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Daß mäßiger Alkoholkonsum, besser noch mäßiger Biergenuß, gesund ist, dürfte aufmerksamen „Brauwelt“-Lesern hinreichend bekannt sein, nicht zuletzt durch die ausführliche Berichterstattung über das Diskussionsforum „Bier und Gesundheit“, das anläßlich des Deutschen Brauertages in Köln in diesem Sommer, veranstaltet vom Deutschen Brauer-Bund, abgehalten wurde. Der Sonderdruck „Bier und Gesundheit“ kann beim Getränke-Fachverlag Hans Carl, Nürnberg, bestellt werden.
Daß mäßiger Bierkonsum gesund ist, sollten aber in erster Linie die Konsumenten wissen. Aufklärung tut Not. Und wieder einmal kann das „Bier“ vom „Wein“ lernen. Die Wissenschafts-Sendung „Sonde“ des SWF behandelte das Thema „Wein und Gesundheit“ am 5. Oktober 1997 sehr ausführlich. Prof. Alkohol, so Prof.
Lt. Prof..
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Besonders junge Erwachsene zwischen 18 und 30 Jahren schätzen nach einer bundesweiten Umfrage der Centralen Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH (CMA) den guten Geschmack (62%) und den kommunikativen Charakter des Biergenusses (59%). Die Liebe zum Bier wächst dabei mit dem Alter: 60% der 18- bis 20jährigen, 72% der 21- bis 25jährigen und 80% der 26- bis 30jährigen trinken gerne ein frisches Bier. Wichtig für den Biergenuß ist den meisten auch die Geselligkeit. Männer zwischen 18 und 30 Jahren trinken Bier am liebsten zum Essen (81%) oder im Biergarten (65%). Ebenso beim Fernsehen (61%) und bei privaten Parties (55%) gehört ein frisches Bier dazu.
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Einen Sonderpreis zum Werbemittel-Award 1997 verlieh die Jury, bestehend aus Fach-Journalisten der Privatbrauerei Zötler, Rettenberg/Allgäu für ihren Bieruntersetzer „Das Allgäu“ in Sondergestaltung und Sondernutzung. Dieser Bieruntersetzer, der aufgrund seiner ungewöhnlichen Stanzung als solcher gar nicht mehr erkennbar ist, wurde zum Jubiläum der Brauerei als Allgäuer Landkarte gestaltet und in einer besonderen Weise mit nachweislich hervorragendem Erfolg als Zugabe-Aktion eingesetzt.
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Im folgenden Artikel werden die Ergebnisse der Wahl der schönsten Bierdeckel- und Etikettenserien, Kartenspiele, Bierdosen, Kronkorken und Telefonkarten 1995/96 vorgestellt.
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Beim Alkoholkonsum liegt Luxemburg mit 11,6 l pro Kopf und Jahr, gerechnet als reiner Alkohol, europaweit an der Spitze, knapp gefolgt von Frankreich mit 11,5 l. Auf den Plätzen folgen Portugal mit 11,0 l, Ungarn mit 10,2 l, Spanien mit 10,2 l, Tschechien mit 10,1 l, Dänemark mit 10,0 l und Deutschland mit 9,9 l. Das Mittelfeld erstreckt sich von Österreich mit 9,8 l über die Schweiz mit 9,4 l, Irland mit 9,2 l, Belgien mit 9,1 l, Griechenland und Rumänien mit je 9,0 l, Italien und Slowakei mit je 8,8 l bis hin zu Bulgarien mit 8,1 l und den Niederlanden mit 8,0 l. Das untere Drittel der Alkoholkonsumtabelle beginnt mit Großbritannien mit 7,3 l. Es folgen Finnland mit 6,6 l, Polen mit 6,4 l, Jugoslawien mit 6,2 l, Schweden mit 5,3 l und Norwegen mit 4,1 l.
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Wie in den Vorjahren befragte unser Autor die Brauereien mit einem versteuerten Bierausstoß von über 140 000 hl nach Ausstoß- und Exportzahlen. Die Ergebnisse sind auf dem Stand vom Juni 1997.
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Mit eindeutiger Mehrheit wurde der Werbemittel-Award 1997 an die Firma P. Tychsen GmbH mit ihrem Tychsen-Biergartenbaum vergeben. Die Firma Tychsen hat in Eigenentwicklung den in Süddeutschland als traditionsreiches Symbol bekannten Maibaum als Außen-Werbemittel für Brauereien und Getränkemärkte standardisiert.
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Die Löwenbräu AG wird ab 1. Oktober 1997 eine 96%ige Tochter des Spaten-Konzerns, München, der dann zusammen mit Dinckelacker, Stuttgart, jährlich etwa 3,5 Mio hl Bier ausstoßen und damit zu den zehn größten Brauereien Deutschlands gehören wird. An Spaten sind die Bayerische Hypotheken- und Wechsel-Bank und die Bayerische Landesbank mit künftig je 17% beteiligt. Die Familie August von Finck hält 27%. Größter Gesellschafter ist nach wie vor die Familie Sedlmayr. Vorstandsvorsitzender bei Löwenbräu wird Spaten-Chef Jobst Kayser-Eichberg. Die Löwenbräu AG bleibt eine rechtlich eigenständige, börsenorientierte Gesellschaft.
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Anfang Juni dieses Jahres hatte der Bundesverband des Deutschen Getränkefachgroßhandels in Sachen Faßbier im Lebensmitteleinzelhandel und in den Getränkeabholmärkten folgende konkretisierende Beschlüsse gefaßt:
q Die 30-l- und 50-l-Gebinde sollen zukünftig als reine Gastronomiegebinde auch nicht in irgendeiner alternativen Ausstattung für den Verkauf im LEH/GAM freigegeben werden. Dies vor allem auch unter Berücksichtigung der Tatsache, daß aufgrund der Absatzrückgänge in der Gastronomie das 30-l-Gebinde eine immer größere Bedeutung erlangt.
q Für den reinen Party- und Freizeitbereich sollten nur Gebinde von 20 l bzw. 25 l bereitgestellt werden. Der Hektoliter-Abgabe-Preis müßte wesentlich höher liegen, der Pfandwert mit mindestens 50 DM angesetzt werden. B. Dabei geht es um u.a..