhanden. Schritt sofort der 3.T..
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Perspektiven des Getränkeverbrauchs in den neuen Bundesländern -- Die Leipziger Dr. sc. Peter Donat und Dipl.-oec. Petra Knötsch beschäftigen sich in einem Aufsatz Ein Lebensmittelmarkt im Wandel im AID-Verbraucherdienst 35, Heft 11, November 1990, mit der jüngsten Entwicklung und den in naher Zukunft zu erwartenden Aussichten der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie. In der ehemaligen DDR nahm der Lebensmittelmarkt stets eine exponierte Stellung ein. Allein von 1970 - 1989 stieg der Lebensmittelumsatz auf mehr als das Doppelte, nämlich um rund 34 auf 61,9 Mrd Mark. Die Pro-Kopf-Ausgaben für sämtliche Nahrungs- und Genußmittel einschließlich Tabakwaren wuchsen von 2096 auf 3738 Mark bzw. um rund 180%. Außerdem bildeten sie ein Hindernis für Innovationen bei Sortimenten und Produkten. - 7.