Home > Themen > Filtration

Filtration

Andritz Firmenzentrale

Wasser, Hopfen, Hefe und Malz – die Zutaten eines traditionellen Craft Bieres sind in der Regel nahezu identisch. Aber neben den hochwertigen Rohstoffen spielt auch die optimal angepasste Anlagentechnik eine wichtige Rolle. Von entscheidender Bedeutung ist in dieser Hinsicht sicherlich die Separation und die Filtration, nicht nur der Würzen und Biere, sondern auch des Wassers, der Hefe und nicht zuletzt der Wertstoffe am Ende der Produktionskette. Weltweit gibt es in diesem Segment nur wenige Anbieter mit einem ebenso tiefen Prozesswissen wie auch breitem Produktportfolio für all diese Anwendungsbereiche, wie es Andritz aufzeigen kann.

Die Membranfiltration zur mikrobiologischen Stabilisierung von Bier erfährt eine zunehmende Aufmerk­samkeit in der europäischen Brauwirtschaft. Basierend auf den großen Erfolgen von nicht pasteurisiertem Bier in Asien und Nord­amerika, ist auch in Europa ein deutlicher Trend zu nicht pasteurisierten Bieren zu verzeichnen. Dabei spielt neben der Geschmacksdiskussion die Produktpositionierung eine zunehmende Rolle. Neben diesen Marketingaspekten sind die mikrobiologische Sicherheit und die Wirtschaftlichkeit der Membranfiltration wesentliche Entscheidungsfaktoren für Brauereien.


Malzqualität | Die Verarbeitung von Rohstoffen mit jahrgangs- und standortbedingten Schwankungen stellt bei der Bierbereitung vor dem Hintergrund einer steigenden Prozessautomatisierung und wachsender Anforderungen an die Produktqualität ein immer größeres Problem dar. Vor allem Bottleneck-Prozessschritte wie das Läutern und die Bierfiltration stehen hier im Fokus der Prozess­optimierung. Neben der Verbesserung der Prozesstechnik bieten aber auch die Rohstoffe, insbesondere die Malzqualität, ein hohes Optimierungspotential.


Klar | Waren vor einigen Jahren klare und trübungsstabile Biere vor allem bei größeren Brauereien selbstverständlich, erwartet der Konsument sie heute auch von mittelständischen Brauereien. Der Artikel zeigt, warum die gerbstoffseitige Stabilisierung mittels Polyvinylpolypyrrolidon (PVPP) hier eine effektive Lösung ist.


Prozessautomation | Die Gärkellermodernisierung in der Erzquell Brauerei Haas & Co. KG in Bielstein im Bergischen Land war eine lang geplante Investition. Im Projekt galt es, die gewachsenen Strukturen der Automation zu analysieren und ein entsprechendes Konzept zu erarbeiten und umzusetzen, aber auch einen Partner zu finden, der alles aus einer Hand liefern konnte.


Auch Klein- und Craft-Brauereien können ab sofort ihre Biere stabilisieren, ohne dabei auf Polyvinylpolypyrrolidon (PVPP) zurückgreifen zu müssen. Möglich macht es laut Unternehmensmeldung das neue CSS 020 (CSS für Controlled Stabilization System), welches die Albert Handtmann Armaturenfabrik auf Basis ihrer CSS Bierstabilisierung speziell für kleinere Brauereien mit einem Mengenaufkommen zwischen 20 und 30 hl/h entwickelt hat.


Die Vielseitige | Seit 2017 verfügt die Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei in Berlin (VLB) e.V. über eine moderne Pilotbrauerei. Die Anlage entspricht dem neuesten Stand der Technik und steht für Forschung und Lehre zur Verfügung.


Die Albert Handtmann Armaturenfabrik GmbH & Co. KG hat die CSS Bierstabilisierung (CSS für Controlled Stabilization System) weiterentwickelt. Diese wurde laut des Biberacher Unternehmens jetzt gleich in zweifacher Hinsicht optimiert: Weil die neue Anlage komplett auf Polyvinylpolypyrrolidon (PVPP) verzichtet und stattdessen auf ein Stabilisierungsmittel auf natürlicher Basis setzt, besteht keine Gefahr von Rückständen im Bier. Des Weiteren sei nicht nur eine kontinuierliche Bierstabilisierung möglich, es könne auch an eine Anlage zwei getrennte Filterlinien angebunden werden.


In vielen Klein- und Mittelstandsbrauereien ist das Einsteigen in Gärbottiche und Lagertanks zur Reinigung gängige Praxis. Für die Beschäftigten kann ein nicht unerhebliches Risiko durch Kohlendioxid bestehen. Dieser Beitrag möchte Brauereien für die Gefahren sensibilisieren. Er überprüft die gängige Verfahrensweise in der Praxis messtechnisch und erläutert Schutzmaßnahmen. Darüber hinaus soll er bei der Erstellung der Gefährdungsbeurteilung von Arbeitsplätzen im Bereich der ober- und untergärigen Bierproduktion Hilfestellung leisten.


Im Rahmen des erstmalig veranstalteten Brewers Forum der Brewers of Europe in Brüssel (siehe S. 824) wurde das EBC Symposium als ein Vortrags-Slot, verteilt auf zwei Tage (7. - 8. Juni 2018), integriert. Die Vorträge wurden von ungefähr 80 Teilnehmern besucht und EBC-Präsident Tiago Brandão zeigte sich mit der Resonanz sehr zufrieden – zukünftig wird es wohl auch wieder vorab einen „Call for Papers“ geben.


Alfa Laval kündigte Mitte Juni die Einführung von „Alfa Laval Explore“ an. Das neue Online-Tool biete Lösungen für die Prozessindustrie, wenn es um Separationsaufgaben geht.