Markt
2000 betrug der Absatz der deutschen Brauereien knapp 109,7 Mio hl gegenüber 110,1 Mio hl 1999. An der Spitze der Bundesländer lag Nordrhein-Westfalen (29,5 Mio hl) vor Bayern (22,2 Mio hl). Exportiert wurden 2000 10,7 Mio hl (9,5 Mio hl 1999).
Markt
Betrachtet man die Tabelle 1 über den Gesamtbierabsatz nach Bundesländern für das Jahr 2000, so fällt auf, dass der Gesamtabsatz um -0,4% zurückgegangen ist. Dieser Rückgang kommt aus den Ländern Berlin/Brandenburg (-4,6%), Hessen (-3,8%), Nordrhein-Westfalen (-2,3%), Baden-Württemberg (-0,2%) und Bayern
(-1,7%). Die stärksten Absatzanstiege wurden in Mecklenburg-Vorpommern (+8,8%), Niedersachsen/Bremen (+3,3%), Rheinland-Pfalz und Saarland (+3,2%) und Sachsen-Anhalt (+3,9%),Thüringen (+1,4%) und Schleswig-Holstein/Hamburg (+1,2%) festgestellt. In diesen Ländern stieg der Export offenbar verstärkt an, wenn sich der Inlandsabsatz nicht auch erhöht hat.h. Die Gilde-Gruppe konnte auch ihren Absatz um 9,6% steigern, hier besonders der Export und die Marke Hasseröder. An 5.Z.
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Markt
Das Vorliegen der amtlichen Zahlen zum Bierausstoß in Bayern im Jahre 2000 nutzte Dr. Gerhard Ohneis, Präsident des Bayerischen Brauerbundes, um am 1. Februar 2001 in München über die aktuelle Situation der bayerischen Brauwirtschaft zu berichten.
Das Jahr 2000 hat für die bayerische Brauwirtschaft im Ausstoß ein Minus von 1,7% auf knapp 23 Mio hl gebracht. Auf Bayern entfallen somit lt. Dr. Ohneis ca. 21% des bundesdeutschen Gesamtausstoßes, bei nur 15% der deutschen Bevölkerung. Nach wie vor befinden sich von den bundesweit tätigen 1269 Brauereien 667 bzw. 55% im Freistaat.
Im Export konnten die bayerischen Brauereien ein Plus von 13,4% auf insgesamt 1,6 Mio hl bzw. 7% des Ausstoßes erzielen.
Neben dem Wetter spielen aber lt. Dr.
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Markt
Brauereien
Im Verlauf des 4. Quartals verschlechterte sich die Geschäftslage der Brauereien deutlich. Im Dezember beurteilte per saldo ein Fünftel der Firmen die Geschäftslage als schlecht, während im Oktober die positiven Stimmen noch leicht überwogen. Bezeichnend für die Situation ist der Rückgang des Gesamtbierabsatzes im Dezember um 8,5%. Zuletzt war nicht nur der Inlandsabsatz, sondern auch das Auslandsgeschäft unbefriedigend. Die Verkaufspreise blieben im Bereichszeitraum weitgehend stabil; auch für die nächsten Monate sind keine Preiserhöhungen geplant. Der Bierausstoß wird sich - nach den Plänen der Brauereien - im ersten Vierteljahr 2001 nicht erhöhen. Auch das Exportgeschäft wird schwach bleiben. Quartal von einer zufriedenstellenden Geschäftslage..
Markt
Das aktuelle Wörtchen BSE zeigt es ganz deutlich: Krisen sind oft schneller da als gedacht. War vor nicht allzu langer Zeit das Steak noch wahrer Hochgenuss, werden die Genießer von zartem Rindfleisch heute bereits mit einem Schuss Verwunderung beäugt. "Ein solcher Extremfall kann in der Getränkebranche nicht vorkommen." Mit diesem Argument auf den Lippen lehnt sich so mancher heute beruhigt zurück. Doch, so Petra Sammer, Group Manager Food & Nutrition Ketchum Deutschland, anlässlich des Fresenius-Getränke-Kongresses: "Seien Sie nicht zuversichtlich, dass Ihr Betrieb von Krisen verschont bleibt. Sie könnten der nächste sein, den es trifft." Und dann heißt es vorbereitet sein. Denn: Was der Verbraucher zu sich nimmt, wird mit höchstem Interesse betrachtet.
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Markt
Zum 26. Mal führte die Unternehmensberatung Roland Berger & Partner ihr Management-Seminar für die Brauindustrie durch. Erstmals fand es im Rahmen der BRAU am 14. und 15. November in Nürnberg statt. Man wollte so auch ein Zeichen der Verbundenheit zur mittelständischen Brauwirtschaft setzen.
Unter dem Thema "Der Weg zu neuen Marktsegmenten" referierten namhafte Experten der Branche. Der erste Tag stand im Zeichen der Identifizierung und Erschließung neuer Märkte im In- und Ausland. Am zweiten Tag ging es um die Rolle des Getränkefachgroßhandels bei der Marktbearbeitung - aus deutscher wie europäischer Sicht. „Der dominierende Anteil des Bierausstoßes in Europa und Amerika nimmt deutlich zu Gunsten des Konsums in Afrika und Asien ab."
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Markt
Der Pro-Kopf-Verbrauch für AfG hat in Deutschland mit 253,1 l (+1,9%) erstmals die magische Grenze von 250 l übertroffen, teilte die Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke (wafg) am 10. Januar 2001 in Berlin mit. Wegen des verschärften Wettbewerbs und damit einhergehender Preissenkungen stagnierte aber der Branchenumsatz im vergangenen Jahr bei rund 17 Mrd DM. Die Erträge sind teilweise sogar rückläufig. Besonders im Trend lag im vergangenen Jahr Schorle aller Geschmacksrichtungen. Die Produktion dieser kohlensäurehaltigen Fruchtsaftgetränke stieg um beträchtliche 33% auf 243 Mio l.
Rückläufig war dagegen mit Eistee eines der Modegetränke der vergangenen Jahre.
Stark im Kommen sind auch Gesundheits- und Wellness-Drinks..
Markt
Weitere Veränderungen im Getränkegroßhandel prognostiziert der neueste Canadean-Report. Die bereits seit einiger Zeit in Bewegung gekommenen Stukturen im Großhandel werden sich weiter schnell verändern. Schuld daran seien die neuen Verordungen, die im Juni 2000 in Kraft traten. Brauer restrukturierten derzeit ihre Geschäftsvereinbarungen in allen Ebenen der Vertriebskette und überdenken dabei teilweise ihre Marketingstrategien völlig.
Im Report werden die Strukturen und die Dynamik des Getränkegroßhandels in den sieben wichtigsten Märkten Europas untersucht. Derzeit sind in diesen Märkten insgesamt 12 000 Firmen aktiv. Die meisten davon ausschließlich regional. Nur wenige sind national vertreten, trotz der Entwicklung hin zu einem europäischen Markt.B..