Struktur des Brauereigewerbes und Beschäftigte in EG und EFTA 1992 -- Tabelle
Bierabsatz 1993 nach Steuerklassen -- Nach den Zahlen der Zentralstelle Biersteuer wurden 1993 in Deutschland 112,1 Mio hl Bier abgesetzt. Diese verteilten sich auf die einzelnen Steuerklassen anteilsmäßig wie folgt: - Steuerklassen 1 - 6: 0,01%; - Steuerklasse 7: 1,32%; - Steuerklasse 8: 0,08%; - Steuerklasse 9: 0,34%; - Steuerklasse 10: 0,17%; - Steuerklasse 11: 79,88%; - Steuerklasse 12: 15,88%; - Steuerklasse 13: 1,55%; - Steuerklasse 14 und - darüber: 0,78%. Wie der Deutsche Brauer-Bund dazu mitteilte, ist es schwierig, den Bierabsatz nach Steuerklassen auf Länderebene anzugeben, da in den einzelnen Ländern vielfach auf einzelne Steuerklassen nur wenige Hersteller entfallen. Zur Wahrung des Steuergeheimnisses dürfen diese Zahlen somit nicht publiziert werden..
Getränke- Konjunkturtest Dezember 1993 -- Biere: Im Dezember wurde die Geschäftslage von den Brauereien weniger ungünstig beurteilt als im November. Ursächlich dafür war eine weitgehend saisonübliche Belebung der Ausstoßtätigkeit. Den Plänen der Brauereien zufolge wird der Ausstoß im 1. Vierteljahr 1994 wieder rückläufig sein. Insbesondere im Exportgeschäft wird eine Abschwächung erwartet. Die Verkaufspreise der Brauereien werden auch in den nächsten Monaten - wie bereits in den zurückliegenden Monaten - weitgehend stabil bleiben. Insgesamt gesehen sind die Brauereien hinsichtlich der künftigen Entwicklung der Geschäftstätigkeit nach wie vor relativ pessimistisch. Aufgrund gestiegener Nachfrage konnten die Lagerbestände merklich abgebaut werden..
Engere Märkte - warum? -- Der Biermarkt steht zur Zeit unter Druck. Michael Horn, Geschäftsführer der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in Nürnberg, zeigt anhand einiger Beispiele aus dem Handel, was momentan in Sachen Bier im Handel passiert und worin die Ursachen zu finden sind. Der Vortrag wurde auf dem 19. Management-Seminar für die Bauwirtschaft, das von Roland Berger & Partner am 18. und 19. November in München stattfand, gehalten.
Großverbrauchergeschäft: Lebensmittelhandel mit deutlichen Zuwachsraten. Erste gesamtdeutsche Analyse -- Die zweite Ausgabe der Studie M+M GV-Markt des Frankfurter Beratungsunternehmens M+M Eurodata verdeutlicht, daß das Großverbrauchergeschäft zu den dynamisch wachsenden Bereichen des Lebensmittelhandels gehört. Erstmals werden für die neue Bundesrepublik vollständige Marktdaten ausgewiesen (die Erstausgabe von 1990 bezog nur die alten Bundesländer ein).
Wieviel geben Europäer für ihre Getränke aus? -- Die Ausgaben der Europäer für Getränke unterscheiden sich stark. Die Spalte der alkoholfreien Getränke in der Tabelle zeigt die Unterschiede zwischen den durchschnittlichen Ausgaben je Kopf in den einzelnen EU-Ländern. Am auffallendsten ist dabei die für Portugal ausgewiesene Abweichung. Im europäischen Durchschnitt werden jährlich 93 DM für Obstsäfte, Mineralwässer usw. aufgewendet, in Portugal aber nicht mehr als 10 DM. Auch dies kann man als Zeichen für den geringeren Lebensstandard werten. Besonders groß und besonders aufschlußreich sind die Unterschiede zwischen den EU-Ländern bei den alkoholischen Getränken. Ein Durchschnittsbrite kommt für 1991 aber auch nur auf 943 DM. Die Benelux-Länder fallen dabei noch weiter ab..
Börsenhimmel im November -- Der November - von den alten Germanen als Nebelmond apostrophiert - brachte auch am Aktienmarkt nur wenige Lichtblicke. Zunächst war allerdings von trüben November-Schleiern keine Rede, denn der DAX konnte kurzzeitig 2077,37 Punkte erklimmen. Dann allerdings lösten sich immer wieder Kursgewinne mit sogenannten Konsolidierungsphasen ab, d.h. Kurskorrekturen nach unten, die rein markttechnisch sicher erwünscht sind und sich oberhalb der Linie von 2000 DAX-Punkten abspielten. Negativ wirkte sich die Aussage des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) aus, ein konjunkturelles Wachstum sei auch für das letzte Quartal 1993 nicht in Sicht. Auch die Zinsphantasie blieb erhalten, da die Bundesbank ihre Politik der Trippelschritte fortsetzt. So z.B. 9. Die.
Fruchtsaftverbrauch in Europa: +4% -- Der Verbrauch an Fruchtsäften und Nektaren stieg in Europa 1992 um 4% auf 72,89 Mio hl. Für 1993 wird ein weiteres Wachstum von 4% erwartet. Dies geht aus einem neuen Bericht der Zenith International Ltd., Bath/GB, hervor. Im Jahre 1989 hatte das Wachstum noch 9% betragen, 1990 dann 15% und 1991 nur noch 2%. In den einzelnen europäischen Ländern verlief die Entwicklung unterschiedlich. In Deutschland, das 1992 einen Marktanteil von 42% hatte, betrug die Steigerung 1992 3% gegenüber 1991. In Großbritannien dagegen, mit 10% der zweitgrößte europäische Markt für dieses Segment, gab es ein Minus von 4%. Frankreich und Italien lagen an dritter und fünfter Stelle mit einem Plus von je 10%. Der europäische Durchschnitt lag bei 19,3 l. Stelle in Europa..
Börsenhimmel im November -- Der November - von den alten Germanen als Nebelmond apostrophiert - brachte auch am Aktienmarkt nur wenige Lichtblicke. Zunächst war allerdings von trüben November-Schleiern keine Rede, denn der DAX konnte kurzzeitig 2077,37 Punkte erklimmen. Dann allerdings lösten sich immer wieder Kursgewinne mit sogenannten Konsolidierungsphasen ab, d.h. Kurskorrekturen nach unten, die rein markttechnisch sicher erwünscht sind und sich oberhalb der Linie von 2000 DAX-Punkten abspielten. Negativ wirkte sich die Aussage des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) aus, ein konjunkuurelles Wachstum sei auch für das letzte Quartal 1993 nicht in Sicht. Auch die Zinsphantasie blieb erhalten, da die Bundesbank ihre Politik der Trippelschritte fortsetzt. So z.B. 9. Die.
Ausstoßstatistik 1993/94 in Bayern -- Ab Januar 1994 wird es wieder eine amtliche monatliche Bierausstoßstatistik geben, die mit der früheren Statistik vergleichbar ist. Wie der Bayerische Brauerbund jetzt mitteilte, werden rückwirkend die Zahlen ab Januar 1993 zur Verfügung stehen. Im Gegensatz zu der gewohnten Ausstoßstatistik werden jedoch die Biere unter 0,5 Vol.-% Alkohol nicht mehr erfaßt, da sie kein Steuergegenstand mehr sind. Weiterhin wird die neue amtliche Statistik z.B. kein Zahlenmaterial mehr über Biergattungen sowie über Gebindearten liefern. Aus diesen Gründen will der Bayerische Brauerbund folgende Schritte unternehmen: - monatliche Erhebung der Biere unter 0,5 Vol.a. nach Gebindearten und Biersorten..
Auf der drinktec- interbrau '93 in München waren alle namhaften Hersteller von Roh- und Grundstoffen für die Produktion von alkoholfreien Getränken vertreten. Der Artikel, der bereits in der Zeitschrift Bier & Getränke des Getränkefachverlages Hans Carl erschienen ist, faßt für seine Leser zusammen, was an Neuigkeiten angeboten wurde, welche Trends prognostiziert wurden und welche Getränke Chancen im eigenen Sortiment haben könnten.
Gesamtbierabsatz nach Bundesländern im November 1993 -- Tabelle
Gesamtbierabsatz nach Bundesländern im November 1993 -- Tabelle
Bierausstoß '93 besser als befürchtet -- Wie Rechtsanwalt Peter Stille, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer- Bundes, in einem Fachpressegespräch am 10. Januar 1994 in Bonn mitteilte, ist es gelungen, im Bereich der europäischen Harmonisierung den Begriff des Reinheitsgebotes zu erhalten. Kommission und Ministerrat der Europäischen Union haben das Reinheitsgebot einstimmig als Gütesiegel für ein traditionell hergestelltes deutsches Bier anerkannt. Damit waren die Bemühungen des Deutschen Brauer-Bundes erfolgreich, im Rahmen der Zusatzstoffgesetzgebung das vor dem Hintergrund der politischen Konstellation und Mehrheitsverhältnisse Optimale zu erreichen. Wie Peter Stille weiter berichtete, konnte der Brauer-Bund eine dem alkoholfreien Bier von der EU drohende Gefahr abwenden. Wie Dr..
Schweizer Bürger lehnen Werbeverbot für Alkohol ab -- In einer Doppelabstimmung haben die Einwohner der Schweiz Ende November 1993 die Einführung der Mehrwertsteuer in der Eidgenossenschaft gebilligt und gleichzeitig die Erhöhung des Steuersatzes um 0,3 Prozentpunkte auf 6,5% befürwortet. Mit deutlicher Mehrheit wurde bei dieser Volksabstimmmung die Initiative von Alkoholgegnern abgelehnt, die Werbung für Tabak und Alkohol zu verbieten. Die für eine derartige Verfassungsinitiative erforderlichen 100 000 Unterschriften waren von einem überparteilichen Komitee gesammelt worden, in dem auch Abstinenzler-Verbände vertreten waren. Ihr Argument lautete, die Beschränkung der Reklame auf den Verkaufsort sei die beste Gesundheitsvorsorge..
Weg-damit-Urteil in der Diskussion -- Die verbraucherpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, Cerstin Richter-Kotowski, hat das Urteil des Berliner Kammergerichts, das die Werbung der Bärenquell Brauerei Berlin GmbH mit einer zerbeulten Dose als unrechtmäßig bezeichnet hatte, einen schweren Rückschlag für alle diejenigen genannt, die versuchten, ihren Konsum umweltgerecht zu gestalten. Die treuen Käufer von Pfandflaschen, so Frau Richter-Kotowski, fühlen sich nun in ihrem Handeln nicht mehr bestätigt. Gerade der Wettbewerb um die umweltfreundlichsten Erzeugnisse werde in Zukunft die notwendigen Änderungen des Bewußtseins zur Abfallvermeidung bei Hersteller und Verbraucher mit sich bringen..
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