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Der Getränkefachgroßhandel ist als Absatzmittler zwischen Brauereien, Gastronomie und Lebensmitteleinzelhandel ein unverzichtbarer Faktor. -- Dies erklärte Dr. Michael Dietzsch, Präsident des Deutschen Brauer-Bundes, auf der Hauptversammlung des Fachverbandes Getränkefachgroßhandel Rheinland/Saar am 9. November 1994 in Trier. Der GFGH sei das Standbein der Brauereien für ein gut funktionierendes Mehrwegsystem und für eine optimale Belieferung der Gastronomie und des Handels.

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Gebindestatistik NRW im ersten Halbjahr 1994 -- Die 0,5-l- Bierdose boomt weiterhin kräftig: In Nordrhein-Westfalen wurden im ersten Halbjahr 1994 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um über 50 Prozent mehr Bier in Halbliterdosen verkauft. Daß mit diesem Mengenplus von über 360 000 hl nicht die Drittelliterdose kannibalisiert wird, zeigt deren Zuwachs um 16,6 Prozent oder um 50 000 hl. Rechnet man die 4-l- und 5-l-Dosen hinzu, dann addiert sich der Dosenanteil in NRW jetzt zu 10,08 Prozent; im Vorjahreszeitraum hatte er noch bei 7,45 Prozent gelegen. Ohne Großdosenanteil liegt der Dosenbieranteil bei 9,61 Prozent; im ersten Halbjahr 1992 war dieser noch bei 6,93 Prozent und im Jahr zuvor bei 6,92 Prozent gelegen..

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Deutsche Brauwirtschaft hat Talsohle durchschritten -- Im Vorfeld der Brau '94 hielt der Verband mittelständischer Privatbrauereien in Bayern am 9. November 1994 im Nürnberger Messezentrum eine Pressekonferenz ab. In einem umfangreiche Statement zur momentanen Lage der deutschen Brauwirtschaft kam Rainer Pott-Feldmann, Präsident des Bundesverbandes mittelständischer Privatbrauereien, zu dem Schluß, daß die deutsche Brauwirtschaft die Talsohle des Negativjahres 1993 durchschritten habe. Ein bis September 1994 aufgelaufenes Plus beim deutschen Bierabsatz von 3% auf 87,85 Mio hl läßt seine Organisation optimistisch in die Zukunft blicken. Nach wie vor liegt Nordrhein-Westfalen mit einem Bierabsatz von 23,72 Mio hl (+ 3,9%) an der Spitze aller Bundesländer. 14% kommen. Am 31. Der.

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Getränke-Konjunkturtest September 1994 -- Biere: Die Geschäftslage für Biere wurde von den Brauereien als befriedigend, teilweise auch als gut bezeichnet. Gegen Quartalsende hat der Anteil der Gut-Stimmen allerdings geringfügig abgenommen. Die Produktionstätigkeit, die im Juli und August wegen der heißen Witterung stark zugenommen hatte, wurde im September wieder erheblich zurückgefahren. Seit Monaten sind die Verkaufspreise der Testfirmen überwiegend unverändert, nur vereinzelt wurden Preiserhöhungen vorgenommen. Für die nächsten drei Monate sind Preiserhöhungen kein Thema. Die Geschäftsaussichten für die nächsten sechs Monate werden zunehmend pessimistisch beurteilt. Belebungsimpulse erhofft man sich lediglich aus dem Exportgeschäft. Die Verkaufspreise zeigten keine Veränderung..

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Sinkender Bier-Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland prognostiziert -- Im Jahr 2000 wird der Pro-Kopf-Verbrauch an Bier voraussichtlich unter 135 Liter absinken. Dies sagte Roland Berger, Vorsitzender der Geschäftsführung der Management-Beratung Roland Berger & Partner GmbH, anläßlich des 20. Management-Seminars für die Brauwirtschaft am 17. November 1994 in München. Während der letzten zwanzig Jahre habe sich der gesamte Markt zwar nur wenig bewegt, der interne Strukturwandel aber war enorm - die großen Aktiengesellschaften an der Spitze mußten nahezu ausnahmslos absteigen. Von den Top-Ten-Brauereien des Jahres 1966 befindet sich 1993 nur noch die Hälfte unter den ersten zehn; lediglich eine davon - Holsten aus Hamburg - konnte sich in der Rangliste von Platz 5 auf 2 nach oben schieben..

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Für Spezialitätenbiere wird im Ausland in zunehmendem Maße, in Deutschland aber noch selten, von der Holographie Gebrauch gemacht. -- Gerade für Weihnachtsbier nutzt man diese Technik, um die Sterne auf dem Etikett dreidimensional funkeln zu lassen.

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Biereinfuhr im 1. Halbjahr 1994 -- Tabelle

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Weltbiererzeugung 1992/93 -- Die Gesamtzahl der Weltstatistik weist auf einen Zuwachs von 2,2%. In den meisten Ländern stagnierte oder verminderte sich sogar der Bierausstoß jedoch als Folge der weltweiten Rezession. Nur wenige Länder konnten Ausstoßerhöhungen melden. Hier war es vor allem die Volksrepublik China, deren Zuwachs das Plus der Welterzeugung trug. Gleichzeitig nimmt dieses Land nunmehr den zweiten Platz in der Nationenliste der Biererzeuger ein.

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Gesamtbierabsatz nach Bundesländern im September 1994 -- Tabelle

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Ausstoß ab alkoholfreiem Bier und Malztrunk im 1. Halbjahr 1994 -- Tabelle

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Und der Markenartikel hat doch Zukunft -- Je mehr die Welt unüberschaubarer wird und je mehr das global village Realität wird, um so mehr werden sich die Menschen an direkt Vertrautem orientieren, an etwas, das ihnen positive Erfahrung vermittelt; die aktuelle Entwicklung spricht folglich nicht gegen, sondern für den Marken-artikel. Diese Ansicht vertrat Rüdiger Szallies, geschäftsführender Gesellschafter der Icon - Forschung & Consulting für Marketingentscheidungen GmbH, während des 2. Icon- Kongresses am Freitag letzter Woche in Nürnberg. Die Handelsmarken gewinnen sicherlich an Bedeutung; sogar eine Entwicklung wie in England, wo die private labels ca. 40 Prozent des Konsumgütermarktes ausmachen, wollte Szallies nicht ausschließen..

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Steigender Biermarkt in Osteuropa -- Die Nachfrage für Bier in den Märkten Osteuropas und in der früheren UdSSR wird bis zum Jahre 2000 auf rd. 144 Mio hl steigen. Davon geht ein neuer Report der Plato Logic Ltd., Danebury/UK aus. Das Wachstumspotential ist nach Einschätzungen der Beraterfirma viel größer, allerdings müßten vorher die westlichen Investoren stärkeren Zugang zum Markt erhalten, als die Regierungen dies jetzt zulassen wollen. Der rund 3000 DM teure Report geht speziell auf die komplexen Zusammenhänge zwischen der Privatisierung und den Veränderungen der industriellen Strukturen ein. Detailliert behandelt werden die Märkte in den baltischen Staaten, in Bulgarien, Tschechien, Ungarn, Polen, Rumänien, Slowakei und Slowenien..

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Im ersten Halbjahr 1994 wurden von den Mitgliedsbetrieben des Verbandes Rhein.-Westf. Brauereien 15,02 Mio hl Bier gebraut (+ 1,1%). Davon entfielen 72,5% auf Pils (70,7%), 12,3% auf Alt (12,9%), 10,0% auf Kölsch (10,6%), 3,1% auf Export (3,5%). Auffallend war die starke Abnahme der alkoholfreien und alkoholarmen Biere, und zwar bei den unter- und obergärigen Biertypen. Nur die Sorte Pils konnte mit + 3,7% auf 10,88 Mio hl ein Wachstum verzeichnen.

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Im Jahr 1994 werden nach einer Hochrechnung der Rudolf Wild GmbH & Co. KG, Heidelberg, über 235 Liter pro Kopf alkoholfreie Getränke in Westdeutschland konsumiert werden. Dies bedeutet eine geschätzte Steigerung um 4,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert von 224,5 Liter. 101,1 Liter werden davon auf Wässer - einschließlich Flavoured Waters (0,8 Liter) und Mineralwasser plus Frucht (0,4 Liter) - entfallen, 88,0 Liter auf Erfrischungsgetränke und 46 Liter auf Fruchtsäfte und Nektare. Die Entwicklung des westdeutschen Erfrischungsgetränkeverbrauchs gibt die untenstehende Tabelle wieder. In Ostdeutschland wird der AfG-Konsum in diesem Jahr auf 160,8 Liter hochgerechnet; 47,8 Liter davon sind Wässer, 92,5 Liter Erfrischungsgetränke und 20,5 Liter Fruchtsäfte und Nektare..

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Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan. Vertrieb setzt voll auf GFGH -- Bei der Bayerischen Staatsbrauerei Weihenstephan setzt man in Zukunft voll auf den Getränkefachgroßhandel als Vertriebspartner.

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Chancen für Mittelständler im Lebensmittelhandel -- Rüdiger Ruoss veranstaltete am 23. und 24. August in Frankfurt die Fortsetzung seines Marketingseminars Dialog mit dem Handel, bei dem sich der Unternehmensberater Heiner Hunsinger Gedanken über das Verhältnis zum LEH gemacht hat.

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