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Viele Unternehmen befinden sich in der Krise. Die Ursachen hierfür liegen oftmals bei den Unternehmen in zu hohen Kosten sowie einer mangelnden Anpassungsflexibilität an die Konsumentenwünsche. Eine Lösung für diese Probleme bietet der Ansatz der Marketing-Logistik mit seinen systemübergreifenden Steuerungsmechanismen.

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Auf die zehn größten Unternehmen entfallen im LEH 80% des Branchenumsatzes. Dagegen sind die Hersteller immer noch mittelständisch strukturiert. Ihre Zahl sank 1996 um 0,8% auf 5037. Auf die zehn größten Hersteller entfielen nur 11% des Gesamtumsatzes.

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In Deutschland sieht man lt. FAZ eine deutliche Tendenz zum niedrigeren Bierkonsum, was sich in einem Rückgang des Branchenindexes für Brauereien um über 20% niederschlüge. Der Pro-Kopf-Verbrauch betrug 1996 nur noch 134,5 l gegenüber 151 l im Rekordjahr 1976. Auch die Überkapazitäten der Branche bereiten Sorge.
NurÜbernahmephantasie brächte gelegentlich Bewegung in die Kurse, denn nach wie vor wollten sich große ausländische Konzerne auf diesem Wege ein Standbein in der Bundesrepublik schaffen.
Nach einer Untersuchung der Hamburger Sparkasse erfüllen nur vier börsennotierte Brauereien das Kriterium ausreichender Handelbarkeit, und zwar Binding, die Brau + Brunnen AG mit Jever und Brinkhoff’s Nr. 1, DAB und Holsten. 1. Neuerdings soll die gesamte Holding zum Verkauf stehen.A. 9.

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Beim Bier ist Deutschland nach wie vor eine geteilte Nation. Nach einer Untersuchung des Emnid-Institutes, Bielefeld, bevorzugen Westbürger Warsteiner, Beck’s und Bitburger. Die Ostdeutschen trinken am liebsten Radeberger und Hasseröder. Von den Westmarken erreicht lediglich Warsteiner auch in den neuen Bundesländern annähernd gleich gute Werte wie in den alten. Warsteiner liegt in der Verbrauchergunst ganz oben. In sechs von sieben Fragen erreichte Warsteiner den Spitzenplatz. Lediglich bei der Frage nach dem gestützten Bekanntheitsgrad schaffte Beck’s Platz eins. Im übrigen teilten sich die Bremer mit Bitburger die Plätze zwei und drei. Beck’s hat seine größten Anhänger unter den 50- bis 59jährigen, Bitburger ist Favorit bei Bundesbürgern unter 40 und über 60.: 0521/9257-358)..

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Public Relations haben drei Grundfunktionen:
- Verkaufen helfen;
- Vertrauen schaffen;
- Verbesserungsvorschläge einleiten.
Nach Prof. Dr. Lothar Rolke, Frankfurt, kann PR dazu beitragen, Gewinne zu steigern und/oder Kosten zu senken.
Als Paradebeispiel für gute Öffentlichkeitsarbeit nennt Prof. Rolke z. B. die Einführung des Wirtschaftssimulationsspiels „Aufschwung Ost“ durch den deutschen Softwarehersteller Bomico Anfang der 90er Jahre.
Wenn der Neuigkeits- und Nachrichtenwert nicht so hoch ist, daß PR ausreicht, kommt es auf den richtigen Kommunikationsmix an. Dabei gilt lt. Prof. Rolke die Regel: Mit der Öffentlichkeitsarbeit starten und mit der Werbung die Aufmerksamkeit steigern bzw. stabilisieren.
Auch Vertrauen läßt sich monetär bewerten. h. B..

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Auf der Pro Sales 1997, die Anfang Mai in Göttingen stattgefunden hat, wurde von den Unternehmen vor allem mehr Qualität als Quantität bei PoS-Maßnahmen gefordert.
Mindestens 40% der Kosten in der Verkaufsförderung kommen beim Kunden nicht an. Aus diesem Grund ist vor überzogener Aktionitis der Hersteller in diesem Bereich zu warnen. Sie sollten vielmehr partnerschaftlich mit dem Handel zusammenarbeiten.
In der „Servicewüste Deutschland“, darüber waren sich die Experten einig, erwarten die Kunden ein reichhaltiges Angebot und ein dienstleistungsorientiertes Personal. Preispromotions alleine bewirken noch keine Kundenbindung, sondern sorgen teilweise nur für eine Steigerung der Kundenfrequenz am PoS. Lt. Nur 30% gehen zur Konkurrenz, weil dort das Produkt besser und billiger ist..

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Am 14. Mai 1997 wurde in Köln die Studie „Die gesundheitsfördernde Wirkung der Bierspezialität Kölsch auf den menschlichen Organismus“ von Prof. Dr. med Joseph Keul, Ärztlicher Direktor des Lehrstuhls und der Abteilung für Rehabilitative und Präventive Sportmedizin an der Medizinischen Universitätsklinik Freiburg, vorgestellt.
Dabei wies Prof. Keul darauf hin, daß erst in den letzten Jahren mehrere Untersuchungen durchgeführt wurden, die über einen gesundheitsfördernden Einfluß von moderatem Alkoholkonsum berichteten. So wurden günstige Wirkungen sowohl auf das Lipidprofil als auch auf die Blutgerinnung und auf die Blutdruckregulation beschrieben. Überprüft wurde der Einfluß von Kölschbier (10 ml/kg Körpergewicht, bzw.
Ein hoher Alkoholkonsum führt bekanntlich, so Prof.h.a..

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Nach Mitteilung von W. Stubbe, Geschäftsführer des Verbandes Deutscher Mineralbrunnen e.V., Bonn, geraten die Mitgliedsbetriebe zunehmend unter Kostendruck, was Preiserhöhungen um bis zu 0,50 DM pro Kasten notwendig werden ließe. In den alten Ländern sank der Pro-Kopf-Verbrauch 1996 auf 99 l (- 3,5 l), in den neuen Ländern stieg er auf 51 l (+4,1 l). Den größten Marktanteil haben die Wässer mit normalem Kohlensäuregehalt (66,8%), stille Wässer stiegen auf 27,2%. Fast verdoppelt habe sich der Verkauf von Mineralwässern mit Fruchtzusätzen.

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Seit Jahren befindet sich die deutsche Brauwirtschaft in der Stagnation und zuletzt sogar in einem leichten Abwärtstrend. Darauf verwies Rainer Pott, Oelde, in seinem mit großem Interesse aufgenommenen Referat anläßlich der 3. Hamburger Getränketage, veranstaltet von der IVM, Hamburg, am 14. Mai 1997. Diese Entwicklung wird sich lt. Pott in den nächsten Jahren fortsetzen und zwar u.a. auch aus folgenden Gründen:
- demographische Entwicklung;
- Wertewandel;
- Entwicklung beim freiverfügbaren Einkommen.
Im Verhältnis zu anderen Branchen gehe es der Braubranche gar nicht so schlecht. Dennoch wird sich der Ausleseprozeß in der deutschen Braubranche nach Ansicht von R. Pott noch verstärken. Wichtig ist für Pott, „daß die Brauwirtschaft nicht ins Jammern gerät.B.“.

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