Markt
Erfolgreiche Neuheiten im Getränkebereich -- Die Wein- und Sektbranche darf im Getränkesektor als besonders innovationsfreudig gelten. Von den 98 Neuheiten, die von Januar bis Oktober im Getränkebereich gezählt wurden, gab es allein 31 bei Wein und Sekt. Dies geht aus einem Bericht der Getränke-Zeitung hervor. Im alkoholfreien Bereich gab es 30 neue Angebote, bei Spirituosen immerhin 24. Die Bierbrauer scheinen es da etwas schwerer zu haben; denn im Bierbereich gab es im selben Zeitraum nur 13 Neuheiten..
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Umweltbewußtsein beeinflußt Kaufentscheidung -- Jeder zweite Bundesbürger gibt an, bei seinem Einkauf auf umweltschädliche Produkte zu verzichten. Dies hat eine repräsentative Umfrage des Sample Instituts, Mölln, ergeben. In der Mehrheit fordern die Konsumenten von den Unternehmen ein glaubwürdiges Konzept, das den Nutzen für die Umwelt nachvollziehbar mache. Bei den meisten der befragten 1300 Personen beeinflußte die Verpackung entscheidend die Kaufentscheidung. 54 Prozent erklärten, sie würden auf Produkte mit besonders aufwendiger Verpackung verzichten. Laut Umfrage würden Pfandflaschen der Einweg-Alternative vorgezogen. Zu den wichtigsten Eigenschaften einer Verpackung zähle heute die Wiederverwertbarkeit - Papier und Glas schnitten in punkto Umweltimage dabei am besten ab..
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Getränke-Konjunkturtest Oktober 1994 -- Biere Im Oktober war die Nachfrage nach Bier, vorwiegend saisonal bedingt, rückläufig. Dementsprechend wurde auch der Ausstoß verringert. Da zudem die Auslandsaufträge weiterhin als wenig befriedigend angesehen werden, hat sich die Beurteilung der Geschäftslage verschlechtert. Das Niveau der Bierpreise blieb weitgehend stabil. Über ihre Geschäftsaussichten äußerten sich die Brauereien skeptisch. Weder vom Inlands- noch vom Auslandsgeschäft werden in den nächsten Monaten positive Impulse erwartet, so daß der Bierausstoß saisonal weiter zurückgehen wird. Erfrischungsgetränke Die Hersteller von Erfrischungsgetränken berichteten per saldo weiterhin von einer guten Geschäftslage..
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GfK tredEvent Getränke 1995 -- Der Gesamtausstoß der deutschen Brauereien liegt 1994 um rund drei Prozent über dem des Vorjahres; wertmäßig aber stagniert der Markt, und gegenüber den allgemeinen Lebenshaltungskosten verliert der Bierpreis wieder an Boden - wie schon in den 70er Jahren geschehen. Michael Horn, Unit-Manager Bier in der GfK Panel Services, prophezeite anläßlich des trendEvent Getränke am 2. Dezember in Nürnberg vor allem für kleinere Anbieter eher trübe Aussichten. Wenn die Rede von einer Polarisation des Marktes in das Niedrig- und das Hochpreissegment sei, so Horn weiter, müsse in Betracht gezogen werden, daß im Durchschnitt 23 Prozent der Premiumbiere über Aktionen des Handels verkauft würden - verglichen mit zwölf Prozent bei den übrigen Marken..
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Anzeige zum Reinheitsgebot ausgezeichnet -- Die Leser der Studentenzeitschrift Unicum haben die Anzeige der deutschen Brauer zum Thema Reinheitsgebot zur Anzeige des Monats gewählt. Die von der Düsseldorfer Agentur H.F.&P. entwickelte Kampagne richtet sich vornehmlich an die 18- bis 30jährigen und erscheint deshalb in Trend-, Szene- und Stadtmagazinen. Erich Dederichs, Pressesprecher des Deutschen Brauer-Bundes, Bonn, freute sich über die Auszeichnung: Es zeigt, daß Studenten offensichtlich nicht nur die reine Lehre, sondern auch das reine Bier mögen.
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Zielkostenmanagement - Kosten und Nutzen einmaliger Maßnahmen. Brauereijubiläen, Festbiere, Aktionen - Chancen und Risiken -- Die wirtschaftliche Situation stellt sich für eine Vielzahl der Brauereien als unbefriedigend dar. Durch Maßnahmen wie Saisonbiere oder Aktionsveranstaltungen - beispielsweise zu Jubiläen - versuchen Brauereien den Absatz zu steigern und die Gewinne zu erhöhen. Doch wie kann man Kosten und Nutzen gegenüberstellen, wenn es sich um einmalige oder neuartige Aktionen handelt?
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Getränke-Konjunkturtest Oktober 1994 -- Biere Im Oktober war die Nachfrage nach Bier, vorwiegend saisonal bedingt, rückläufig. Dementsprechend wurde auch der Ausstoß verringert. Da zudem die Auslandsaufträge weiterhin als wenig befriedigend angesehen werden, hat sich die Beurteilung der Geschäftslage verschlechtert. Das Niveau der Bierpreise blieb weitgehend stabil. Über ihre Geschäftsaussichten äußerten sich die Brauereien skeptisch. Weder vom Inlands- noch vom Auslandsgeschäft werden in den nächsten Monaten positive Impulse erwartet, so daß der Bierausstoß saisonal weiter zurückgehen wird. Erfrischungsgetränke Die Hersteller von Erfrischungsgetränken berichteten per saldo weiterhin von einer guten Geschäftslage..
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Steigende Investitionsbereitschaft -- Die Brau '94, die vom 10. bis 12. November 1994 in Nürnberg stattgefunden hat, war ein hervorragender Indikator für das verbesserte Investitionsklima bei getränketechnischen Maschinen und Anlagen (s.a. Brauwelt Nr. 46/47, 1994, S. 2499 und S. 2504). Das geht aus dem nun vorliegenden Abschlußbericht der Nürnberg Messe GmbH hervor. Die starke Marktposition dieser Europäischen Tagung mit Fachmesse für die Brau- und Getränkewirtschaft wird zum einen durch die 35 384 Fachbesucher (+ 17%) dokumentiert, zum anderen durch die Zunahme der Aussteller um 14% auf 1037. Fachbesucher und Aussteller zeigten sich lt. Angaben der Nürnberger Messegesellschaft gleichermaßen zufrieden. sehr gut. Fast die Hälfte aller Aussteller erhielt während der Messe Direktaufträge..
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Bieraktien 1994 ohne Fortune -- Mit 2106,58 schloß der deutsche Aktienindex DAX das Börsenjahr 1994 ab. Während 1993 einen Gewinnschub von satten 47 Prozent gebracht hatte, bedeutet dies für 1994 einen Kursverlust von rund 7 Prozent. Dieses negative Ergebnis wird in erster Linie auf die steigenden Zinsen am Kapitalmarkt zurückgeführt, wo die durchschnittliche Umlaufrendite der öffentlichen Anleihen binnen Jahresfrist von 5,41 auf 7,55 Prozent anstieg. Dieser Zinsanstieg führte auch zu einer geringeren Beanspruchung des deutschen Kapitalmarktes mit brutto 600 (733) und netto 260 (330) Milliarden DM, netto d.h. nach Abzug der fälligen Tilgungen. Der Umsatz am Börsenplatz Frankfurt in Aktien und festverzinslichen Wertpapieren stieg um 16 Prozent auf 5,53 (4,03) Billionen DM. 9. 9.
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Bier und Softdrinks in Europa mit steigender Tendenz -- Der Absatz von Bier, kohlensäurehaltigen Erfrischungsgetränken, Wässern und Säften in Europa dürfte sich 1994 nach neuen Schätzungen der Zenith International Ltd., Bath/UK, erhöhen. Aber auch der Wettbewerb zwischen den Getränkeanbietern könnte stark zunehmen. Insgesamt erwartet die Beratungsfirma bei Bier in Flaschen und Dosen einen Absatz in Westeuropa von 208 Mio hl, 1,9% mehr als 1993. Der Verkauf an Faßbier wird weiter langsam abnehmen und zwar von 103 Mio hl auf 101 Mio hl. In Flaschen und Dosen abgefüllte Softdrinks und Wässer könnten 1994 auf 236 Mio hl um 2,5% zunehmen. Inklusive der 15 Mio hl an Faßgetränken in der Gastronomie dürfte dieser Markt auf 251 Mio hl kommen. Im Mehrwegbereich hat Glas leicht abgenommen..
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Auch im Oktober Verluste an der Börse -- Der Oktober war für die Aktienbörse kein goldener, wie das durchaus für die Weinlese zutreffen mag. Während der Gesamtindex in den ersten zehn Monaten dieses Jahres knapp acht Prozent verloren hat, waren Bieraktien im Vergleich zu Ultimo 1993 nur um rund 5,5 Prozent niedriger, haben demnach leicht unterdurchschnittlich an Boden verloren, mit anderen Worten, konnten sich besser behaupten als das Gros aller deutschen Aktien. Die größten Kursverluste mußten im bisherigen Verlauf dieses Jahres Banken (- 16%), Versicherungen (-19%) und Elektrowerte (-18%) hinnehmen, während sich Chemie- und Stahlaktien leicht befestigen konnten. Auch Autotitel waren etwa behauptet. Am 24. Dezember noch zustimmen. Bavaria St. Nicht so gut sieht es mit dem.
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Weltbierkonsum mit positivem Trend -- Der Weltbierkonsum soll bis zum Jahre 2000 auf 1,39 Mrd hl ansteigen. Diese Prognose stellte jetzt das Marktforschungsinstitut Plato Logic Lt., Danebury/UK. Dies entspricht gegenüber der Weltbiererzeugung 1993 mit 1,188 Mrd hl (Brauwelt Nr. 44, 1994, S. 2373) einer Steigerung von 17%. Im Jahre 1993 hatte die Steigerungsrate rund 2% betragen. Für 1994 rechnet das englische Marktforschungsinstitut mit einem Wachstum von 3% auf etwa 1,22 Mrd hl. Die Schlüsselregion für diese Wachstumsraten ist der asiatische und pazifische Raum, in dem heute bereits 20% des Weltbierkonsums getrunken werden. Aber auch in Lateinamerika hat der Bierkonsum hervorragende Perspektiven. Sie wird zum Preis von umgerechnet 1750 DM angeboten. Brauwelt Nr. 50, S. 2664 und S. 2705)..
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Deutscher Bierausstoß 1994 wird bei 118,5 Mio hl liegen -- Dr. Franz Meyer, Geschäftsführer des Deutschen Brauer- Bundes, rechnet für 1994 in Deutschland mit einem Ausstoßplus von knapp 3% auf rd. 118,5 Mio hl. Damit dürfte sich diese Menge nach den Ausschlägen nach oben im Jahre 1992 und nach unten im Vorjahr auf eine relativ stabile Höhe eingependelt haben. Diese Aussage traf Dr. Meyer am 8. Dezember 1994 in Bonn anläßlich eines Gesprächs des Deutschen Brauer-Bundes mit der Fachpresse. Aufgrund des neuen Biersteuersystems und der darauf beruhenden Biersteuerstatistik stehen seit 1993 nur noch amtlich geprüfte Absatzzahlen zur Verfügung. Die Bierausfuhr steigt 1994 erheblich an, möglicherweise um ca. 20%. Die bisherigen Ergebnisse sind noch nicht zufriedenstellend..
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Nach Angaben des Verbandes Deutscher Mineralbrunnen, in dem rd. 240 Brunnenbetriebe zusammengeschlossen sind, betrug das Absatzplus bei Mineral- und Heilwasser in den ersten drei Quartalen 1994 in den alten Bundesländern 12% und in den neuen 54%, insgesamt knapp 14%. Aufgrund des schönen Sommerwetters rechnet die Branche damit, daß der Pro-Kopf- Verbrauch an Mineralwasser in den alten Bundesländern auf über 100 l steigen wird. Nach wie vor liegen die stark sprudelnden Mineralwässer mit einem Anteil von knapp 70% weit vorn, vor den stillen Wässern mit gut 22% und den Heilwässern mit 6,4%. Bezogen auf den Gesamtabsatz haben sich die Mineralwässer mit Aromen von 0,8% auf 1,5% im Anteil nahezu verdoppelt..
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Umsatzsteigerung durch individuelle Plakatwerbung -- Rezession - stagnierende oder gar rückläufige Umsätze kennzeichnen die Situation von Industrie und Handel in deutschen Landen. Diese Entwicklung geht auch am Getränkehandel nicht spurlos vorüber.
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