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Werbemark verliert an Wert -- Mit dieser Feststellung begann Hans Heyder, Geschäftsführer der GfK-Marktforschung, Nürnberg, sein vielbeachtetes Referat zur Eröffnung der Sahms-Tage der Firma Sahm, Höhr-Grenzhausen, am 14. April 1991 in Straßburg. In den letzten Jahren wurde es lt. Heyder immer schwieriger, die Werbung auch an den Konsumenten heranzubringen, in erster Linie wegen der Reizüberflutung der Verbraucher durch zahlreiche andere Attraktionen. Deswegen muß die Werbung heute wesentlich aufwendiger sein als noch vor einigen Jahren. Hinzu kommt, daß man auch in der Werbung für sein Geld nicht mehr so viel bekommt wie noch vor fünf Jahren. Der Erfolg einer Marke wird in erster Linie von der Kommunikation und von der Qualität des Produktes bestimmt.Zt.Zt..

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CO2 - in die Luft blasen und teuer zurückkaufen? Anmerkungen zum Kohlensäuregeschäft in Brauereien -- Lt. Brauwelt Nr. 13, 1990, S. 465, stiegen die Gesamtkosten in der Brauwirtschaft 1989 um durchschnittlich 3,5% bzw. 2,42 DM/hl. Damit wurde ein Großteil der letzten Bierpreiserhöhung wieder aufgefressen. Aufgrund dieser Entwicklung stellt sich die Frage: Wo gibt es in der Brauerei noch Möglichkeiten, Kosten zu sparen? In diesem Zusammenhang sollte das bisherige Kohlensäuregeschäft als Ansatzpunkt für langfristige Kosteneinsparungen überprüft werden.

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Der Biermarkt wird vielseitiger - Marktchancen auf alkoholfreie und Light-Biere -- Prognosen sind wichtige Orientierungspunkte und Entscheidungshilfen für die Getränkeindustrie und den Getränkefachgroßhandel. Im Mittelpunkt eines Referates des Autors auf einem Seminar von Behrs + Brauwelt am 13. Dezember 1991 stand neben dem Pro-Kopf-Verbrauch, Preis- und Markentrends, Marken- und Sortenpräferenzen automatisch die Entwicklung der alkoholfreien und Light-Biere.

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Weitere Brauereiübernahmen in den neuenBundesländern -- Die Nachrichten von Übernahmen ostdeutscher Brauereien durch westdeutsche Betriebe häufen sich. In allen Fällen wollen die westdeutschen Brauereien die übernommenen Betriebe als selbständige Braustätten weiterführen und kräftig in die Technik und in den Markt investieren. So werden die Oberland-Brauerei GmbH, Frankfurt/Oder und die Leipziger Sachsenbräu AG von der Brau und Brunnen AG, Dortmund, übernommen, die bereits die Ost-Berliner Brau und Erfrischungsgetränke AG erworben hatte. Insgesamt will die Brau und Brunnen in den ostdeutschen Markt mit etwa 100 Mio DM an Investitionen für Markt- und Technikaufwendungen einsteigen. Die Oberland-Brauerei hat eine Kapazität von 1 Mio hl Bier und 150.000 hl Bier und 300. Simon GmbH erworben..

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Betriebsdatenerfassung in der Qualitätssicherung -- In seinem Vortrag über Betriebsdatenerfassung in der Praxis anläßlich des Behr's und Brauwelt-Seminares über Betriebsdatenerfassung und Instandhaltung am 21. 3. 1991 in Bad Honnef schilderte Bernd Birkenstock, Braumeister, Leiter der Qualitätssicherung der Licher Privatbrauerei Jhring-Melchior KG, Lich, den Weg seines Unternehmens zur integrierten Datenverwaltung im Rahmen der Qualitätskontrolle und Qualitätssicherung mit weitgehender automatisierter Überwachung vom Probenfluß, über Probenannahme, vollautomatische Analysen, halbautomatische Analysen, manuelle Analysen bis hin zu Fehlermeldungen. Dabei erwies sich die Sudnummer als zuverlässiges Suchkriterium als unzureichend.B. 86/1)..

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Katastrophale Situation in der Braubranche der neuen Bundesländer -- Die Brau Ring Kooperationsgesellschaft Privater Brauereien ist mit dem durch die Bundesregierung verabschiedeten Gemeinschaftswerk Aufschwung Ost nicht zufrieden. Wie der Vorsitzende der Kooperation Manfred Gebhardt-Euler vor der Presse in Frankfurt erklärte, werden die finanzpolitischen Beschlüsse vornehmlich die Groß- und Konzernbrauereien in den östlichen Bundesländern unterstützen. Zu den über 100 mittelständischen Betrieben, die den Brau Ring tragen, zählen mittlerweile auch reprivatisierte Betriebe in den fünf neuen Bundesländern. Diese kleinen und mittleren Betriebe kämpfen nach der Reprivatisierung um ihr nacktes Überleben. Das Ergebnis sei ein östlicher Verdrängungswettbewerb mit staatlicher Unterstützung..

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An der 16. DLG-Qualitätsprüfung für Bier 1990 nahmen insgesamt 192 Brauereien mit 475 Bieren teil. -- Im Vorjahr waren es 186 Brauereien mit 459 Bieren. Über 50% der teilnehmenden Brauereien kamen aus Bayern. Prämiert wurden insgesamt 346 (338) Biere. Mit dem Großen Preis der DLG wurden 1990 84 (78) Biere ausgezeichnet, mit einem Silbernen 253 (252) und mit einem Bronzenen 7 (8). Nach einer Mitteilung der DLG wurde für 95% der eingesandten Biere eine Haltbarkeitsdauer von 3 - 6 Monaten genannt.

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Dezember-Ausstoß: -- Bayern + 13,0%, NRW + 4,2%, Baden- Württ. + 1,3% Der Dezember1990 brachte den bayerischen Brauereien insgesamt gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres eine Zunahme im Ausstoß um 13,0% auf 2,27 Mio hl. Beim versteuerten Bierausstoß gab es ein Plus von 11,4% auf 2,14 Mio hl. Die Bierausfuhr erhöhte sich um 73,8% auf 102 718 hl. Im Sudjahr 1990/91 stieg der Gesamtausstoß um 22,7% auf 7,26 Mio hl und der steuerpflichtige um 23,2% auf 6,92Mio hl. Im Kalenderjahr 1990 erhöhte sich der Gesamtausstoß der bayerischen Brauereien um 14,7% auf 28,65 Mio hl, der steuerpflichtige um 13,3% auf 26,62 Mio hl. Beim steuerpflichtigen Bierausstoß ergab sich ein Plus von 4,0% auf 2,39 Mio hl. Die Bierausfuhr erhöhte sich um 19,6% auf 56 362 hl. Der Export stieg um 24,5% auf 13 492 hl.

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Der Bierausstoß in Gesamtdeutschland betrug 1990 rd. 120,16 Mio hl. -- Nach einer Mitteilung des Deutschen Brauer- Bundes, Bonn, entfielen davon auf die fünf neuen Bundesländer 15,89 Mio hl. Im 2. Halbjahr 1990 wurden in der ehemaligen DDR 4,81 Mio hl Bier erzeugt, davon 4,74 Mio hl als untergäriges und nur 73 316 hl als obergäriges Bier. 4,12 Mio hl wurden auf Flaschen und Dosen abgefüllt, 0,52 Mio hl auf Fässer unter 5 hl. Auf Vollbier entfielen 4,59 Mio hl, auf Starkbier 0,182 Mio hl und auf Schankbier 42 214 hl.

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