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Getränke-Konjunkturtest November 1993 -- Bier: Die Geschäftslage der Brauereien hat sich im November gegenüber Oktober kaum verändert. Hinsichtlich der weiteren Entwicklung äußerten sich allerdings die Firmen wieder etwas skeptischer. Nicht verschlechtert hat sich jedoch die Einschätzung der Exportaussichten. Freilich überwiegen auch hier, wie bei der Beurteilung der allgemeinen Geschäftsaussichten, nach wie vor die negativen Stimmen. Aus den Meldungen ist zu schließen, daß im November der Bierausstoß nicht mehr weiter - wie noch im September und Oktober - zurückgegangen ist. Allerdings deuten die Ausstoßpläne für die nächsten Monate wieder auf Einschränkungen hin. Ein Teil der Brauereien plant für die nächste Zeit eine Anhebung der Verkaufspreise..

Bierausstoß '93 besser als befürchtet -- Wie Rechtsanwalt Peter Stille, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer- Bundes, in einem Fachpressegespräch am 10. Januar 1994 in Bonn mitteilte, ist es gelungen, im Bereich der europäischen Harmonisierung den Begriff des Reinheitsgebotes zu erhalten. Kommission und Ministerrat der Europäischen Union haben das Reinheitsgebot einstimmig als Gütesiegel für ein traditionell hergestelltes deutsches Bier anerkannt. Damit waren die Bemühungen des Deutschen Brauer-Bundes erfolgreich, im Rahmen der Zusatzstoffgesetzgebung das vor dem Hintergrund der politischen Konstellation und Mehrheitsverhältnisse Optimale zu erreichen. Wie Peter Stille weiter berichtete, konnte der Brauer-Bund eine dem alkoholfreien Bier von der EU drohende Gefahr abwenden. Wie Dr..

Gesamtbierabsatz nach Bundesländern im September 1993 -- Tabelle

Gesamtbierabsatz nach Bundesländern im Oktober 1993 -- Tabelle

Werbung für das deutsche Bier -- Deutschland ist das Bierland Nummer eins auf der Welt. Darauf wies Dr. Michael Dietzsch, Präsident des Deutschen Brauer-Bundes, in seiner Rede anläßlich der Vorstellung des Buches Deutschland, Deine Biere am 23. November 1993 in München hin. Deutschland liegt ja bekanntlich mit 144 l nicht nur beim Pro-Kopf-Verbrauch an Bier weltweit an erster Stelle, sondern mit knapp 1300 auch bei der Zahl der Brauereien. Bier stößt in Deutschland immer auf großes Interesse, nicht nur an den Stammtischen. Das läßt sich auch aus Pressemeldungen ablesen, die auf den Bierpreis abzielen oder, wie in jünster Zeit, auf die Etikettierung von Randsorten, die eine Brauerei für andere herstellt und abfüllt. Die Deutschen sind ein Volk von Biertrinkerinnen und Biertrinkern. Laut Dr.

Standortbestimmung für die bayerischen Brauereien -- Anläßlich der Delegiertenversammlung des Bayerischen Brauerbundes am 29. November 1993 in München bestimmte Dr. Georg Schneider, Präsident des Bayerischen Brauerbundes, zunächst einmal den Standort, in dessen politischem und wirtschaftlichem Umfeld sich die Braubranche 1993 bewegte. Die bereits Ende 1992 vorausgesagte Normalisierung des Bierabsatzes der bayerischen Brauereien ist eingetroffen. Dabei wurde dieser Prozeß durch die verschärfte wirtschaftliche Rezession mit einer unerwartet hohen Arbeitslosigkeit beschleunigt. Hinzu kommt, daß die Losung Bier braucht Heimat immer mehr auch für die neuen Bundesländer gilt, die Ausstoßzuwächse zu verzeichnen haben, auf Kosten der alten Bundesländer. Zusätzlich schlägt sich nach Dr. 2241). Dr.

Ostprodukte: Keine Chance auf dem westdeutschen Markt? -- In den neuen Ländern ist es einer Reihe von Herstellern - insbesondere aus dem Nahrungs- und Genußmittelgewerbe - gelungen, mit ihren Erzeugnissen den Weg zurück in die Regale des Handels und in die Warenkörbe der Verbraucher zu finden. Viele Unternehmen scheitern aber immer noch bei dem Versuch, die imaginäre innerdeutsche Grenze mit ihren Erzeugnissen zu überwinden und auf den Absatzmärkten in den alten Bundesländern Fuß zu fassen. Der folgende Beitrag versucht, die Schwierigkeiten des Markteintritts in den alten Bundesländern zu durchleuchten. Er schließt an den in der Brauwelt 21/1993 erschienenen Beitrag an. Sie sind als Buch in der Reihe ifo Studien zu Handels- und Dienstleistungsfragen, Band 43, erschienen..

Bekömmlich undwohltuend in der Werbung -- Das Landgericht Berlin hat in einer inzwischen rechtskräftigen Entscheidung die Klage der Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs gegen eine Kornbrennerei abgewiesen und die Verwendung der Bezeichnung bekömmlich nicht als irreführend angesehen. Dagegen hat sich die Herstellerin eines Kräuterlikörs gegenüber der Verwaltungsbehörde unterworfen, die von ihr verwendeten Bezeichnungen -seiner wohltuenden Wirkung, -tut wohl seit- und -seine wohltuende Kraft zu unterlassen. In dem betreffenden Bescheid heißt es, der Täuschungstatbestand sei nach Auffassung des Landratsamtes erfüllt, da die zitierten Angaben über Umstände täuschten, die für die Bewertung des Lebensmittels mitbestimmend sind./18..

Herausforderungen in engeren Märkten -- Mittelfristig werden nur etwa 500 bis 800 Braustätten in Deutschland überleben können. Zu dieser Einschäthung für den Zeitraum vom Jahr 2000 bis 2010 kam Roland Berger in seinem Vortrag auf dem 19. Management-Seminar für die Brauwirtschaft, das am 18. und 19. November 1993 in München stattfand. Die derzeitige Situation der deutschen Brauindustrie sei von einer Stagnation der realen Preise gekennzeichnet, der sich in einem wachsenden Kostendruck auf die Betriebe äußere. Probleme bereite auch die schwindende Akzeptanz des Produktes Bier beim Verbraucher. Leider sei es nicht bei einem Nullsummenspiel geblieben, da in den letzten Jahren viel Geld auf der Straße geblieben sei; unterm Strich habe die gesamte Brauindustrie dabei verloren.

Musik in der Pfanne -- Eine avantgardistische Licht-Ton- Installation namens Kreisläufe zeigte die Berliner Künstlerin Christina Kubisch in den vier ehemaligen Gefäßen des Sudwerks der Fürstenberg-Brauerei. Im Rahmen der Donaueschinger Musiktage vom 15. bis 17. Oktober konnten die Zuhörer die Funktionen der Technik in ästhetischen Dimensionen erleben. Das Innere der Pfannen und Bottiche ist von Schwarzlichtlampen erhellt, deren ultraviolettes Licht sowohl die Eigenstrukturen der Kessel als auch eine Reihe von fluoreszierenden Kabeln und Lautsprechern sichtbar macht, deren Formen an Strukturen aus der Pflanzenwelt erinnert. Durch die vom Sonnenlicht erzeugten Frequenzveränderungen werden die Ultraschallwellen in den Hörbereich des menschlichen Ohres gebracht..

Weltbiererzeugung 1991/92 -- Nach Jahren einer kontinuierlichen Steigerung des Weltbierausstoßes mußte 1992 erstmals seit 1984 wieder ein - wenn auch geringfügiger - Rückgang verzeichnet werden. Die Wachstumsrate in Asien (Fernost) konnte dabei den Ausstoßrückgang in Europa und auch in Amerika und Afrika nicht ausgleichen. Der Weltbierausstoß ging 1991/92 um 0,2% auf 1,163 Mrd hl zurück. Nach dem erschienenen Hopfenbericht 1992/93 der Firma Joh. Barth & Sohn, Nürnberg, lag der Bierausstoß in Europa 1992 mit 441,23 Mio hl um 1,1% unter dem des Vorjahres. In Amerika betrug er 431,33 Mio hl (- 1,4%), in Afrika 54,96,Mio hl (- 6,4%), in Asien (Fernost) 206,71 Mio hl (+ 5,7%), in Nahost 5,82 Mio hl (+ 39,9%) und in Australien/Ozeanien 23,64 Mio hl (- 2%) .

Sortenstatistik in NRW -- Der Verband Rheinisch- Westfälischer Brauereien hat jetzt die Sortenstatistik seiner Mitgliedsbetriebe für das erste Halbjahr 1993 bekanntgegeben. Insgesamt wurden von den erfaßten Brauereien in diesem Zeitraum 14,851 Mio hl Bier ausgestoßen, 4,5% weniger als im ersten Halbjahr 1992. Davon entfielen auf die Sorte Pils 10,5 Mio hl ( 3,5%). Der Pilsanteil stieg aber von 69,9% auf 70,7%. Alkoholfreies Bier nahm um 11,3% auf 171 305 hl zu und erreichte einen Anteil am Pilsausstoß von 1,6% (1,4%). Alkoholarmes Bier dagegen nahm um 29% auf 94 000 hl ab. Sein Anteil am Pils sank auf 0,9% (1,2%). Altbier mußte eine Einbuße von 7% auf 1,92 Mio hl hinnehmen. Sein Anteil am Gesamtausstoß fiel auf 12,9% (13,2%). Alkoholarmes Kölsch dagegen nahm um 28,4% auf 23 705 hl ab..

Getränke-Konjunkturtest Oktober 1993 -- Biere: Der Ausstoß der Brauereien ist im Berichtsmonat - in erster Linie saisonbedingt - deutlich zurückgegangen. Für die nächsten Monate planen die Brauereien eine weitere Einschränkung des Ausstoßes. Die Verkaufspreise für Bier blieben im Oktober stabil; dies dürfte nach den Erwartungen der Unternehmen auch für die kommenden Monate gelten. Das Exportgeschäft dürfte nach Ansicht eines Teils der Brauereien in nächster Zeit wieder etwas schwieriger werden. Insgesamt gesehen haben sich die Geschäftserwartungen für das kommende Jahr wieder leicht verschlechtert. Erfrischungsgetränke: Die Produktion der Hersteller von Erfrischungsgetränken mußte im Oktober deutlich zurückgenommen werden. Dadurch haben sich die Fertigwarenlager deutlich erhöht..

Biereinfuhr aus Drittländern (Extrahandel) im 1. Halbjahr 1993 in hl -- Tabelle

Bierausfuhr aus Drittländern (Extrahandel) im 1. Halbjahr 1993 in hl -- Tabelle

Gesamtbierabsatz nach Bündesländern im August 1993 -- Tabelle

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